Eine Studie des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit hat die Finanzierung von Wasserstoffprojekten in Entwicklungsländern untersucht. Sie erfolgt, weil private Geldgeber die Risiken scheuen, meist durch multilaterale Entwicklungsbanken. Auch diese beachten der Studie zufolge aber Risiken wie Wasserknappheit, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Vertreibung von lokalen Gemeinschaften zu wenig.
Das Westfälische Energieinstitut hat das Prinzip der Auslastung von Erdgasspeichern auf eine künftige, importabhängige Wasserstoffwirtschaft übertragen. Die zu speichernde Energiemenge wäre demnach ungefähr gleich, das Volumen aber fünfmal höher.
Der Hochlauf von Power-to-X kommt langsamer voran als erwartet. Hohe Strompreise, fehlende Infrastruktur und unsichere Nachfrage bremsen Investitionen. Eine neue Studie von EY-Parthenon und VDMA zeigt, dass sich der Markt konsolidiert.
Die Stadt Meppen wird an die Wasserstoffleitung „Nordsee-Ruhr-Link III“ angeschlossen. Zwei Übergabepunkte sollen künftig Unternehmen im Emsland Zugang zum deutschen Wasserstoff-Kernnetz ermöglichen.
Das Forum Ökologische Marktwirtschaft hat im Auftrag von Green Planet Energy die Kosten von Gaskraftwerken berechnet und kommt auf bis zu 67 Cent je Kilowattstunde – vor allem aufgrund externalisierter Kosten. Diesen Faktor gibt es bei Backups auf Basis von Erneuerbaren nicht, weshalb sie viel günstiger wären.
Mit einer Pipeline durch die Ostsee rückt Finnland als potenzieller Wasserstofflieferant für Deutschland näher. Beide Länder beabsichtigen, Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette anzustoßen.
Wissenschaftler sollen an zwei Standorten neue Wasserstofftechnologien und deren Systemintegration erforschen. Dabei nehmen sie die gesamte Wertschöpfungskette samt Power-to-X-Technologien in den Blick. Ein Schwerpunkt liegt auf Ammoniak als Speichermedium für Wasserstoff.
Bis 2030 könnten 8,7 Gigawatt Elektrolyseleistung realisiert werden, zeigt eine EWI-Auswertung. Für einen Teil der angekündigten Vorhaben fehlt allerdings noch die finale Finanzierungszusage.
Der Konstanzer Anlagenbauer RCT Hydrogen will ab 2026 Elektrolyseure in Deutschland produzieren. Geplant sind erste Anlagen im Megawattmaßstab, eine Jahreskapazität von bis zu 250 Megawatt sowie ein „Hydrogen-as-a-Service“-Modell für industrielle Anwendungen.
Der Verband kritisiert den Haushalt 2026 wegen Fehlallokationen bei Elektromobilität, Industriestrompreis, Wärmenetzen und besonders beim Wasserstoff. Passend dazu fordert eine Studie hier für ganz Europa mehr Tempo und einen konsistenten Windkraft- und Photovoltaik-Ausbau.