Wenn Strompreise tief ins Negative fallen, wie zuletzt am Feiertagswochenende, wird Flexibilität zur Einnahmequelle. In anderen europäischen Märkten verdienen Haushalte mit Batteriespeichern und Elektroautos bereits aktiv mit. Im Interview erklärt Jan Hicl, CPO bei Delta Green, wie das Geschäftsmodell funktioniert.
Die EU-Kommission verschärft ihren Kurs gegenüber chinesischen Wechselrichterherstellern. Nach Informationen aus Kommissionskreisen sollen mit EU-Geldern finanzierte Projekte künftig keine Geräte sogenannter Hochrisiko-Anbieter mehr einsetzen dürfen. Hintergrund sind Warnungen vor möglichen Eingriffen in Stromnetze und kritische Infrastruktur.
Das System kombiniert Batterie, Hybridwechselrichter und Heimenergiemanagementsystem in einem Gerät. Zur Einbindung weiterer Verbraucher unterstützt das System unter anderem Wärmepumpen über SG-Ready-Schnittstellen. Zudem ist eine Verbindung mit der Tesla-eigenen Wallbox vorgesehen.
Auf der Vehicle-to-Grid-Konferenz in Münster zeigte sich: Erste Geschäftsmodelle entstehen und die Regulierung verbessert sich. Für den breiten Marktdurchbruch fehlen jedoch weiterhin einheitliche Standards und einfache Kundenlösungen.
Ungeeignete IT-Systeme und hohe Smart-Meter-Kosten bremsen die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung in Deutschland aus. Eine neue Auswertung des 1000-GW-Instituts zeigt: Die Umsetzung scheitert vor allem an Netzbetreibern.
Der neue Mikrowechselrichter der MI-Serie von Atmoce kann zwei Module pro Gerät anschließen und bietet dennoch eine individuelle Leistungsoptimierung auf Modulebene.
Kommunale Versorger und Verbände warnen vor der geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes: Die Abschaffung der 65-Prozent-Regel, eine abgeschwächte Biotreppe und die Grüngasquote könnten Investitionen gefährden und falsche Anreize im Wärmemarkt setzen.
Künstliche Intelligenz soll das Asset Management von Solarparks effizienter machen. Das Start-up Aevy automatisiert Dokumentationspflichten, prüft Wartungsprozesse und erweitert seinen Ansatz zunehmend auf die technische Due Diligence.
Die IT-Sicherheitsfirma Jakkaru konnte Mirkowechselrichter der Firma AP Systems hacken. Auch ein sogenanntes Kill-Switch-Szenario, bei dem sich durch Knopfdruck zehntausende Wechselrichter gleichzeitig abschalten lassen, um den Netzbetrieb zu stören, sei durch die entdeckte Sicherheitslücke möglich gewesen.
Die geplante AgNes-Reform könnte Investitionen in große Batteriespeicher ausbremsen – mit teuren Folgen für das Energiesystem. Mandy Schipke, CEO und Gründerin vom Batteriediagnostikdienstleister Novum engineering warnt im Gastkommentar, dass Einsparungen bei Speichern später durch höhere Kosten für Netzengpassmanagement überkompensiert werden.