Sungrow hatte 300 Gäste aus 20 europäischen Ländern zum „ESS Experience Day“ nach München eingeladen. Diskutiert wurde über Speicher, spannende Projekte, Marktzahlen und die Zukunft der Energiewende. Fazit: Mehr Speicher und mehr Netzausbau, sonst geht es wahrscheinlich nicht weiter mit der Energiewende.
Nach Angaben des chinesischen Herstellers wird die neue Battery-Box HVE entweder mit einem einphasigen Hybrid-Wechselrichter oder einem dreiphasigen Inverter verkauft. Das System soll in zwei Versionen mit Kapazitäten von 4,29 und 6,45 Kilowattstunden erhältlich sein.
Auf mehr als 340 Gigawatt haben sich die Netzanschlussanfragen bei den Netzbetreibern im Februar summiert – und die Zahlen steigen weiter. Warum das Interesse so groß ist, wie realistisch die Zahlen sind und welche Speicherkapazitäten Deutschland für die Energiewende benötigt, diskutieren wir im pv magazine Podcast.
Der Energiekonzern investiert nach eigenen Angaben einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in den Bau des 600 Megawatt Batteriespeichers. Das Projekt entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks und soll bis 2028 vollständig in Betrieb sein.
Im April soll der große Batteriespeicher im bayerischen Arzberg in Betrieb gehen. Er wird zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Die Optimierung des wirtschaftlichen Potenzials wird Entrix als Vermarkter übernehmen.
Bereits seit 2021 laufen Rückrufaktionen für Photovoltaik-Heimspeicher. Dazu gibt es einen Seriennummern-Check. Doch nach pv magazine vorliegenden Berichten gibt es auch Kunden, deren Systeme offiziell nicht unter die Tauschaktion fallen, aber dennoch Verformungen aufweisen. LG erklärt auf Nachfrage von pv magazine, wie diese betroffenen Kunden vorgehen sollten.
Die Nachfrage nach Batteriezellen wird bis 2030 auf etwa eine Terawattstunde jährlich ansteigen. Wenn Europa nicht massiv in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert, droht eine starke Abhängigkeit von Asien. Das EU-Ziel, 90 Prozent des heimischen Bedarfs bis dahin in Europa zu produzieren, wird in der Hälfte der vom Fraunhofer ISI modellierten Szenarien verfehlt.
Das Batteriespeicherprojekt „Stendal“ mit einer Kapazität von 209 Megawattstunden wird voraussichtlich Anfang 2026 vollständig betriebsbereit sein. Ein Jahr bevor der siebenjährige Tolling-Vertrag in Kraft tritt.
„Blackhillock“ in Schottland ist nicht nur das größte in Betrieb befindliche Batteriespeicherprojekt in Europa. Es ist auch das erste, das im Rahmen des „Pathfinder-2“-Programms des nationalen Netzbetreibers spezielle Netzstabilisierungsdienste anbietet und gleichzeitig Einnahmen aus anderen Dienstleistungen erzielt.
Ziel der „European Energy Storage Inventory“ ist es, alle europäischen Energiespeicherprojekte nach Status – in Betrieb, geplant und im Bau -, nach Standort und nach Technologie zu erfassen. In Deutschland sind bisher die meisten Projekte verzeichnet.