EUPD Research und Anker Solix liefern in ihrer Analyse verschiedene Rechenbeispiele, um die Wirtschaftlichkeit für die Kombination von Stecker-Solar-Geräten mit Batteriespeichern zu untersuchen. Ein System mit 2 Kilowatt Photovoltaik-Leistung und 2 Kilowattstunden Speicherkapazität kann demnach die privaten Stromkosten um 64 Prozent senken. Es amortisiert sich der Studie zufolge damit in rund vier Jahren.
Das Werk in Biberist nahe Zürich ist auf eine spätere Skalierung auf eine Kapazität von einer Gigawattstunde ausgelegt. Dabei werden gebrauchte Batterien aus Elektroautos oder auch zuviel produzierte Batterien zu stationären Großspeichern umfunktioniert.
Die Initiative „Dein Stromspeicher kann mehr!“ der Berliner Forscher will Besitzer von privaten Photovoltaik-Speichersystemen motivieren, mittels intelligenter Ladestrategie ihren Beitrag zur Vermeidung von Engpässen im Stromnetz an sonnigen Tagen zu liefern. Dies ist der HTW Berlin zufolge mit wenigen Klicks möglich. Weitere positive Effekte: Die Batterien altern langsamer und der Staatshaushalt wird entlastet.
Der Batteriehersteller hat mir Porsche und dem österreichischen Unternehmer Michael Tojner zwei neue mittelbare Gesellschafter. Sie stellen für eine Finanzierung von insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem konnte Varta nach eigenen Angaben die Verschuldung signifikant auf 230 Millionen Euro reduzieren. Das StaRUG-Verfahren ist damit abgeschlossen.
In Niedersachsen löste ein Batteriespeicher einen Brand in einem Wohnhaus aus. Ein Balkonspeicher mit Lithium-Eisenphosphat fing aus bislang ungeklärter Ursache an zu brennen.
Wer keine bidirektionale Wallbox hat und trotzdem Strom aus seinem Elektroauto im Haus nutzen möchte, kann künftig den Vehicle-to-Load-Anschluss benutzen. Das Unternehmen Energy Island Power hat ein Anschlussset entwickelt, dass den Solarwechselrichter als Eingang ins Hausnetz nutzt. Die Installation können Betreiber nach Aussage des Herstellers selbst vornehmen.
Mehrere hundert Megawatt an Batteriespeichern sollen ans Netz gehen. Als Erstes steht ein Projekt mit 24,5 Megawatt Leistung und 64 Megawattstunden Kapazität an.
Mit zwei Zyklen am Tag kann das System belastet werden, ohne aus der Garantie zu fallen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, den Speicher auch zum Handel am Strommarkt zu nutzen. Damit können Betriebe die Investition schneller wieder amortisieren.
Der Umsatz im deutschen Speichermarkt schrumpft deutlich – vor allem das Geschäft mit Heimspeichern lahmt. Gleichzeitig zieht der gewerbliche und industrielle Markt an, und auch bei Großspeichern deutet sich ein Wachstum an. Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) sieht die Branche trotz Konsolidierung auf langfristigem Wachstumspfad – mahnt aber schnellere Genehmigungen und bessere regulatorische Rahmenbedingungen an.
Die beiden Unternehmen fokussieren sich auf den Automobilsektor und stationäre Batteriespeicher für Photovoltaik und andere Erneuerbare. Damit wollen sie eine Alternative zu den bisher meist aus Asien stammenden Ausrüstern bieten.