Bislang beschaffte sich der Netzbetreiber Swissgrid seine Regelenergie aus großen Kraftwerken und Industrieanlagen. Dies ändert sich nun. Die Novagrid AG und AMAG Energy öffnen den Schweizer Regelenergiemarkt für gewerbliche und industrielle Photovoltaik-Anlagen sowie Dachanlagen auf Mehrfamilienhäusern. Mit dem „AMAG Energy Flexpool“ ließen sich bestehende Photovoltaik-Anlagen erstmals ohne neue Hardware und vollständig remote als Teil des Schweizer Regelenergiesystems zertifizieren und vermarkten, teilten die Unternehmen am Montag mit.
Bei dem Modell können Betreiber von Photovoltaik-Anlagen direkt an den Erlösen aus dem Regelenergiemarkt partizipieren. Der Eigenverbrauch bleibe trotzdem uneingeschränkt möglich. Die Photovoltaik-Anlagen werden zu einem virtuellen Kraftwerk gebündelt. AMAG Energy übernimmt nach eigenen Angeben die treuhänderische Vermarktung und optimiert die Photovoltaik-Anlagen langfristig im Interesse der Poolmitglieder. Aufgrund der größe des Pools könnten dann wettbewerbsfähige Gebote am Regelenergiemarkt von Swissgrid platziert werden.
Die Integration der Anlagen erfolgt über die VPN-Lösung “Nova Connect”, die eine Anbindung kompatibler Datenlogger unterstützt und für eine sichere Internetverbindung mit dem Markt sorgt, wie es von Novagrid hieß, das seit 2011 offizieller Schweizer Landespartner für Solar-Log ist. Neue Hardware sei dafür nicht notwendig. Die Anbindung der Photovoltaik-Anlagen erfolge vollständig remote, hieß es weiter.
Neben des Erhalts des Eigenverbrauchs stellt das System auch sicher, dass die Photovoltaik-Anlagen bei negativen Strompreisen keine Rückeinspeisung ins Netz vornehmen. Dies erfolgt automatisiert.
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