Longi Solar unterzeichnet Liefergeschäft für Wafer im Wert von 540 Millionen US-Dollar

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von pv magazine International

Der chinesische monokristalline Photovoltaik-Konzern Longi Solar hat einen 29-monatigen Liefervertrag mit der in Shanghai ansässigen Vina Cell Technology und Shanghai Yize New Energy Tech unterzeichnet. Eine Erklärung des Waferherstellers besagt, dass Longi Solar bis Ende 2021 insgesamt 1,31 Milliarden Stück monokristalline Wafer an die Kunden liefern wird, wobei Vina und Shanghai Yize von diesem Jahr bis 2021 durchschnittlich 436 Millionen Stück jährlich kaufen werden.

Basierend auf dem von den Analysten PV Info Link geschätzten Stückpreis für Mono-Wafer (180µm) von derzeit 0,410-0,415 US-Dollar pro Stück wird sich der Auftrag auf 537 bis 544 Millionen US-Dollar belaufen. Dies sind rund 17 Prozent des Umsatzes des Photovoltaik-Herstellers im vergangenen Jahr. Longi Solar erklärte, dass der Kaufpreis für die Wafer in monatlichen Verhandlungen zwischen den Parteien festgelegt würde.

Die Bestellung ist der zweite Großauftrag, die Longi Solar in den zurückliegenden zwölf Monaten erhalten hat. Im Juli 2018 schloss das chinesische Photovoltaik-Unternehmen einen 600-Millionen-US-Dollar-Vertrag mit einem nicht namentlich genannten US-Kunden ab. Dabei soll Longi Solar von 2019 bis 2022 jährlich eine ähnliche Produktmenge liefern.

Long Solar gehört zu den weltweit größten Herstellern monokristalliner Photovoltaik-Produkte und strebt in diesem Jahr eine jährliche Wafer-Produktionskapazität von 36 Gigawatt an sowie 16 Gigawatt für die Modulproduktion und 10 Gigawatt bei Zellproduktionslinien. Diese Kapazitäten sollen im nächsten Jahr auf respektive 50, 25 und 15 Gigawatt steigen.

Der Wafer-Kunde Vina Cell Technology produziert Solarzellen und Module in Vietnam. Das in Shanghai ansässige Unternehmen gehört dem General Manager von Shanghai Yize. Als Eigentümer einer der größten Photovoltaik-Produktionsstätten außerhalb Chinas verfügt Vina Cell über eine jährliche Produktionskapazität von 4,5 Gigawatt für Module und 1,8 Gigawatt für Zellen. (Vincent Shaw)