Lidl bietet 2,24 Kilowattstunden Speicher für 299 Euro an
Der Discounter Lidl wird in dieser Woche einen Solarstromspeicher mit 2,24 Kilowattstunden Kapazität für nur 299 Euro verkaufen. Das Angebot gilt ab Donnerstag (21.5.) und richtet sich an Lidl Plus App-Nutzer, die den Preisnachlass von 100 Euro erhalten. In den Filialen sollen die Batteriespeicher, die sich nach dem Plug & Play-Prinzip installieren lassen, für drei Tage angeboten werden; online läuft die Aktion bis zum 27.5. Ebenfalls im Angebot gibt es für 100 Euro mehr einen per App steuerbaren Solarstromspeicher.
Im Angebot von Lidl sind keine Wechselrichter und keine Solarmodule enthalten. Der Discounter verkauft den Lithium-Eisenphosphat-Speicher unter seiner Eigenmarke „TRONIC“. Neben einer Kapazität von 2240 Wattstunden besitzt er eine Eingangsleistung von 1000 Watt und eine Ausgangsleistung von 800 Watt. Er sei mit 99 Prozent aller Mikro-Wechselrichter und Balkonmodule kompatibel, heißt es von Lidl zum Angebot. Die Abmaße liegen bei 310 mal 170 mal 350 Millimetern bei einem Gewicht von etwa 19,8 Kilogramm. Das Gerät sei in Kombination mit dem passenden Wechselrichter Schuko-Steckdosen geeignet. Es verfügt zudem über eine LED-Anzeige des Batteriestatus und wird mit Verlängerungskabel für Solarmodule geliefert. Die Steuerung sei über die Lidl-Home-App möglich. Der Kommunikationstyp ist mit Bluetooth 4.2 + WiFi 2.4 GHz angegeben.
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@CarpeDiem Energy Paul Wieland
Zitat: „.. die Zyklenzahl vollkommen ausreichend..“
Woher wissen Sie das denn? Und wer sagt: ist ausreichend?
Sind 1.000 Zyklen ausreichend? 5.000? … oder 100
Da es wie schon gesagt KEINE Zyklenanzahl gibt, können es auch nur 730 Vollyklen sein… ausreichend um 2 Jahre Gewährleistung abzudecken. (jetzt mal übertrieben dargestellt)
Mal dein Worst-Case-Szenario angenommen, hätte er dann grob 1500 kWh gespeichert und rund 1300 abgegeben, womit sich der Kaufpreis (zB bei Balkonkraftwerken, wo der Strom sonst unvergütet bliebe) längst amortisiert hätte, bzw. pro Jahr rund 36%, bzw. innerhalb dieser zwei Jahre eine lineare Rendite von insg. 77%(!) eingefahren hättest.
(Angenommen Strompreis von 30 Cent)
Man kann jetzt noch andere Szenarien berechnen, zB den über Tibber und den Netzbezug und Speicherung bei negativen Strompreisen usw.
Kurz um, ganz viel verkehrt kann man da nicht machen, selbst wenn es wirklich maximal schlecht läuft.
Ich für meinen Teil warte allerdings auf Natrium-Ionen-Speicher, für die ich mich begeistere.
Kann man das Gerät auch als USV, also ohne PV Module nutzen?
Sie sollten es umgehend lernen ihre Frage anständig auszuformilieren um diese dann gleich selbst an Google richten zu können. Die Lebenszeit anderer Menschen für etwas in Anspruch zu nehmen was sie auch im Handumdrehen allein gebacken kriegen könnten werte ich im Zeitalter von Computer und Mobilität schlicht und ergreifend als reichlich anmaßend.
Und so sieht das Google-Ergebnis, auf die Frage: „Kann man den Solarstromspeicher TRONIC, von Lidl als UVS einsetzen“?
ANTWORT —> Nein, den Solarstromspeicher „TRONIC“ von Lidl können Sie nicht als klassische USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) einsetzen.
Hier sind die technischen Hintergründe:
Kein Notstromausgang:
Das Gerät besitzt keinen integrierten Wechselrichter mit separaten Steckdosen, die bei einem Stromausfall das Haus oder einzelne Geräte weiterversorgen würden. Es dient lediglich als intelligentes Zwischenlager für Ihre Solaranlage (Plug-and-Play-Speicher), um den selbsterzeugten Strom zeitverzögert einzuspeisen.
Betriebsweise:
Der Speicher wird in den bestehenden Stromkreis zwischen Ihren Solar-Modulen und dem Mikro-Wechselrichter eingebunden. Fällt das öffentliche Stromnetz aus, schaltet sich der Wechselrichter aus Sicherheitsgründen (Netz- und Anlagenschutz) automatisch ab – damit liefert auch der Speicher keinen Strom.
Wenn Sie eine echte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) oder eine Notstromfunktion für Haushaltsgeräte suchen, benötigen Sie stattdessen eine Powerstation mit USV-Zertifizierung oder ein speziell dafür ausgelegtes Notstrom-Speichersystem.
Alle Details und technischen Daten zum Gerät können Sie auch direkt auf der Lidl Produktseite nachlesen!
… gern geschehen!
Weiß man wieviel MwSt Lidl berechnet? Wie rechtfertigen sich bei einem reinen Speicher ohne Wechselrichter 0%?
Das Ding ist mit Kopfnote 1 ausgewiesen, die heißt:
„Bitte beachten Sie: Alle Preise in Euro inkl. MwSt., zzgl. Lieferung.“
nunja…. war gerade happy. Preis ist wirklich unschlagbar.
Auf der Suche nach weiteren Infos dann aber schnell der Dämpfer:
https://www.homeandsmart.de/billig-tricks-beim-lidl-speicher-0003-369875
beinahe 1 drittel weniger Gewicht als der Wettbewerb und dennoch der Preiswerteste auf den Markt… und dann noch ein 2Jahres alte Modell. Das sollte weder technisch noch logisch kombinierbar sein… aber wenn man keine Zyklen nennen kann = dann wird der LiFePO4 wohl eher Ausschußware sein und mit n bissel Glück seine 2000-4000 Zyklen halten.
Dann doch lieber +10Euro und den Marstek B2500 mit 6.000 Zyklen.
Ja wenn er denn wenigstens lieferbar wäre.
Bei uns in der Filiale heißt es „es gab Lieferschwierigkeiten….“ Sehr witzig ist, dass gleichzeitig im Online-Shop stand „bald verfügbar“. Im Online-Shop hat sich dann der Status plötzlich von „bald verfügbar “ auf „online ausverkauft“ geändert. Also war der meiner Meinung nach nie lieferbar.
Der aufgeführte Link gibt vor allem die schlechte Qualität und Sinnlosigkeit solcher angeblicher „Tests“ von homeandsmart und anderen Prüfinstanzen ohne jegliche Kompetenzen wider!
Raten Sie mal, was da verkauft wird… Stellen Sie sich einfach vor, dass das Gehäuse nicht weiß sondern anthrazitfarben ist – und Sie finden den Marstek B2500-D.
Das Gewicht ist 11 kg, die Zyklenzahl vollkommen ausreichend und auch der Temperaturbereich reicht für die allermeisten Einbauorte aus.
Wer dann etwas mehr ausgeben und auf eine Notstromsteckdose nicht verzichten will, greift eben zum Marstek Venus A.
Die Feuerwehr wird ordentlich zu tun haben.
Zu: Lithium Eisen Phosphat Akkus können nicht brennen
Diese Aussage ist nicht ganz richtig . LiFePO4-Akkus gelten im Vergleich zu anderen Lithium-Ionen-Akkus als deutlich thermisch stabiler und weniger brandgefährdet, aber sie sind nicht völlig unbrennbar.[boote-magazin +1]
Wichtig ist der Unterschied:
• Das Zellmaterial reagiert bei LiFePO4 schwerer in einen Brand hinein als bei vielen anderen Lithium-Ionen-Chemien.[enbausa +1]
• Trotzdem kann ein LiFePO4-Akku bei Überladung, Kurzschluss, internen Schäden oder defekter Ladeelektronik gefährlich werden und im Extremfall brennen.[boote-magazin +1]
• Oft liegt das Brandrisiko sogar eher an Kabeln, Anschlüssen, Sicherungen und Ladegerät als am Akku selbst.[boote-magazin]
Kurz gesagt: LiFePO4-Akkus sind sicherer, aber nicht brandsicher.
50 % der Häuser in Deutschland hat einen Gasanschluss, siehe gerade Görlitz in den Schlagzeilen. Praktisch alle Camper fahren mit 11 kg Gasflaschen durch’s Land. Wer macht sich dazu Gedanken?
Weder Propan-Wärmepumpen (Außenaufstellung!) noch vernünftig gebaute LFP-Speicher haben ein vergleichbares Risiko.
Lidl als in-Verkehrbringer wird sich hüten ein unsicheres Produkt zu verkaufen. Was anderes, wer bei Temu kauft, da kannst du dann in China klagen.
Gleiches gilt für den Vergleich E-Auto zu Benziner: Ein Benziner wird nach einem Unfall viel eher brennen, und auch viel schneller ein großes Feuer entstehen, sprich Gefährdung der Insassen. Ein E-Auto ist nur schwieriger zu löschen.
Warum muss hier wieder Angst verbreitet werden? Ja Akkus können mal brennen, das passiert aber äußerst selten und meisten, wenn man gepfuscht hat. Auch Öl in der Pfanne kann brennen, was übrigens wirklich zu vielen Feuerwehreinsätzen führt. Und jetzt? Darf Lidl kein Öl zum Kochen mehr verkaufen?
Ja, vielleicht. LFP setzt bei Zersetzung im Gegensatz zu NMC keinen Sauerstoff frei, daher die Annahme, dass LFP nicht brennt.
Dafür entsteht Wasserstoff, was eigentlich viel schlimmer ist, da die Detonation von H2 aus so einem Akku locker ein ganzes Haus zum Einsturz bringen kann.
Pluspunkt: Die Gefahr, dass LFP durch geht ,ist deutlich geringer als bei NMC.
Liebe Redaktion: Seit wann werden hier persönliche Beleidigungen wie von „Alex Scheidel“ toleriert?
@Slartibatfas: Wie kommen Sie darauf, dass LFP Akkus nicht brennen können? Diese pauschale Annahme von Ihnen ist wissenschaftlich einfach falsch. Es ist schon bizarr mit welcher Überzeugung sie vorschnell über andere Urteilen ohne selbst den technischen Hintergrund im Detail zu kennen.
Lithium Eisen Phosphat Akkus können nicht brennen, deshalb nimmt sie ja auch für Speicher zu Hause. Bildung hätte diesen Betrag verhindert.
Ganz im Gegensatz zu deinem Gehirn. #lappen
Lidl hat ab 2018 SmartHome Produkte von HmIP unter dem Namen Silvercrest vertrieben.
Seit 2023 gibt es für Silvercrest keinen Support mehr und wird nicht mehr von eQ-3 gestützt.
(sprich: die Produkte sind für die Tonne)
Ich habe das Gerät gestern gekauft.
ob es nun 1000 oder 10000 Zyklen hat, dürfte bei 10 Jahren Garantie ziemlich Wurscht sein.
Ich denke das klappt bei Lidl ganz gut
Es ist fast baugleich mit dem Marstek B2500.
Es fehlt die Erweiterungsmöglichkeit um weitere Akkus.
Weitaus schlimmer ist aber, das Lidl seine Lidl Home App vorraus setzt und damit keine Kommunikation mit einem Smart Meter von Marstek oder Shelly möglich ist.
Schade, aber deshalb geht das Gerät zurück.
Ein Marstek kostet inkl Versand auch nur 5€ mehr, aber versucht mal nach 15 Monaten das Gerät auf Garantie zu reklamieren. Die 10 Jahre sind nix Wert, wenn der Hersteller auf Anfragen einfach nicht antwortet.
Der Verkâufer hat sich das Gerät zurücksenden lassen und ist nun seit über einen Monat auch nicht mehr ansprechbar.