Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In einem von Solarpower Europe initiierten Offenen Brief verweisen die Unternehmen darauf, dass durch Antidumping-Zölle hunderttausende Jobs verloren gehen könnten. Besser sei es, die europäischen Hersteller zu fördern.
Die Studienautoren sehen Potenzial, dass qualitative Evaluationskriterien in öffentlichen Ausschreibungen die Nachfrage nach Photovoltaik-Technologien „made in Europe“ anreizen können. Dies gilt vor allem bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen, wo es ein hohes Wettbewerbsniveau gibt. Bei den Ausschreibungen für Photovoltaik-Dachanlagen könnten dagegen Bonuszahlungen für den vermehrten Einsatz europäischer Komponenten sinnvoll sein.
Die Analysten erwarten, dass die historisch niedrigen Modulpreise die globale Solarindustrie im Jahr 2023 zu Rekordinstallationen treiben werden. Binnen zwei Jahren wird sich der jährliche Zubau damit mehr als verdoppeln.
Auf dem vierten Roundtable zum Ausbau der Energiewende-Produktionskapazitäten haben Enpal, 1Komma5°, EKD, Zolar und Eigensonne eine Absichtserklärung überreicht, wonach sie künftig Photovoltaik-Lösungen mit europäischen Komponenten anbieten wollen. Die Leuchtturmprojekte aus dem Interessenbekundungsverfahren zur Wiederaufbau der Photovoltaik-Produktion sind nicht bekannt gegeben worden.
Nach der Knappheit sind viele chinesische Unternehmen in den Markt eingestiegen. Einige davon werden nun wohl wieder verschwinden. Bernreuter Research erwartet die dritte Pleitewelle in der Polysilizium-Industrie.
Nur 35 Prozent des verfügbaren Förderbudgets in diesem Jahr sind bislang abgerufen worden. Damit blieb die Markprämienförderungen weit hinter den Erwartungen zurück, wie PV Austria erklärte.
Bundeswirtschaftsminister lädt bereits zur vierten Runden die Solarindustrie in das Ministerium. Die erhoffte Verkündung der ausgewählten Projekte für eine Capex-Förderung wird wohl nach dem BVerfG-Urteil verschoben, dennoch setzt Habeck mit dem erneuten Treffen auch ein Zeichen, wie Jörg Ebel vom Bundesverband Solarwirtschaft erklärt.
Der Photovoltaik-Anbieter sieht sich aufgrund der aktuellen Marktverwerfungen, die zu sehr niedrigen Modulpreisen geführt haben, gezwungen Maßnahmen zu ergreifen. Zum Jahresende werden kurzfristig rund zehn Prozent der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen.
Tim Buckley, Direktor von Climate Energy Finance, spricht mit dem pv magazine über die derzeitige steile Entwicklung der Solarmodulpreise. Er schätzt, dass die Preise für Solarmodule in diesem Jahr um 40 Prozent fallen werden. Er sagt die Schließung von Photovoltaik-Produktionen mit alter Technologie und in kleinem Maßstab voraus, sowohl in China als auch weltweit.
Die Bundesnetzagentur hat in zwei Festlegungen die Regelungen veröffentlicht, wie steuerbare Lasten – darunter Wärmepumpen und Wallboxen – künftig von Netzbetreibern im Sinne der Netzstabilität geregelt werden dürfen. Die Betreiber sollen im Gegenzug Nachlässe bei den Netzentgelten erhalten.