Frank Borchardt vom VDE FNN bestätigt, dass es bei Kleinsterzeugungsanlagen keine begrenzte Modulleistung gibt, wenn die Wechselrichterleistung am Einspeisepunkt auf 800 Voltampere begrenzt ist. Für eine erneute Verschärfung der Vorschrift sieht er keinen Grund, auch wenn einige Verteilnetzbetreiber mit Verweis auf die Übergangsfrist für die VDE 4105 die Laienanmeldung bislang nicht akzeptieren.
In der niederösterreichischen Landeshauptstadt war bislang die Installation von Photovoltaik-Anlagen verboten, sofern sie von öffentlichem Grund aus einsehbar waren. Diese Regelung kippten die Verfassungsrichter nun.
Sigenergy, Arausol und Memodo setzen das Projekt derzeit gemeinsam um und planen den Netzanschluss für den Sommer. Es sieht eine Photovoltaik-Leistung von 11,6 Megawatt vor, die mit einer Batteriekapazität von 20 Megawattstunden gekoppelt wird. Dafür werden 1660 Batteriemodule von Sigenergy mit jeweils 12 Kilowattstunden Kapazität eingesetzt. Eigentümerin der Anlage ist die DGS GmbH, die sich in der Innovationsausschreibung im vergangenen September auch einen Zuschlag für das Projekt sicherte.
Die Aktion des chinesischen Unternehmens ist bis Ende Juni befristet. Es richtet sich an Installateure, die Teil der „GoodWe PLUS+“-Community sind und die Speicher der neuen „ESA“-Serie bei autorisierten Distributoren kaufen.
Mit der geprüften Systemlösung lassen sich dem Anbieter zufolge nun Photovoltaik-Anlagen auf begrünten Dachflächen leichter planen und umsetzen. Das Montagesystem „PMT EVO GREEN“ ist dabei schon einige Zeit auf dem Markt verfügbar.
Interview: Mit der neuen VDE-AR-N 4105:2026-03 sind Leistungsgrenzen für Stecker-Solar-Geräte gefallen, wie Marcus Vietzke von Indielux erklärt. Damit gebe es keine Leistungsbeschränkung bei der Modulleistung und der Speicherkapazität für die Laienanmeldung von Stecker-Solar-Geräten. Aus seiner Sicht lässt sich damit der Turbo im Segment der Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung zünden. Im Interview erklärt er, worauf bei der Realisierung der Anlagen zu achten ist und warum es sich lohnt, auch wenn die Einspeiseleistung auf 800 Watt begrenzt sein muss.
In Deutschland und Österreich verkauft das Unternehmen unter dem Namen Solago Balkon-Photovoltaik und als Solarhandel24 auch Komponenten sowie Komplettanlagen bis 25 Kilowatt an Endkunden. Jetzt weitet Solago dieses Konzept, mit dem im vergangenen Jahr 250 Millionen Euro Umsatz erzielt wurden, auf die Niederlande und Belgien aus.
Den neuesten Zahlen der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien zufolge trug die Photovoltaik den größten Teil zu den weltweit im letzten Jahr neu installierten 692 Gigawatt an Erneuerbare-Energien-Anlagen bei. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung erreichte bis Ende vergangenen Jahres 2,4 Terawatt.
Die Montage erfolgt ohne Eingriff in die Modulstruktur. Die Lösung eignet sich sowohl für bestehende als auch neue Photovoltaik-Anlagen.
Das Modul „Mono S4 Halfcut Chroma Orange“ soll sich besonders für Photovoltaik-Anlagen in historischen Altstädten und auf denkmalgeschützten Gebäuden eignen. Den Wirkungsgrad gibt Solar Fabrik mit 20,02 Prozent an.