Als Yingli Green Energy im Mai den Jahresabschluss für 2018 vorlegte, kam darin ein riesiger Schuldenberg zutage. Am Freitag meldete der chinesische Photovoltaik-Hersteller, mit seinen Kreditgebern und strategischen Investoren über eine Auflösung des Unternehmens gesprochen zu haben. Wahrscheinlich ist jeder strategische Investor ein staatlich unterstütztes Rettungspaket Chinas.
Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie hat den US-Konzern in die Liste der von der Regierung zugelassenen Automobilhersteller aufgenommen. Ohne diese Bescheinigung ist keine Produktion in China möglich.
Für dieses Jahr erwarten die Analysten ein starkes Wachstum des globalen Photovoltaik-Marktes auf 114 Gigawatt, das sich in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen wird. Gerade für den Tausch von Photovoltaik-Wechselrichtern sieht Wood Mackenzie in den kommenden Jahren erhebliche Kosten auf die Projektierer zukommen.
Das israelische Photovoltaik-Unternehmen hatte bereits vor gut einem Jahr in Deutschland ähnliche Klagen gegen den chinesischen Konkurrenten und dessen deutschen Vertriebspartner Wattkraft Solar eingereicht. In dem Streit geht es um die HD-Wave-Wechselrichtertechnologie, auf die Solaredge ein Patent hat. Huawei erklärte pv magazine, dass er bereits im Mai drei Patentklage in China gegen Solaredge eingereicht hat.
Der US-Handelsbeauftragte hat bislang nicht auf die Behauptung reagiert, dass er die Befreiung von den Zöllen nach Section 201 beenden wird. Wenn es richtig ist, könnte dies ein Verlust für asiatische Photovoltaik-Hersteller und ein kleiner Verlust für den größeren US-Markt sein, aber positiv für den heimischen Dünnschichthersteller First Solar.
Trotz eines derzeit hart umkämpften Marktumfelds sind die Photovoltaik-Zulieferer weiter optimistisch für die Entwicklung im dritten Quartal. Nach VDMA-Angaben gewinnt der US-Markt für die deutschen Anlagenbauer an Bedeutung.
Die 300.000 Quadratmeter große Fabrik in Dalton im US-Bundesstaat Georgia hat eine Kapazität, um 12.000 Solarmodule täglich oder 1,7 Gigawatt jährlich zu produzieren. Bis zum Jahresende will der südkoreanische Photovoltaik-Hersteller mit deutschen Wurzeln die volle Kapazität erreichen.
In der Initiative sind mittlerweile mehr als 200 multinationale Konzerne versammelt, die alle bis spätestens 2050 ihre Stromversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umstellen wollen. Der Klimawoche in New York verleiht ihr neuen Schwung – vor allem an Mitgliedern. Jinko Solar ist der erste Photovoltaik-Hersteller in dieser Runde und er wird demnächst noch Hocheffizienzmodule für ein Kraftwerk nach Spanien liefern, das ohne Förderung entsteht.
Der globale Zubau von Photovoltaik, Windkraft und Co. wird in diesem Jahr zweistellig zulegen. Dabei treibt vor allem die Photovoltaik den Weltmarkt.
Unter den Aufträgen befinden sich unter anderem Serienprojekte für elektrische Antriebe von Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Die Mobilitätssparte von Bosch hat sich dem Chef zufolge besser als der weltweite Markt entwickelt, dabei verfolgt der Zulieferer einen technologieoffenen Ansatz, wie die jüngsten Schritte belegen.