Highlights der Woche

Solarwatt-Chef: Leider nimmt man Sachsen nicht als Heimat innovativer Erneuerbaren-Unternehmen wahr

Interview: Am 1. September wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Detlef Neuhaus, geschäftsführender Gesellschafter des in Dresden ansässigen Photovoltaik- und Speicherunternehmens Solarwatt, wünscht sich von der Politik, nicht krampfhaft an alten Technologien festzuhalten. Die Landesregierung sollte den Strukturwandel bei der Energieerzeugung in die eigene Hand nehmen und Innovationen stärker fördern. Dabei verweist er auch darauf, dass die Photovoltaik-Branche in Sachsen trotz des Kahlschlags in den zurückliegenden Jahren immer noch mehr Arbeitsplätze im Land bietet als die Kohle in der Lausitz.

RWTH Aachen: Speicherförderung in Baden-Württemberg positiv für Photovoltaik-Ausbau

Die Landesregierung in Stuttgart ist von dem Erfolg des Förderprogramms, das zwischen Februar 2018 und Juli 2019 lief, selbst überrascht worden und stockte das Budget mehrfach auf. Die RWTH Aachen hat das Programm evaluiert und einige erfreuliche Effekte vermerkt. Bei den Speicherherstellern profitierte Sonnen stark mit seinem Heimspeichern von dem Förderprogramm. Derweil ist das Bild bei den Photovoltaik-Anbietern wesentlich ausgeglichener.

BMWi: „Ausnahmsweise kurze Frist“

Das Bundeswirtschaftsministerium hat auf Anfrage von pv magazine erklärt, warum es Ländern und Verbände nicht mal ganz einen Tag Zeit für ihre Stellungnahmen eingeräumt hat. Zugleich macht es ein bisschen Hoffnung, dass auch Nachzügler berücksichtigt werden.

Liste förderfähiger Photovoltaik-Speicher in Bayern veröffentlicht

Anfang August startete das bayerische Wirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm für Photovoltaik-Speichersysteme bis 30 Kilowattstunden Kapazität. Das Netzwerk Carmen veröffentlichte nun die angekündigte Liste mit 265 Speichern, die die Förderbedingungen erfüllen. Sie soll fortlaufend aktualisiert werden.

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Greenpeace Energy: Finanzhilfen für Kohleregionen sollten an Ausbau von Photovoltaik und Windkraft gekoppelt sein

Bis zu 14 Milliarden Euro sollen die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen bis 2038 erhalten. Greenpeace Energy bemängelt an dem dazu vorgelegten Referentenentwurf, dass die Bundesregierung die Gelder nicht mit einem konkreten Ausbauplan für erneuerbare Energien in den Gebieten verknüpft. Der BEE verlangt von der Bundesregierung auch endlich einen gesetzlichen Rahmen, mit dem sich das 65-Prozent-Erneuerbaren-Ziel bis 2030 erreichen lässt. Der BDEW wiederum fordert, Anreize für den Zubau gesicherter Leistung in Form CO2-armer Kraftwerke ab 2023. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft sieht die Chance mit dem Entwurf, Strukturwandel und Klimaschutz in Einklang zu bringen – allein im Entwurf fehlen die Impulse dafür.

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BMWi veröffentlicht Entwurf zum „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ und gibt nur einen Tag Zeit für Stellungnahmen

Die Finanzhilfen für die Kohleregionen von bis zu 14 Milliarden Euro sind in dem Entwurf auf drei Zeiträume aufgeteilt. Nach sieben Monaten hat das Bundeswirtschaftsministerium damit die Empfehlungen der Kohlekommission im Zusammenhang mit einem Kohleausstieg bis 2038 zumindest in einen Gesetzentwurf gegossen. Länder und Verbände wird allerdings nur ein Tag Zeit gegeben, um zu den Plänen Stellung zu beziehen.

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Nach Brand von Photovoltaik-Anlagen: Walmart verklagt Tesla wegen grober Fahrlässigkeit

Das Bild, das Walmart von der Photovoltaik-Installation von Tesla/Solarcity und deren O&M-Praktiken in dem Rechtsstreit zeichnet, ist nicht gerade schön. Die Klageschrift umfasst immerhin 114 Seiten.

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China: SPIC erhält Gebot für monokristalline Solarmodule zu 22,6 Cent pro Watt in 3-Gigawatt-Ausschreibung

Der staatliche, chinesische Energiekonzern hat das Rekordgebot in einer Photovoltaik-Auktion bekommen, bei der es um die Beschaffung von Solarmodulen mit insgesamt 3,04 Gigawatt geht.

Tesla will künftig private Photovoltaik-Anlagen ab 50 US-Dollar im Monat verpachten

Elon Musk versucht fast alles, um das Photovoltaik-Geschäft seines Konzerns neu zu gestaltet. Aber wird sein jüngster Vorstoß funktionieren?

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Globale Erwärmung mindert Leistung der Solarmodule

US-Forscher des MIT sagen, dass der Klimawandel die Erzeugungsleistung der Solarmodule reduzieren könnte. Analysen auf Basis von IPCC-Erwärmungsszenarien zeigen, dass in einigen Regionen der jährliche Output der Photovoltaik-Anlagen um bis zu 50 Kilowattstunden pro installiertem Kilowattpeak sinkt. Auch das Fraunhofer ISE in Freiburg ist bereits zu ähnlichen Werten gekommen.

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