Politik

Solarworld: Sachsens Landtag unterbricht die Sommerpause

Wegen der Krise beim Photovoltaik-Konzern Solarworld muss der Wirtschaftssausschuss des Sächsischen Landtags die Sommerpause unterbrechen. Die Linksfraktion hat eine Sondersitzung beantragt.

Photovoltaik-Strom für Nikes Logistikzentrale in Belgien

Auf dem Dach der belgischen Nike-Logistikzentrale wurde eine 2,2-Megawatt-Solaranlage installiert. Dem Energieminister der Region Flandern zufolge ist es die größte neue Photovoltaik-Installation in Belgien seit der Überarbeitung des Zertifikat-Systems für erneuerbare Energien im Jahr 2013.

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EU-Kommission will neuen Mechanismus für Mindestimportpreise

Die EU-Kommission will den Mechanismus zur Festsetzung von Mindestimportpreisen für chinesische Photovoltaik-Produkte verändern. Das stößt bei Branchenvertretern auf Kritik.

Net Metering in den Niederlanden bis 2023 zugesichert

Der niederländische Wirtschaftsminister garantiert den rund 450.000 Eigenheimbesitzern mit einer Solaranlage ein Net Metering bis zum Jahr 2023. Der Minister betont zugleich die Notwendigkeit einer Änderung beim Vergütungssystem, um die Staatskasse zu entlasten und präsentiert hierfür zwei Möglichkeiten.

Solarworld kündigt signifikanten Personalabbau an

Eine Fortführung des Geschäftsbetriebs sei ab August dieses Jahres nur mit reduzierter Belegschaft möglich, meldet Solarworld. Die Produktion soll im Interesse interessierter strategischer Investoren erst mal weitergehen.

Amprion: Strafzinsen für Überschüsse auf EEG-Konto kaum vermeidbar

Für die Milliarden-Überschüsse auf dem EEG-Konto fielen im ersten Halbjahr dieses Jahres rund 820.000 Euro Strafzinsen an. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hält es bei der aktuellen Zinspolitik nur für „bedingt möglich“ Negativzinsen auf das EEG-Guthaben zu vermeiden.

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Verbändebündnis fordert bessere Verteilung der Energiewendekosten

Zu den Verbesserungsvorschlägen des Bündnisses zählen zum Beispiel eine einheitliche Belastung der verschiedenen Energieträger anhand ihrer CO2-Emissionen, eine Steuerfinanzierung der EEG-Industrieprivilegien sowie eine Senkung der Stromsteuer.

Energiekosten der deutschen Industrie sinken weiter

Trotz gestiegener EEG-Umlage und uneinheitlicher Preistrends für Brennstoffe ist die Belastung der deutschen Industrie mit Energiekosten deutlich gesunken. Das gilt dem aktuellen Energiekosten-Index zufolge vor allem für die hoch-energieintensiven Industrien.

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100 Prozent Erneuerbare können Österreich 650 Millionen Euro pro Jahr sparen

Die Strommarktstudie 2030 der TU Wien zeigt, dass bis 2030 eine hundertprozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist. Damit würde die österreichische Volkswirtschaft pro Jahr 650 Millionen Euro an Importen sparen. Nötig sei jedoch eine weitere Förderung, was ein Vergleich von Ausbauszenarien zeigt.

IEA: Weniger Investitionen in Kohle und mehr Kapazität bei Erneuerbaren

Der World Energy Investment Report der internationalen Energieagentur IEA kommt zu dem Schluss, dass nach der derzeitigen Zubauwelle die Investitionen in Kohlekraftwerke stark abnehmen. Der Kapazitätszuwachs bei Erneuerbaren ist dagegen um 50 Prozent im Vergleich zu vor fünf Jahren gestiegen.