BGH-Urteil zur verspäteten Meldung von PV-Anlagen fehlerhaft?

Über Photovolatik-Anlagen, die nicht rechtzeitig bei der Bundesnetzagentur angemeldet wurden, hatte der Bundesgerichtshof ein hartes Urteil gefällt. Im Sinne des Gesetzestextes sollen die Anlagenbetreiber die Einspeisevergütung bis zum Zeitpunkt der Anmeldung zurückzahlen und stattdessen für bestimmte Zeiträume nicht einmal den Marktwert des Stroms oder eine Entschädigung erhalten. Die Anwaltskanzlei von Bredow Valentin Herz hat sich die Urteilsbegründung angeschaut und einen Fehler gefunden. Die Anwälte meinen, die Karlsruher Richter haben einen entscheidenden Satz übersehen und den Willen des Gesetzgebers dadurch ausgehebelt.

Batterie wächst mit – Speicher von Solarwatt wird modular

Wirkt sich ein modularer Aufbau positiv auf die Effizienz von Energiespeichersystemen aus? Solarwatt sagt ja und plädiert für in Leistung und Kapazität frei konfigurierbare Systeme. Als Mittler zwischen der Leistung von der Photovoltaik-Anlage und dem Verbrauch im Haushalt sei ein flexibler und mitwachsender Speicher ökologisch und finanziell vorteilhaft. Olaf Wollersheim, Geschäftsführer von Solarwatt, äußert sich im Interview zu den wichtigsten Fragen.

Solarwatt: Dachziegel raus – Sonne rein

30 Jahre Garantie auf die stromproduzierende Dacheindeckung – der deutsche Photovoltaik-Hersteller Solarwatt will mit diesem Angebot den Indach-Markt neu beleben. Das Segment profitiert, wie die gesamte Photovoltaik, von den allgemeinen Preissenkungen und Qualitätssteigerungen und es ist aus ästhetischen Gründen bei den Kunden beliebt. Warum Kunden und Installateure jetzt einen neuen, unvoreingenommenen Blick auf diese Art der Dachinstallation werfen sollten, erläutert Peter Schumann, Entwicklungsingenieur bei Solarwatt, im Interview.

Naturmaterial für Batteriespeicher von morgen

Eine Forschungsgruppe aus Ulm hat ein neues Material für Lithium-Ionen-Batterien gefunden, das die Ladezeit drastisch reduzieren, die Kapazität erhöhen und dennoch über mehr als 1.000 Zyklen stabil bleiben soll. Das aus Kupfer-Porphyrin designte Material soll bisher übliche Kathoden aus giftigem Cobaltoxid ersetzen.

Speicherförderung – bürokratisch und zu teuer?

In einer pv magazine Kurzumfrage zur Speicherförderung berichten Installateure und Verbraucher von ihren Erfahrungen mit dem Speicherförderprogramm. So richtig zufrieden ist kaum einer derjenigen, die geantwortet haben. Die HTW-Berlin beantwortet jedoch die Frage, wie sich die Verluste durch die Abregelungspflicht reduzieren lassen.

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BGH-Urteil: „Ein extrem scharfes Schwert“

Im Urteil zur Rückzahlung von Einspeisevergütungen bei verspäteter Anmeldung der Photovolatik-Anlage hat der Bundesgerichtshof alle Ansprüche des Anlagenbetreibers abgeschmettert und dem Netzbetreiber auf ganzer Linie recht gegeben. Über die drastischen Folgen für den betroffenen Anlagenbesitzer und die Auswirkungen auf andere anhängige Fälle sprach pv magazine mit zwei auf EEG-Recht spezialisierten Anwältinnen.

Einheitlicher Test für bifaciale Module geplant

Da es schwierig ist, die Leistung bifacialer Module mit der herkömmlicher Module zu vergleichen, wenn man die üblichen Leistungstests anwendet, strebt das Unternehmen Jolywood gemeinsam mit dem TÜV Nord und CPVT in China ein einheitliches neues Testverfahren an.

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Next Energy in Oldenburg wird Teil des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat der Gründung von sieben neuen Instituten zugestimmt. Eins davon ist das Oldenburger Forschungsinstitut Next Energy, das bisher der Universität Oldenburg angegliedert war und vom Energieversorger EWE sowie der niedersächsischen Landesregierung finanziert wurde.

Studie: Mit Windgas durch die „kalte Dunkelflaute“

Im Schnitt alle zwei Jahre wird das Stromsystem einem besonderen Stresstest unterzogen, der „kalten Dunkelflaute“. Mehr als zwei Wochen produzieren Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen dann zu wenig Strom, um die kältebedingt hohe Nachfrage zu decken. Experten haben in einer Studie untersucht, wie der Ausbau des Energiesystems gestaltet werden muss, um mit dieser Extremsituation künftig fertig zu werden. Die Pläne der Bundesregierung reichten dafür bislang nicht, so die Schlussfolgerung der Experten.

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Bundesregierung will Netzentgelte senken

Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD haben noch einmal Änderungen am Netzentgeltmodernisierungsgesetz vorgenommen. In einer gemeinsamen Formulierungshilfe haben sich die Koalitionspartner darauf geeinigt, nicht nur die Netzentgelte zu vereinheitlichen, sondern auch die vermiedenen Netzentgelte für erneuerbare Erzeugungsanlagen abzuschaffen. Der Bundestag soll das Gesetz am Freitag beschließen.

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