In einer Auswertung kam das PI Berlin zu dem Schluss, dass die Qualität der Modulfertigung vor allem in Asien und in großen Produktionen hoch sei. Allerdings beziehen sich nur gut zwei Prozent der auditierten Produktionskapazitäten von 67 Gigawatt auf Modulfertigungen in Europa. Die Audits – die Grundlage für ein jüngst veröffentlichtes White-Paper bilden – sind zwischen 2012 und 2018 hauptsächlich von Solarbuyer durchgeführt worden.
Interview: Lars Josten von Pfalzsolar hält die Tier-1-Einstufung von Modulherstellern für unzureichend. Sie sei nur eines von 21 Auswahlkriterien, die sein Photovoltaik-Unternehmen berücksichtigt. Wir sprachen vor unserem Webinar zur Modulauswahl über Risiken für EPC-Firmen und den Vorteil von Qualitätsmanagementprozessen.
Der Trend aus dem Vorjahr setzt sich auch in der ersten Runde der Photovoltaik-Ausschreibungen weiter fort – die Preise steigen leicht. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert erreichte 4,80 Cent pro Kilowattstunde. Fast alle Zuschläge gingen dabei an Projekte auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten in Bayern.
Im Mai 2018 war der Öl-Konzern als Investor bei dem Allgäuer Photovoltaik-Speicherhersteller eingestiegen und jetzt soll die komplette Übernahme erfolgen. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Sonnen erhofft sich damit einen neuerlichen Wachstumsschub – sowohl bei der Internationalisierung als auch beim Ausbau der Produktionskapazitäten weltweit.
Die Konferenz und Fachmesse Energy Storage Europe steht vor der Tür und pv magazine präsentiert die zehn wichtigsten Entwicklungen auf dem Gebiet. Die Energy Storage Highlights wurden von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt. Wir starten mit dem Beitrag von Proton Motor zu einem Projekt in der Schweiz. Dort kommen Mieter ganz ohne Gas- oder Stromnetzanschluss aus.
Der Hockey-Bundesligist hat eine 100-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage auf dem Stadiondach installiert. Ergänzt wird sie durch drei Batteriespeicher mit einer Kapazität von zusammen 65 Kilowattstunden.
Die im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg erstellte Studie zeigt aber auch, dass Süddeutschland zunehmend auf Stromimporte aus dem Norden und aus Nachbarländern angewiesen sein wird. Daher müsse der Ausbau der Netze sowie der erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werden.
Der Studie der TU Chemnitz und des Automobilzulieferernetzwerks AMZ zufolge wird 2025 fast jeder dritte in Deutschland gefertigte PKW ein Elektroauto sein. Für Brennstoffzellen-PKW sehen die Autoren dagegen vor 2030 keinen nennenswerten Markt. Die Kaufprämie für Elektroautos könnte derweil über die Jahresmitte hinaus verlängert werden.
Es dürfte der erste Stromabnahmevertrag für ein Photovoltaik-Projekt dieser Größenordnung sein. EnBW hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, selbst auch einen Solarpark ohne Förderung in Brandenburg bauen zu wollen.
Das 103-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk „Midden Groningen“ entsteht unter der Regie des chinesischen Konzerns Chint Solar. Installiert werden Module der Tochter Astroenergy. Erst im Januar hatte Astronergy bekannt gegeben, seine deutsche Fertigungsstätte zu schließen.