Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat den Leitfaden, der sich an Unternehmen und Behörden richtet, in Kooperation mit der DKE überarbeitet. Erneuerbare Energien, Batteriespeicher und Inselnetze können demnach die Notstromversorgung robuster und zuverlässiger machen.
EEG-Neuanlagen sollen künftig keine Vergütung mehr bei negativen Preisen erhalten und die Übertragungsnetzbetreiber dürfen abregeln, um nicht zu negativen Preisen verkaufen zu müssen. Nicht nur mit dieser Regelung will das Bundeswirtschaftsministerium mehr Speicher anreizen. Ein weiteres Ziel ist, alle Anlagen für den Netzbetrieb sicht- und steuerbar zu machen.
In dem neuen „World Energy Outlook“ geht die Internationale Energieagentur auf die Gefährdung der Energiesysteme durch regionale Konflikte und geopolitische Spannungen ein. Einhergehend mit Photovoltaik und Windkraft muss auch stärker in Netze und Speicher investiert werden, um die Energiesicherheit zu gewährleisten.
Biodiversitäts-Solarparks könnten nach Meinung von Solarpower Europe und The Nature Conservancy dazu beitragen, das neue EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur umzusetzen. Dazu bedarf es aber eines europaweit gültigen politischen Rahmens, der unter anderem definiert, was ein naturverträglicher Solarpark überhaupt ist.
Die Integration von Photovoltaik und Windkraft sowie von „neuen“ Verbrauchern ebenso wie der altersbedingte Austausch von Komponenten erfordert einer Studie zufolge bis 2045 enorme Investitionen und Materialmengen. Die Verbände fordern den Aufbau zusätzlicher Produktionskapazitäten.
Die Gesetzesnovelle wird aktuell im Bundestag beraten. Eine Privilegierung von Agri-PV, kleinen Photovolaik-Freiflächenanlagen sowie großen Solarthermieanlagen und Batteriespeichern würde nach Einschätzung des Verbands die Genehmigungsprozesse deutlich beschleunigen.
Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, wonach für Photovoltaik-Freiflächenanlagen künftig 0,2 Cent pro Kilowattstunde an die Kommunen und weitere 0,1 Cent pro Kilowattstunde an die Anwohner gezahlt werden sollen. Er geht nun in die Verbändeanhörung.
In ihrem neuen Bericht „Renewables 2024“ prognostiziert die Internationale Energieagentur einen Zubau von 5,5 Terawatt an Erneuerbare-Energien-Anlagen bis 2030, davon 80 Prozent Photovoltaik. China hat daran den größten Anteil, die steilste Wachstumskurve wird in Indien erwartet.
Mit dem Förderprogramm sollen auch wieder herkömmliche Freiflächenanlagen einen Zuschuss erhalten, um deren Zubau weiter voranzutreiben. Mit bis zu 70 Prozent werden zudem Planungs- und Beratungsdienstleistungen gefördert.
Eine Umfrage offenbart enorme Wissensdefizite. Die Smart-Meter-Initiative fordern von der Bundesregierung, für Aufklärung zu sorgen – und dafür, dass der Smart-Meter-Rollout endlich vorankommt.