Suntec baut Co-Location-Graustromspeicher mit 13,5 Megawattstunden Kapazität

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Suntec baut im unterfränkischen Gochsheim einen Graustromspeicher mit einer Kapazität von 13,5 Megawattstunden. Der Batteriespeicher entsteht als Co-Location-Projekt an einem bereits in Betrieb befindlichen Solarpark mit 5,8 Megawatt Leistung. Wie ein Suntec-Sprecher auf Nachfrage von pv magazine erläuterte, verfügt der Speicher über eine Nennleistung von 7,668 Megawatt. Die gemeinsame maximale Einspeiseleistung von Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher am Netzanschlusspunkt liegt demnach bei 6,35 Megawatt. Die Inbetriebnahme des Batteriespeichers ist für Anfang Juni vorgesehen.

Für das Projekt installiert Suntec drei Batteriecontainer mit insgesamt 36 Wechselrichtern mit jeweils 213 Kilowatt Leistung. Die Speichertechnik stammt von Huawei, die Anlagensteuerung von Phoenix Contact. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Mittelspannungsinfrastruktur eigens für das Projekt umgebaut, um eine Vermarktung des Speichers im Front-of-the-Meter-Betrieb zu ermöglichen. Der Messstellenbetreiber habe den Speicher kaufmännisch-bilanziell akzeptiert, der Netzbetreiber die Netzentgeltbefreiung bestätigt. Der Netzbetreiber das Projekt sowohl in der Planungs- als auch in der Umsetzungsphase lösungsorientiert begleitet, so der Sunotec-Sprecher weiter. Dies sei angesichts vieler derzeit komplexer Netzanschlussprozesse nicht selbstverständlich.

Die Steuerung des Batteriespeichers und der Photovoltaik-Anlage wird ein von Suntec entwickeltes Energiemanagementsystem übernehmen. Dieses soll kontinuierlich die Netzanschlussleistung überwachen und die Speicherleistung abhängig von der aktuellen Solarstromproduktion regeln. Für die Vermarktung arbeitet Suntec unter anderem mit Entrix zusammen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher beziffert das Unternehmen auf rund 6,3 Millionen Euro. Betreiber der Anlage ist die Suntec Solpark GmbH & Co. VIII KG, Installation und technische Betriebsführung übernimmt die Suntec Energiesysteme GmbH.

Zur Überwachung des Standorts setzt Suntec auf ein eigenes Monitoring-System in Verbindung mit „Smart Blue“. Das gesamte Gelände wird während Bau- und Betriebsphase durch KI-gestützte Kameras überwacht, die an die Leitwarte des Unternehmens angebunden sind. Über ein Ticketsystem können laut Suntec automatisiert Sofortmaßnahmen bei Warnungen oder Störungen eingeleitet werden.

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