Reel startet sein Geschäftsmodell in Deutschland

Team Reel, dänisches Start-up kommt nach Deutschland

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Der Stromlieferant und -händler Reel hat sich 15 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierungsrunde gesichert. Angeführt von Future Energy Ventures beteiligten sich auch die Bestandsinvestoren des dänischen Unternehmens, UVC Partners, Transition und The Footprint Firm, an der Runde. Das frische Kapital nutzt Reel nun, um sein Geschäftsmodell nach Deutschland zu bringen. Dazu werde bis zum Jahresende ein Vertriebsteam vor Ort aufgebaut.

Das Geschäftsmodell von Reel beinhaltet Verbraucher und Erzeuger von erneuerbaren Energien zusammenzubringen und dabei stabile Strompreise für die Abnehmer und planbare Erlöse für die Anlagenbetreiber zu sichern. Nach eigenen Angaben vereint Reel dabei eigene Handelsalgorithmen über mehrere Märkte hinweg, langfristige Lieferverträge und die Optimierung von Batteriespeichern in einem einzigen, technologiegetriebenen Modell. Dabei werden Photovoltaik-, Windkraftanlagen und Batteriespeicher in einem optimierten Mix gebündelt, um die langfristigen Lieferverträge bereitzustellen. Diese Integration ermöglicht es Reel, Unternehmen transparente, feste Strompreise anzubieten und die Erträge für Erzeuger zu maximieren, anstatt eine Seite auf Kosten der anderen zu optimieren, wie es von dem Unternehmen heißt. Das Ziel dabei, die Energiewende für alle Akteure im Stromsystem finanzierbar zu machen.

„Reel hat etwas Seltenes geschaffen: ein Modell, das erneuerbare Energie für Erzeuger profitabel, für Unternehmen kalkulierbar und für das Netz beherrschbar macht“, sagt Ohad Mamann, Investment Partner bei Future Energy Ventures. „Das ist es, was Deutschland jetzt braucht – und der Grund, warum wir bei Reel investiert haben.” Erste Kunden in Deutschland hat Reel bereits. So übernimmt es die Vermarktung von Erzeugungsanlagen von Blue Elephant Energy und Greenwind.

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