Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus sagte in einem Handelsblatt-Interview, das Unternehmen müsse Mitte des Jahres entscheiden, ob es die Dresdner Photovoltaik-Produktion schließe oder nicht. Wenn die Politik jetzt keine Lösung für die ungleichen Bedingungen im Wettbewerb finde, werde es bald keine nennenswerte produzierende Solarindustrie in Europa mehr geben.
Der Photovoltaik-Hersteller wird sich künftig voll auf die Produktion von Solarmodulen und Zellen in den USA konzentrieren. Der Entschluss basiert auf den Marktverzerrungen in Europa, die das Finanzergebnis von Meyer Burger im vergangenen Jahr erheblich belastet haben und eine rentable Produktion in Europa vorerst unmöglich machen. Die finale Entscheidung dazu soll im Februar fallen. Die Zellproduktion in Thalheim wird jedoch zunächst weitergehen.
Das US-Unternehmen GDI plant, in Deutschland im industriellen Maßstab zu 100 Prozent aus Silizium bestehende Anoden herzustellen. Sie sollen die Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien um mehr als 30 Prozent erhöhen.
Diess will dazu beitragen, Vehicle-to-Grid in den Markt zu bringen. The Mobility House präsentiert seine V2G-Angebote mit Partnern auf der internationalen Consumer Electronics Show in Las Vegas.
Auf der am Dienstag beginnenden IT- und Elektronikfachmesse CES 2024 stellt das US-Unternehmen Kooperationen für die Anwendung seiner bifazialen Farbstoffsolarzellen vor, die zur Stromversorgung kleiner Geräte in Innenräumen konzipiert sind.
Der US-Photovoltaik-Hersteller hat mit dem Projektentwickler Cleantech Solar die Lieferung von rund 7,3 Gigawattstunden Strom jährlich für seine Fabrik im indischen Bundesstaat Tamil Nadu vereinbart. Die für den Bau der 150 Megawatt großen Photovoltaik-Freiflächenanlagen benötigten Solarmodule liefert das Unternehmen selbst.
Eine Volkswagen-Tochter testete über mehrere Monate Festkörperbatterien eines US-amerikanischen Unternehmens. Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen. Die Batterie soll den Partnerunternehmen zufolge ein Auto bis zu 500.000 Kilometer bewegen, ohne dabei nennenswerte Kapazitätsverluste zu erfahren.
Voraussichtlich 2025 soll das neue Werk mit einer Jahreskapazität von 3,5 Gigawatt für Photovoltaik-Wechselrichter in Übersee in Betrieb gehen. Aktuell befindet sich SMA noch in Gesprächen mit mehreren Bundesstaaten und potenziellen Partnern, um den strategisch besten Standort auszuwählen.
Die Analysten erwarten, dass die historisch niedrigen Modulpreise die globale Solarindustrie im Jahr 2023 zu Rekordinstallationen treiben werden. Binnen zwei Jahren wird sich der jährliche Zubau damit mehr als verdoppeln.
Nach der Knappheit sind viele chinesische Unternehmen in den Markt eingestiegen. Einige davon werden nun wohl wieder verschwinden. Bernreuter Research erwartet die dritte Pleitewelle in der Polysilizium-Industrie.