Der chinesisch-kanadische Photovoltaik-Hersteller stellte die Modulserie im Oktober vor. Canadian Solar strebt für sein bisher leistungsstärkstes Produkt bis zum Ende des Jahres eine Kapazität von zehn Gigawatt an.
Der Hochvoltspeicher des chinesischen Unternehmens ist modular aufgebaut und lässt sich von 7,68 bis 25,6 Kilowattstunden skalieren. Growatt wird ihn auch in Österreich und der Schweiz vertreiben.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller setzte fast 18,8 Gigawatt seiner Module ab und steigerte den Umsatz um gut 18 Prozent auf 5,38 Milliarden US-Dollar. Das Nettoergebnis fiel jedoch nur leicht unter das Niveau von 2019 mit 146,9 Millionen US-Dollar, was auch an den gesunkenen Preisen für Solarmodulen lag. 2021 will Jinko Solar seinen Absatz nochmals kräftig steigern und dazu auch seine Produktion weiter ausbauen.
Der bisher erreichte Rekordzubau an Erneuerbaren-Anlagen weltweit ist 2020 trotz Corona-Pandemie um fast 50 Prozent übertroffen worden. Mehr als 90 Prozent der neu installierten Kapazitäten entfielen auf Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Die kumulierte Leistung der Erneuerbaren-Anlagen stieg auf 2799 Gigawatt.
Das neue Modul „Tiger Pro 54HC“ basiert auf einem 182 Millimeter großen Wafern, 108 Halbzellen und weist einen Wirkungsgrad von bis zu 21,3 Prozent auf. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller erklärt, das neue Produkt sei besonders für private Dachanlagen in Gebieten mit hoher Schnee- oder Windlast geeignet.
Das britische Analysehaus hat seine Prognose für die neu installierte Photovoltaik-Leistung im Jahr 2021 um rund 23 Gigawatt angehoben. Aufgrund der starken Nachfrage sind die führenden Modulhersteller für die erste Jahreshälfte ausverkauft.
Das Solarmodul kann nach Angaben des chinesischen Photovoltaik-Herstellers für private und gewerbliche Projekte verwendet werden. Es ist in fünf Versionen mit einer vom Unternehmen angegebenen Leistung zwischen 390 und 415 Watt sowie einem Wirkungsgrad von 20,0 bis 21,3 Prozent erhältlich.
Zudem gibt es eine weitere Patentklage in Frankreich. Voraussichtlich im April wird das Berufungsverfahren im Streit mit den Photovoltaik-Herstellern Jinko Solar, REC und Longi Solar am Oberlandesgericht Düsseldorf stattfinden. Auch vor dem Europäischen Patentamt streiten die Unternehmen und dieses wird wohl noch im Laufe dieses Monats entscheiden.
Das Produkt wird in der zweiten Jahreshälfte in die Massenproduktion gehen. Es verfügt über einen Wirkungsgrad von 99,01 Prozent und soll dem chinesischen Photovoltaik-Hersteller zufolge der leistungsstärkste String-Wechselrichter sein, der bisher auf den Markt gebracht wurde und er ist mit Modulen mit mehr als 600 Watt kompatibel.
Der chinesisch-kanadische Photovoltaik-Hersteller fokussiert sich mehr auf Energiespeicher. Er befindet sich auch in der Vorbereitung, seine Aktivitäten in der Produktion und bei chinesischen Photovoltaik-Projekten in China unter dem Namen CSI Solar bis Juli an die Börse zu bringen.