Wacker Chemie senkt wegen extrem niedriger Polysilizium-Preise seine Prognose für 2019

Die von Experten erwartete Steigerung der Preise für Polysilizium ist nach Angaben des Münchner Konzerns bislang nicht eingetreten. Im Gegenteil: Aufgrund von Überkapazitäten der chinesischen Photovoltaik-Konkurrenz sind die Preise im dritten Quartal weiter gesunken, was sich auf die Bilanz von Wacker Chemie auswirkt. Nun soll ein Restrukturierungsprogramm helfen.

Insolvenzverfahren für BEV eröffnet – 314.000 Gläubiger können Forderungen anmelden

Der Billigstromanbieter aus Bayern musste bereits Anfang Januar wegen Zahlungsunfähigkeit den Gang zum Amtsgericht antreten. Die Komplexität und die außergewöhnliche Zahl von etwa 314.000 Gläubigern machten die Erstellung des Insolvenzgutachtens schwierig. Jetzt ist das Hauptverfahren jedoch eröffnet und die Gläubiger können ihre Forderungen anmelden. Allerdings macht der Insolvenzverwalter wenig Hoffnung auf hohe Quoten.

Wirtschaftsausschuss lehnt EEG-Gesetzentwurf der Grünen zur Abschaffung des 52 Gigawatt Photovoltaik-Deckels ab

Nur die Linksfraktion stimmt neben den Grünen noch für den Entwurf, in dem die sofortige Abschaffung des 52 Gigawatt-Deckels zur Solarförderung vorgesehen ist. Die Regierungsfraktionen planen eine eigene Vorlage.

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Kabinett beschließt Verordung für Innovationsausschreibungen

Eigentlich sollte es in diesem Jahr bereits die erste Auktion dieser Art geben. Bleibt abzuwarten, wie schnell die Bundesnetzagentur nun ist und auch wie innovativ das Format sein wird.

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EnBW macht Weg frei für Baustart des 175 Megawatt Solarparks ohne EEG-Förderung

Bereits im Frühjahr hat der süddeutsche Energiekonzern seine Pläne veröffentlicht. Nun ist die finale Investitionsentscheidung für das Photovoltaik-Kraftwerk gefallen, das ab Anfang 2020 in Brandenburg gebaut werden soll. Es ist das bislang größte Photovoltaik-Projekt in Deutschland, das ohne die Unterstützung über die staatliche Solarförderung geplant ist.

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EEG-Umlage 2020 steigt, aber damit nicht zwingend der Strompreis

Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag bekannt gegeben, dass die EEG-Umlage 2020 auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen wird. 2019 lag die Umlage noch bei 6,405 Cent pro Kilowattstunde. In vielen Berichterstattungen wird die Steigerung der EEG-Umlage mit einer gleichwertigen Strompreiserhöhung gleichgesetzt, so wie bei dieser Meldung der ARD. Dieser scheinbare Automatismus ist aber nicht gegeben. […]

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Sungrow fordert die Bundesregierung zum Handeln auf!

Der 52-Gigawatt-Deckel soll wegfallen, das ist beschlossene Sache. Wie und wann genau das passieren soll ist allerdings noch unklar. Jedoch darf es bei diesem Thema kein Zögern mehr geben, die Bundesregierung muss jetzt handeln, damit die Klimaziele erreicht werden können!

Großspeicher und steuerbare Erneuerbaren-Anlagen stabilisieren Netzfrequenz

Am 7. Oktober sank die Netzfrequenz in Deutschland kurzfristig wieder einmal auf fast 49,8 Hertz ab. Das schnelle Anfahren von Großspeichern half unter anderem dabei, die Netzfrequenz binnen weniger Minuten wieder in den Normalbereich zu bringen.

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EEG-Umlage steigt 2020 auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde

Nachdem sie zwei Jahre in Folge sank steigt die EEG-Umlage im kommenden Jahr wieder, bleibt aber unter dem Höchstwert von 2017. Als Begründung für die Erhöhung geben die Übertragungsnetzbetreiber zum einen den gesunkenen Überschuss auf dem EEG-Konto an, zum anderen die erwartete höhere Einspeisung aus den Offshore-Windparks. Verbände und Grüne fordern von der Bundesregierung, mit einer Reform bei Abgaben und Umlagen die Privathaushalte und den Mittelstand endlich wirkungsvoll zu entlasten.

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Die Wut wächst

Eine Protest-Bewegung entsteht zur Zeit in ganz Deutschland. Die Fridays for Future-Bewegung und die „Extincton Rebellion“ („Aufstand gegen das Massensterben“) üben zivilen Ungehorsam wie vor 30 Jahren die Demonstranten in der alten DDR. Damals „Wir sind das Volk“, heute „Wir sind das Klima“.

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