EU-Kommission, Rat und Parlament haben sich darauf verständigt, dass Eigenverbrauch aus Erneuerbaren-Anlagen bis 30 Kilowatt künftig nicht mehr diskriminiert und mit Abgaben belastet werden darf. Inwiefern und wann das Bundeswirtschaftsministerium gedenkt, diese Vorgabe umzusetzen, da derzeit bei Photovoltaik-Eigenverbrauch aus Anlagen ab zehn Kilowatt eine anteilige EEG-Umlage gezahlt werden muss oder bei Direktlieferungen sogar die komplette EEG-Umlage, ließ es auf Anfrage von pv magazine unbeantwortet.
Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich bei den Verhandlungen über die neuen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie auf ein Diskriminierungsverbot für selbst erzeugten Ökostrom verständigt. Dabei soll dies für Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung gelten. Auch eine Doppelbelastung von gespeichertem Strom soll nach dem Willen der EU künftig vermieden werden.
Immer mehr Gewerbe- und Industriebetriebe in Deutschland investieren in eine eigene Photovoltaik-Anlage, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft.
In ihrer ersten offiziellen Ankündigung hat die spanische Energiewende-Ministerin deutlich gemacht, dass die unrühmliche Steuer auf dezentrale Photovoltaik-Erzeugung beseitigen zu wollen. Zugleich bestätigte sie ihre Unterstützung für ehrgeizigere EU-Ziele bei erneuerbaren Energien.
Mit einer Kombination aus einer Photovoltaik-Anlage und einem virtuellem Stromkonto will Eon Privathaushalten ermöglichen, sich vollständig mit selbst erzeugtem Solarstrom versorgen.
Leserfrage: Es hängt von vielen verschiedenen Parametern ab, ob es für einen Betreiber sinnvoll ist, seine Photovoltaik-Anlage an einen Gewerbebetrieb zu verpachten und umgekehrt, für das Unternehmen den Solarstrom für die eigene Produktion direkt zu nutzen. Michael Vogtmann von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie zeigt anhand von Rechenbeispielen, wann es sich für wen lohnt.
Seit 2015 erzeugen die Österreichischen Bundesbahnen mit einer Photovoltaik-Anlage 16,7-Hertz-Bahnstrom. Jetzt sollen drei weitere dieser Anlagen folgen.
Der Bayerische Landtag will künftig einen Teil seines benötigten Stroms selbst produzieren: mit einer 85-Kilowatt-Anlage auf dem Gebäudedach.
Angesichts der weiter gesunkenen Kosten für Photovoltaik-Anlagen und der stabilen Solarförderung sind selbst bei Volleinspeisung Renditen von rund sechs Prozent bei gewerblichen Anlagen möglich. Die Branchenvereinigung rät vor diesem Hintergrund auch vor der Optimierung der Photovoltaik-Anlagen auf Eigenverbrauch ab, sondern empfiehlt möglichst viele Solarmodule zu installieren.
Mit der EU-Wettbewerbskommissarin hat sich der Bundeswirtschaftsminister auf die Regelung der EEG-Umlagezahlung bei neuen und bestehenden KWK-Anlagen verständigt. Sie soll rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt werden, womit die Reduzierung auf 40 Prozent weitgehend erhalten bleibt.