Das Bundeswirtschaftsministerium spricht sich in seinem Entwurf klar für eine Weiterentwicklung des bestehenden Designs hin zu einem Strommarkt 2.0 aus. Nun können Länder und Verbände ihre Meinung zum Referentenentwurf für das neue Strommarktdesign abgeben.
Eigentlich hatte der Bundeswirtschaftsminister andere Pläne, doch nach massiver Kritik von der Industrie sowie aus der Union und den eigenen Kollegen, fand er einen Kompromiss, wie die besonders dreckigen Braunkohlekraftwerke vom Markt verschwinden könnten. Nach einem Zeitungsbericht hegt nun aber die EU-Kommission massive Bedenken, ob die „Klimareserve“ mit dem EU-Beihilferecht vereinbar ist.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag positioniert sich derzeit wieder verstärkt zu Themen der Energiewende. Nun fordert das Gremium, dass die Ausschreibungen für Photovoltaik- und Windkraft europaweit erfolgen sollten.
Gemeinschaftlich wollen die Partner die Energiewende auch für Bewohner von Mehrfamilienhäusern und Quartieren voranbringen. Darüber hinaus arbeiten sie bei der Abwicklung des Energievertriebs zusammen.
14,1 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom haben die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen im Juni, Juli und August produziert. Dies reicht aus, um vier Millionen Haushalte ein ganzes Jahr mit sauberer Energie zu versorgen.
Ende August lag der Überschuss aber immer noch bei drei Milliarden Euro. Nach dem Sommer ist zu erwarten, dass angesichts der sinkenden Einspeisung der Photovoltaik-Anlagen das Plus bis zum Jahresende wieder steigt.
Der Bundeswirtschaftsminister hat sich immer wieder für die Weiterentwicklung des bestehenden Systems hin zu einem Strommarkt 2.0 stark gemacht. Nun soll er diese Haltung nach einer Agenturmeldung auch in seinen ersten Entwurf für ein neues Strommarktdesign zementiert haben.
Am 15. Oktober werden die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr offiziell veröffentlichen. Strom-Report hat zusammengetragen, wie weit die Erwartungen im Vorfeld auseinanderliegen.
EU Prosun hatte bereits im Sommer angekündigt, diesen Antrag fristgerecht bei der EU-Kommission stellen zu wollen und hat dies nun auch getan. Die Frist lief am Wochenende ab. Seit einigen Wochen positionieren sich Befürworter und Gegner im Photovoltaik-Handelsstreit nun vermehrt.
Nach einer Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien findet die große Mehrheit hierzulande den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse wichtig. Als Hauptargumente dafür sehen sie Generationengerechtigkeit, Klimaschutz und wirtschaftliche Argumente.