Die Landesregierung hat ihr bestehendes Kontingent für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Zielabweichungsverfahren auf 10.000 Hektar verdoppelt. Allerdings gibt es neu entwickelte Kriterien, die unter anderem eine Verschärfung bei den zulässigen Bodenpunkten vorsieht.
In einer Studie hat das Institut der deutschen Wirtschaft aufgezeigt, dass sich kleine und mittlere Mieterstromprojekte nicht mehr rechnen werden, wenn die Einspeisevergütung aus dem EEG gestrichen werden sollte. Alternativen wie die Direktvermarktung könnten den Wegfall nur begrenzt kompensieren.
Kommunale Versorger und Verbände warnen vor der geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes: Die Abschaffung der 65-Prozent-Regel, eine abgeschwächte Biotreppe und die Grüngasquote könnten Investitionen gefährden und falsche Anreize im Wärmemarkt setzen.
Nach mehreren Jahren starken Wachstums wird der Zubau bei Photovoltaik-Anlagen 2025 voraussichtlich um 15 Prozent auf 1526 Megawatt zurückgehen, wie Swissolar auf dem Schweizer Photovoltaik-Kongress veröffentlichte. Diese Entwicklung vollzieht sich vor dem Hintergrund eines Wandels in der Branche, der von Speicherthemen und den Herausforderungen der Netzintegration vorangetrieben wird.
78 Prozent der Befragten empfinden die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten als bedrohlich. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren und von Speichern sollte die Bundesregierung entgegenwirken, sagten mehr als zwei Drittel.
Eine Studie der Universität Gießen hat die Stimmung in der Online-Berichterstattung analysiert, um zu untersuchen, wie Wärmepumpen im deutschen öffentlichen Diskurs dargestellt werden. Dabei zeigte sich, dass die öffentliche Wahrnehmung zwar insgesamt positiv, jedoch weder einheitlich noch stabil ist und während der Debatten um das Gebäudeenergiegesetz im Jahr 2023 deutlich nachließ.
Der Bundesverband des Solarhandwerks hatte sich an Umweltminister Carsten Schneider gewandt: Er solle sich innerhalb der Bundesregierung für verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen. Die Antwort ist sehr zurückhaltend, der BDSH-Vorsitzende Peter Knuth findet sie „enttäuschend, aber nicht verwunderlich“.
Die Bundesnetzagentur will Ende Mai erste Leitplanken für die künftige Netzentgeltsystematik vorlegen. Auf dem Battery Business and Development Forum wurde zugleich deutlich, dass erst das Zusammenspiel mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen über die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern entscheiden dürfte. Zum BBDF, organisiert von pv magazine, Solarpower Europe und Conexio PSE, trafen sich über 530 Branchenexperten.
2025 erreichten Wärmepumpen einen Höchstwert beim Marktanteil. Der Bundesverband Wärmepumpe rechnet mit weiterhin zweistelligen Steigerungen der Absatzzahlen – und ist doch in großer Sorge: Erstens hätte es mehr sein können, zweitens bringen die Pläne für ein Gebäudemodernisierungsgesetz neue Unsicherheiten.