Bremer Hockey-Club deckt fast zwei Drittel des Strombedarfs seines Stadions aus einer Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher

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Seit dieser Saison spielen die Damen des Bremer Hockey-Club in der Bundesliga. Und nun mischen sie auch in Sachen Klimaschutz ganz oben mit: Der Verein hat auf dem Dach seines Stadions im Stadtteil Oberneuland  eine 100-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage installieren lassen. Ergänzt um drei Batteriespeicher mit einer nutzbaren Kapazität von zusammen 65 Kilowattstunden, deckt die Anlage auf das Jahr gerechnet 64 Prozent des Strombedarfs. Die erzeugte Energie fließt vor allem in die Flutlichtanlage des Stadions. Die Photovoltaik-Anlage wurde von der Firma Schmidtlein aus Langwedel installiert, die Batteriespeicher stammen vom Bremer Unternehmen Powertrust. Die Akkus dienen auch als Notstromanlage für das Stadion.

„Wir wollten unseren selbst erzeugten Strom unserer Photovoltaik-Anlage natürlich auch  möglichst intensiv für unseren Verbrauch nutzen. Da die meisten Spiele bei Dämmerung oder Dunkelheit stattfinden, mussten wir eine Möglichkeit finden, den Strom zu speichern“, erklärt Martin Schultze, Geschäftsführer des Bremer Hockey-Club e.V. Mit der Installation hat der Verein zugleich auch die Flutlichtanlage auf LED-Technik umgestellt. Die neue Beleuchtung kommt mit 24 Kilowatt aus, die alte Anlage benötigte noch 60 Kilowatt. Die LED-Beleuchtung spart aber nicht nur Energie, sondern bietet auch eine bessere Sicht. So wurde damit die Ausleuchtung des Sieben-Meter-Punktes, dem Elf-Meter-Punkt beim Fußball vergleichbar, um das Fünffache gesteigert.

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