Anker Solix bietet neuen 5-Kilowattstunden-Speicher zum Einführungspreis von 1499 Euro an
Anker Solix hat am Dienstag in Berlin die neue „Solarbank 4 E5000 Pro“ vorgestellt. Der Speicher verfügt über vier integrierten MPP-Tracker (MPPT), die eine Photovoltaik-Eingangsleistung von bis zu fünf Kilowatt oder den Anschluss von zwölf Solarmodulen ermöglichen, und eine Kapazität von fünf Kilowattstunden. Damit will das Unternehmen nach eigenen Angaben neue Maßstäbe für die Leistung von Plug-in-Systemen setzen, die Photovoltaik und Speicher kombinieren.
Das System lässt sich dabei mit einer Einspeisebegrenzung von 800 Watt ins Netz und gleichzeitig durch den bidirektionalen Wechselrichter mit 2500 Watt im eigenen Haushalt betreiben. Die Speicher lassen sich dabei modular auf bis zu 30 Kilowattstunden Kapazität erweitern. Dazu können fünf weitere Speichereinheiten über die Basisbatterie gesteckt werden.
Zur Einführung des neuen Produkts gewährt Anker Solix dabei einen Nachlass von 25 Prozent. So sinken die Kosten von 1999 auf 1499 Euro für die „Solarbank 4 E5000 Pro“. Jede Erweiterungsbatterie kostet offiziell 1399 Euro, wird aber zu Beginn ebenfalls 25 Prozent günstiger und damit für 1049 Euro angeboten. Die Preise sind ohne Mehrwertsteuer. Die Vorbestellung sei ab sofort möglich. Auch einen Smart Meter von Anker Solix gebe es noch bei entsprechendem Rabatt-Code gratis dazu. Das Einführungsangebot ist bis zum 11. Juni befristet. Die Einlösung der Codes ist dann anschließend bis zum 21. Juni bei der verbindlichen Bestellung des Speichers möglich.
In einem auf 800 Watt begrenzten Betrieb könne der Speicher über den 800-Watt-Schuko-Anschluss direkt an ihren bestehenden Hausstromkreis angeschlossen werden, heißt es bei der Vorstellung. Haushalte könnten ihren Grundverbrauch decken. Eine Änderung an der Verkabelung sei nicht erforderlich. Wenn die Haushalte mehr als 800 Watt Anschlussleistung wollen, müssten die die „Solarbank 4“ auf „PluginPower 2.0“ aufrüsten, so Anker Solix weiter. Dabei handelt es sich um einen Wieland-Stecker. Das Gerät ist durch eine TÜV-Sicherheitsprüfung zertifiziert. Max Köntopp vom TÜV Rheinland gab auf der Veranstaltung auch Einblicke in die Testergebnisse.
Im netzgekoppelten Modus ermöglicht es eine Leistung von 2,5 Kilowatt. Der bidirektionale Wechselrichter leitet den erzeugten Solarstrom dabei direkt in den Haushaltsstromkreis. Wenn ein dedizierter Stromkreis vorhanden sei, könne über qualifizierte Elektriker ein Wieland-Stecker installiert und die Anlage registriert werden. In diesem Fall lässt sich die Photovoltaik-Leistung deutlich steigern. Anker Solix bietet dafür auch einen Smart Meter an, der für einen effizienten Lastschutz in Echtzeit sorgen soll.
Mit dem Speicher „Solarbank 4 Pro“ ist auch ein netzunabhängiger Betrieb bei Stromausfällen möglich. Dazu sei ein 2500-Watt-Off-Grid-Anschluss außen an dem Speicher integriert, der für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgen soll. Die Umschaltung soll innerhalb von zehn Millisekunden automatisch erfolgen. Die Versorgung der Haushaltsgerechte sei damit weiter möglich. So sei in der Basiseinheit der „Solarbank Pro 4“ auch ein Mikrowechselrichter und Batteriemanagementsystem integriert.
Der Speicher besteht aus 314-Amperestunden-Lithium-Eisenphosphat-Batteriezellen. Anker Solix verspricht dabei bis zu 10.000 Zyklen und eine Lebensdauer seiner Speicher von 15 Jahren. Der Speicher lässt sich im Innen- oder Außenbereich installieren. Er ist nach IP66 gegen Wasser und Staub geschützt und zudem auf Korrosionsbeständigkeit zertifiziert. Das Laden und Entladen des Speichers sei dabei bei Temperaturen zwischen -20 und +55 Grad Celsius möglich. Für die Aufstellung des Speichers im Innenbereich verweist Anker Solix zudem auf seine sieben Schutzmechanismen, die das System vor Kurzschlüssen und Bränden schützen sollen.
Dem Anbieter zufolge ist der Speicher „Solarbank Pro 4“ auch mit Vorläufermodellen kompatibel. Es sei zudem geplant, die Kompatibilität mit dem eigenen „Power Dock“ herzustellen, um eine zielgenaue Erweiterung der Speicherkapazitäten zu ermöglichen.
Das Betriebssystem des Speichers laufe auf „Anker PowerOS“. Er verfüge über den KI-Sprachassistenten „Anka“ für eine einfache Steuerung und intelligente Energieplanung. Das System optimiert das Laden und Entladen autonom auf Basis von Echtzeit-Wetterdaten. Über das KI-basierte Energiemanagementsystem seien auch dynamische Tarife nutzbar.
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Ich finde es schon ziemlich kritisch, dass das PV-Magazin jetzt hier schon die Vermarktung von Anker Solix übernimmt… inkl. Rabattaktionen und nun auch Link zum Produkt…
Ich bin dann mal so frei und übernehme das für MARSTEK:
Ein beinahe funktionsfreies Produkt gibt es von MARSTEK schon seit einem halben Jahr: Marstek Venus D: (https://marstek.de/products/marstek-venus-d) Es können 4 Module mit max. 4000 Wp auf 4 MPPT angeschlossen werden. Die Basiskapazität von 2,5 kWh kann auf bis zu 15 kWh erhöht werden. Der integrierte bidirektionale Wechselrichter kann 2500 W (für Balkonkraftbetrieb 800 W) ins Netz lassen oder aus dem Netz laden. In Verbindung mit einem gängigen Smartmeter (Shelly, ecotracker oder Marstek CT002) läuft das Speichermanagement automatisiert. Die Nutzung variabler Stromtarife ist möglich. Natürlich hat der Venus D eine Notstrom-Steckdose. Garantie 10 Jahre, Auslegungs-Lebensdauer: 15 Jahre
Und das Beste noch zum Schluss:
Das Powermodul (Wechselrichter, BMS etc.) kostet 599,- EUR, jedes Batteriemodul mit 2,5 kWh kostet ebenfalls 599,- EUR …. dauerhaft und ganz ohne Rabatt- und Marketinggedöns….
Ach ja: Die angegebenen Zyklenzahlen für Li-Ionen-Akku als Heimspeicher sind irrelevant. Im Normalfall macht ein Heimspeicher ca. 300 bis max. 350 VollZyklen im Jahr. Die kalendarische Lebensdauer ist der begrenzende Faktor… Wichtiger ist da schon, dass Marstek seine Batteriezellen selbst herstellt (und z.B. auch an Varta liefert…).
Das ist also n ganzes Stück teurer.
Günstige (neue Tiefstpreise) sind eine wichtige Info.
https://www.ankersolix.com/de/balkonkraftwerk-mit-speicher/solarbank4-ae103
Da hier kein Link zum Produkt erwähnt ist, hole ich das mal hier nach.
Interessant wäre es für mich… leider kaum/keine Bilder von den Anschlüssen.
Auf eine der Bilder steht die Batterie im Wohnraum ohne das die DC Kabel zu sehen sind.
Vermutlich, weil die Batterie auch Stand Alone betrieben werden kann. (?)
ODER aber… weil ja ein 2 Wege SmartMeter beiliegt: Die Bestandsanlage bleibt unangetastet und schickt seine 800W ins Hausnetz. Am Zählerpunkt wird erfasst, dass z.B. 500W eingespeist werden. Dann wird dieser „Überfluss“ in die Batterie gesteckt…. bzw. die Batterie fährt ihren Bedarf hoch. Aber dann ist das System recht teuer. Für 1,7T€ + 200-300€ WR bekommt man dann von Felicity auch 16kW Batterie… hier aber nur mit 8.000Zyklen.
Interessant wird ein solches System dann wohl nur, wenn die PV Module direkt an die Batterie angeschlossen werden. Aber das wird wohl nicht immer möglich sein… denn mein Balkon ist nicht sehr groß. Da will ich nicht noch so ne Kiste rumstehen haben. Aber das wird wohl jeder für sich selbst entscheiden müssen.
Würde ich gern vorbestellen weil tatsächlich für Schwiegermutter bedarf besteht. Aber: Aufgrund von fehlenden Eckdaten UND ob das System auch ohne Internet läuft = wird es wieder uninteressant. Denn Schwiegermuter ist >80 und hat kein Internet im eigentlichen Sinne. N Samsung S20 mit normaler 2GB LTE-Vertrag für 3,99.
P.s. Für die Schlaumeier: Nein: Ein Hotspot werde ich sicherlich nicht dafür öffnen 😉
Deshalb verstehe ich nicht, warum man an der hohen Einspeisevergütung festhalten will. Runter auf 5 Cent! Die PV-Anlagenbetreiber haben sich ohnehin schon entsolidarisiert. Sie bezahlen weniger Netzentgelte, wodurch dem Netzausbau Geld fehlt. Und gleichzeitig beschwert sich die PV-Bubble, dass das Netz nicht ausgebaut wird. Sie laden ihr E-Auto vom Dach, während der Dieseldieter den Sozialstaat bezahlen muss. Und die linke PV-Bubble sagt, wir benötigen mehr Sozialstaat, möchte sich aber an der Rechnung nicht beteiligen. Die Optimierung des Eigenverbrauchs geht weiter und das Gejammer wird umso größer, je höher die Rendite der PV-Lobby ist.
Wenn die Speicherpreise fallen, müssen auch die Vergütungen für die PV fallen.
Man muss halt sagen jetzt zuerst die Freiflächenanlagen nach vorne bringen und in 1-2 Jahren gibt es ein neues Geschäftsmodel für die reichen Eigenheimbesitzer. Mit wenig Vergütung viel Geld zu sparen.
Und wenn andere Länder mit Großakkus warten können, ist dort der Strom günstig und wir werden gezwungen in Akkus zu investieren wenn diese noch teuer sind.
niranbunmi.mt meinte:
„während der Dieseldieter den Sozialstaat bezahlen muss.“
Muss er das denn wirklich? Oder tut er das freiwillig und meist aus persönlicher Vorteilsnahme?
Sind erhöhte Abgaben für Jemanden, der freiwillig Wirtschaft und Umwelt maximal schädigt und reduzierte Abgaben für Jemanden, der das weniger tut, wirklich ungerecht?
Hab kurz angefangen Ihren Beitrag zu lesen, dann den Namen gesehen und anschließend sofort aufgehört. Sie sind desinformiert und verbreiten den Käse auch noch mit dem feurigen Eifer eines Kreuzfahrers.
Wurde das EEG geändert? Mit über 2 kWp PV muss doch die Anlage komplett angemeldet werden und der Netzbetreiber will einen Tab konformen Zählerplatz. Fertigmeldung kann nur der konzessionierte Elektriker.
Wo ist der Vorteil? 24 PV-kabel bis aufs Dach wäre wohl ein Nachteil….
Es ist so schön zu sehen, wohin sich die Speicherpreise entwickeln. Wenn ich dran denke, was ich vor 6 Jahren für meine 20kWh Siemens Junelight bezahlt habe. Da wird mir schwindelig.