Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.

Fassadenverkleidungen aus Photovoltaikmodulen sind teilweise günstiger als aus Holz oder Kunststoff und sie erzeugen zusätzlich Strom. Es werden aber geprüfte und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassene Photovoltaik-Module benötigt, die selten sind.
Im pv magazine Podcast diskutieren wir die Spielregeln dieses besonderen Marktsegmentes und schauen uns auch die Marktaussichten für Parkplatzüberdachungen an.
Im April 2026 sind die durchschnittlichen Preise am Stromterminmarkt der EEX gegenüber dem Vormonat wieder gesunken. Der Preis für das Handelsjahr 2027 ist wieder auf knapp 90 Euro pro Megawattstunde gefallen, während die Preise für spätere Lieferjahre im betrachteten zehnjährigen Handelszeitraum weitgehend konstant blieben. Diese Entwicklung führt zu einem insgesamt leicht niedrigeren durchschnittlichen Terminpreisniveau, welches […]
Photovoltaik boomt, doch ein erheblicher Teil des erzeugten Solarstroms wird weiterhin ins Netz abgegeben – oft ohne wirtschaftlichen Nutzen. Die Wärmeerzeugung aus Photovoltaik-Überschussstrom gilt als naheliegende Lösung. In der Praxis entscheidet jedoch die technische Ausgestaltung der Leistungsregelung darüber, wie effizient und netzverträglich dieses Potenzial genutzt wird.
Im ersten Quartal 2026 sind in Deutschland geschätzt 2,2 Gigawattstunden an Batteriespeicherkapazität neu in Betrieb genommen worden. Damit ist der Markt weiter um rund 38 Prozent gegenüber dem Wert des ersten Quartals 2025 gewachsen. Während der Photovoltaik-Heimspeichermarkt stagniert, verzeichnet der Großspeichermarkt ein starkes Wachstum von rund 120 Prozent. Er ist damit erstmals gemessen am Kapazitätszuwachs gleichauf mit dem Heimspeichersegment. Dies geht aus Analysen der Datenplattform „Battery Charts“ des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen hervor.
Wer sich derzeit mit Batterieenergiespeichersystemen beschäftigt, gewinnt schnell den Eindruck eines Boommarktes. Mehr als 600 Gigawatt Netzanschlussanfragen, über 70 Gigawatt genehmigte Anschlusskapazitäten und Vermarktungsmodelle mit kurzen Amortisationszeiten prägen die öffentliche Wahrnehmung. In vielen Projektpräsentationen ist von Erlösen in Höhe von 200.000 Euro pro Megawatt und Jahr oder mehr die Rede. Batteriespeicher erscheinen damit als attraktive […]
Die Energiewende scheitert nicht am Mangel neuer Kraftwerke, sondern an der mangelnden Koordination bestehender Energieanlagen. Industriestandorte entwickeln sich zunehmend zu komplexen Energiesystemen mit Photovoltaik, Speichern, thermischen Prozessen und flexiblen Produktionslasten. Entscheidend wird die Fähigkeit, diese Assets systemisch zu orchestrieren und flexibel auf volatile Strommärkte zu reagieren, wie Flexality-Mitbegründer Dyke Wilke erklärt.
Der Batteriespeicher wird in Unterfranken an einem bereits ans Netz angeschlossenen Solarpark mit 5,8 Megawatt Leistung errichtet. Nach Angaben von Suntec hat der Netzbetreiber die Netzentgeltbefreiung bestätigt.
In seiner Stellungnahme auf den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes weist der Bundesverband Wärmepumpe auf Unklarheiten und Rückschritte hin. Vor allem kritisiert er, dass die sogenannte Biotreppe für neu eingebaute Heizungen nicht bis zur vollständigen Klimaneutralität ausdekliniert ist und nicht deutlich wird, was für Heizungen gilt, die nach 2024 installiert wurden. Die Branchenvertreter fordern, die verbindliche Beratung der Gebäudeeigentümer beizubehalten und den bürokratischen Aufwand nicht weiter zu erhöhen.
Noch niedriger lag der Marktwert Solar den Übertragungsnetzbetreibern zufolge bisher nur im April 2020. Zudem gab es im Vormonat 492 Viertelstunden mit negativen Strompreisen. Die Epex Spot senkt die Mindestpreisgrenze auf den gekoppelten europäischen Day-ahead-Strombörsen auf -600 Euro je Megawattstunde absenken
Angesichts einer Marktgröße und dem erheblichen IRR-Potenzial haben die Analysten Deutschland auf Platz eins gesetzt. Großbritannien und Bulgarien teilen sich den zweiten Platz. Bis 2030 gehen die Analysten von einem Wachstum des Co-Location-Markts von 457 Prozent bei der installierten Leistung auf rund 35 Gigawatt aus.
China hat das EU-Verbot chinesischer Wechselrichter in EU-finanzierten Photovoltaik-Projekten scharf kritisiert und gewarnt, der Schritt könne Handelsbeziehungen, Lieferketten und die Energiewende in Europa gefährden.
Nach einem deutlichen Rückgang 2024 sind die Umsätze der Speicherunternehmen im vergangenen Jahr wieder deutlich gewachsen und werden wohl auch in diesem Jahr noch steigen, wie aus der Marktanalyse des BVES hervorgeht. Allerdings wächst aktuell die Unsicherheit in der Branche.
Der von Blackrock unterstützte Entwickler Akaysha Energy gibt an, dass Kreditgeber 60 bis 80 Prozent vertraglich gesicherte Einnahmen verlangen, bevor sie Kredite für große Batteriespeicherprojekte in Deutschland bereitstellen. CCO Paul Curnow sagt, die Vertragsstrukturen, die Akaysha bei der Umsetzung von Batteriespeicher-Projekten in Deutschland einsetzen will, basierten auf den Erfahrungen in Australien.
Im vergangenen Jahr lag die neu installierte Leistung von Energiespeichern, ohne Pumpspeicherkraftwerke, bei 112 Gigawatt weltweit. Nach den Erwartungen von BNEF soll die kumuliert installierte Speicherleistung auf 2,9 Terawatt bis 2036 steigen. Trotz des deutlich anziehenden Zubaus lag die Ratio des Photovoltaik-Speicher-Zubaus im vergangenen Jahr noch bei 6:1.
Der Batteriespeicher, der in Mecklenburg-Vorpommern entstand, hat eine Kapazität von 27 Megawattstunden. Er ist neben einer Photovoltaik-Freiflächenanlage installiert worden, die über 16 Megawatt Leistung verfügt und seit Jahresende am Netz ist.
Der Zwei-Stunden-Batteriespeicher in Balzhausen gehört zu den größten in Schwaben. Mindestens fünf weitere Speicherprojekte will Green Flexibility in diesem Jahr noch realisieren.
Bereits im Februar hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine systematische Einbettung der Vergütungsansprüche von EEG-Anlagen in das energiewirtschaftliche Abrechnungsjahr der Netzbetreiber rechtens ist. In der Auszahlungspraxis sind laufende Abschlagszahlungen dennoch weiter gängige Praxis, wie Rechtsanwalt Martin Maslaton zur Einordnung des Urteils erklärte.
Auf dem „Solarpower Summit“ stellte der europäische Photovoltaik-Verband in einer Studie konkrete Ausbauziele für Photovoltaik, Windkraft und Speicher vor. Damit ließen sich Strompreise um 25 Prozent senken.
Die niederländische Behörde für Verbraucher und Märkte treibt Pläne zur Einführung eines Netzentgelts voran. Damit sollen große Stromerzeuger, darunter auch Photovoltaik-Kraftwerke, zu den Kosten des Stromnetzes beitragen. Die Einführung wird frühestens für Januar 2032 erwartet.
Die Kosten für klassische Aufdach-Photovoltaik und Speicher seien zuletzt deutlich gesunken, heißt es zur Begründung. Das neue, mit 7 Millionen Euro ausgestattete Programm soll deshalb gezielt kostenintensive oder in der Umsetzung komplexe Vorhaben unterstützen.
Ein weiterer Rückgang bei privaten Photovoltaik-Anlagen war zu Jahresanfang zu verzeichnen, der Verband warnt deshalb das Bundeswirtschaftsministerium vor weiteren Einschnitten. Dagegen sind Batteriespeicher stark im Aufwind und ihr Zubau lag um 67 Prozent über dem Vorjahresquartal.
Auf dem „Solarpower Summit“ in Brüssel machen zwei Akteure aus der Ukraine deutlich, welche Rolle Photovoltaik und Batteriespeicher in dem Land spielen können und was die Europäische Union aus der Erfahrung unter dem Krieg lernen kann. Besonders relevant sind Anlagen auf Krankenhäusern und Schulen.
R Power hat seinen Vermarktungsvertrag mit Axpo um einen weiteren 300-Megawatt-Speicher erweitert. Die Vereinbarung tritt mit Beginn des kommerziellen Betriebs in Kraft und läuft bis Ende 2038.
In einer Series-A-Finanzierungsrunde sicherte sich das dänische Unternehmen 15 Millionen Euro. Das frische Kapital nutzt es für den Markteintritt in Deutschland, wo es gleichzeitig für gesicherte Erlöse von Erzeugern und stabile Strompreise für die Abnehmer sorgen will.
Mit dem “AMAG Energy Flexpool” können bestehende Photovoltaik-Anlagen aus Gewerbe, Industrie oder von Mehrfamilienhäusern nun ohne neue Hardware und vollständig remote am Schweizer Regelenergiesystem partizipieren. Der Eigenverbrauch soll dabei uneingeschränkt möglich bleiben.
Wenn Strompreise tief ins Negative fallen, wie zuletzt am Feiertagswochenende, wird Flexibilität zur Einnahmequelle. In anderen europäischen Märkten verdienen Haushalte mit Batteriespeichern und Elektroautos bereits aktiv mit. Im Interview erklärt Jan Hicl, CPO bei Delta Green, wie das Geschäftsmodell funktioniert.
Das neue Modul des österreichischen Photovoltaik-Unternehmens hat einen Wirkungsgrad von 23,52 Prozent. Es handelt sich um ein Glas-Glas-Modul mit 108 Topcon-Halbzellen, die rückseitig kontaktiert sind.
Im Labor »Pero-Si-SCALE« lassen sich innovative Zelldesigns auf industrielle Formate hochskalieren. Die Perowskit-Silizium-Tandemtechnologie gilt dabei aus Sicht der Freiburger Forscher als doppelter Hoffnungsträger: zum einen für noch effizientere Solarmodule, zum anderen für einen Wiedereinstieg europäischer Hersteller in die Photovoltaik-Produktion.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller gibt an, den weltweit höchsten Wirkungsgrad für eine Silizium-Solarzelle erreicht zu haben. Das Ergebnis bestätigte das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH).
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller teilte mit, dass seine Topcon-kompatible Hybrid-Solarzelle mit Rückkontakt einen Wirkungsgrad von 28,0 Prozent erreichte. Das Ergebnis ist vom Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) bestätigt worden.
Chinas Solarindustrie hat unter der Federführung von Trina Solar, JA Solar und Jinkosolar ihren ersten auf TOPCon-Technologien ausgerichteten Patentpool ins Leben gerufen, um die Lizenzvergabe zu vereinfachen, Streitigkeiten zu reduzieren und die Koordinierung im Bereich des geistigen Eigentums im In- und Ausland zu stärken.
Das schwedische Unternehmen hat das 4-Stunden-Speicherprojekt nach eigenen Angaben zur Baureife gebracht. Die Netzanschlusszusage und alle erforderlichen Genehmigungen für das größte Speicherprojekt in einer deutschen Großstadt liegen vor.
Das irische Unternehmen, das zur Marke R&S Group aus der Schweiz gehört, bietet einen sogenannten Interface Transformator, mit dem sich Energieerzeugung, -speicherung und Netzanschluss in einer gemeinsamen Infrastruktur verbinden lässt. Diese integrierte Lösung bietet Kyte Powertech zufolge projektabhängig Einsparungen von etwa 10 bis 20 Prozent auf Infrastrukturebene.
In rund zwei Wochen soll der Spatenstich erfolgen. Die Inbetriebnahme des Photovoltaik-Kraftwerks soll voraussichtlich im September 2027 erfolgen. Zu möglichen Plänen, einen Batteriespeicher zu ergänzen, machten die Unternehmen zunächst keine Angaben.
Das Unternehmen Lade hat das neue System „LADE one“ vorgestellt, mit dem ein- und dreiphasig bis zu 22 Kilowatt geladen werden kann. Zudem ist es hardwareseitig bereits vorbereitet, um in großen Ladeparks künftig auch das bidirektionale Laden anbieten zu können.
Die Ermittlungen der Finanzpolizei haben ergeben, dass eine Gruppe von sieben Tochtergesellschaften, die einem deutschen Betreiber unterstehen, den GSE betrogen hat, indem sie durch künstliche Aufteilung unrechtmäßig Fördermittel erhalten hat. Zudem soll das Unternehmen Steuern hinterzogen haben, indem es den Firmensitz fiktiv ins Trentino verlegt hat.