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Highlights der Woche

Aurora Research: Ampel-Pläne senkt Strompreis bis 2030 bei gleichzeitigen Kannibalisierungseffekten bei Marktwerten für Photovoltaik und Windkraft

Die Analyse zeigt, dass die Strompreise 2030 um 13 Prozent niedriger liegen werden als in einem Weiter-so-Szenario. Allerdings sind steigende CO2-Preise notwendig, um die Marktwerte für Erneuerbaren-Anlagen zu stabilisieren.

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14 Maßnahmen für eine beschleunigte Energiewende in Deutschland

Die Deutsche Energie-Agentur und die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held beschreiben in einem Impulspapier verschiedene Maßnahmen, wie mit wenig Aufwand der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland schneller vorangetrieben werden könnte. Sie fordern von der Politik, die „Fast-Forward-Taste“ zu drücken. Die Maßnahmen umfassen neben der Abschaffung der EEG-Umlage auch die Einführung einer Photovoltaik-Pflicht für alle Neubauten, eine eigene Förderung für Agri-Photovoltaik-Projekte und die Stärkung von Prosumer-Modellen und Mieterstrom.

Förderung von Effizienzgebäuden KfW 55 kurzerhand eingestellt

Überraschend wird die Förderung von effizienten Neubauten nach dem KfW-Standard 55 zum 31. Januar 2022 eingestellt. Die Mittel sollen verstärkt für Bestandsgebäude eingesetzt werden. Die kurze Übergangsfrist setzt die Immobilienwirtschaft, Energieberater und private Bauherren unter Druck.

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Die Branche zum Koalitionsvertrag: Ambitioniert in den Zielen, vage im Weg dahin

Der Koaltionsvertrag ist veröffentlicht und somit gibt es einen Ausblick auf das, was in den nächsten vier Jahren passieren wird. Bei den zwei großen Themenblöcken Ausbau erneuerbarer Energien und Mobilität zeichnet sich bereits ein Bild ab: Die Zielsetzungen für die kommenden neun Jahre wären für sich genommen ambitioniert, doch es gibt noch großen Klärungsbedarf bei Detailfragen, wie zum Beispiel beim Smart-Meter-Roll-out.

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Komplette Abschaffung der EEG-Umlage entlastet Haushalte um 5,6 Milliarden Euro

Die Ampel-Parteien haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die EEG-Umlage ab 2023 vollständig über den Bundeshaushalt zu finanzieren. Check24 zufolge entlastet das private Verbraucher jährlich um eine niedrige dreistellige Summe.

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Ampel-Koalitionsvertrag: Das sagen die Verbände

Pünktlich zum Nikolaus soll Olaf Scholz vereidigt werden. Nachdem kurzzeitig auch spekuliert wurde, dass es bei den Koalitionsverhandlung gerade in den Themenblöcken Klima und Energie schon krisielt bevor es überhaupt erst richtig begonnen hat, sind die Koalitionäre ihrem Amtsantritt nun ein ganzes Stück näher gekommen und haben den Koalitionsvertrag veröffentlicht. Was die Vertreter der Verbände und Denkfabriken von dem Papier halten, lesen Sie hier, wobei wir sukzessive noch weitere Statements aufgenommen haben.

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Ampel-Koalition will Photovoltaik-Ausbau auf 200 Gigawatt bis 2030

SPD, Grüne und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt. Darin enthalten ist ein deutlich ambitionierterer Zubau von Photovoltaik-Anlagen, wofür Hemmnisse und bürokratische Hürden abgebaut werden sollen. Auch eine Pflicht zur Installation von Solaranlagen für das Gewerbe ist enthalten. Daneben wird ein Kohleausstieg bis 2030 angestrebt, wobei aber Gaskraftwerke als Brückentechnologie als unverzichtbar angesehen werden. Im ersten Halbjahr 2022 sollen die Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.

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Schwimmende Pilot-Plattform für hybride Offshore-Windkraft-Photovoltaik-Wellenenergieprojekte

Die von der deutschen Firma Sinn Power entwickelte schwimmende Plattform beherbergt derzeit Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 80 Kilowatt. Zudem ist auch der Anschluss kleiner Windkraftturbinen und Wellenenergiekonvertern möglich.

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DIW Berlin erwartet keine Versorgungslücke durch Atomausstieg bis Ende 2022

Die Abschaltung der verbliebenen sechs AKW wird keine nennenswerten Auswirkungen auf die Stromkapazitäten haben, wie es von den Berliner Forschern heißt. Vielmehr ebnet der Atomausstieg den Weg für den überfälligen Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co.

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1Komma5° lanciert mit THG-Quoten verrechneten Grünstromtarif

Der Handel mit Treibhausgasminderungsquoten bietet einige neue Erlösoptionen für Elektromobilisten. Beim Start-up 1Komma5° können die Kunden die Erlöse aus der Treibhausgasminderung wieder direkt ins Auto laden. Bei den derzeitigen Quotenpreisen dürfte das für eine Autofahrt von Berlin nach Kuwait reichen.

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