Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Vergütungszahlungen für EEG-Anlagen sind im vergangenen Jahr auf 24,1 Milliarden Euro gestiegen. Aus der Union kommen nun Stimmen, die Sofortmaßnahmen fordern. Greenpeace sieht dahinter die durchsichtige Ideologie der ewiggestrigen Kohle- und Atomlobby.
Auf einer Veranstaltung in Berlin hat der Berliner Think-Tank seine Studie vorgestellt, die für einen Kohleausstieg bis 2040 in Deutschland plädiert, und die Debatte darüber eröffnet. Sie ist als Beitrag für den zu erstellenden „Klimaschutzplan 2050“ gedacht. Beim Bundeswirtschaftsministerium und Erneuerbaren-Verbänden stößt der Plan auf wenig Gegenliebe.
Die Stromerzeugungsdaten für das vergangene Jahr werden derzeit von verschiedenen Experten ausgewertet. Nun hat das Fraunhofer-ISE die Zahlen vorgelegt. Die Wissenschaftler verweisen nochmals darauf, dass im Juli die Photovoltaik-Anlagen mehr Strom erzeugten als die deutschen AKWs.
Die Zahl der neu installierten Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr dürfte unter 1,5 Gigawatt liegen. Dennoch haben die bestehenden Solaranlagen deutlich mehr sauberen Strom geliefert als im Jahre davor, wie eine Auswertung zeigt.
Nicht nur Photovoltaik und Windkraft haben im vergangenen Jahr so viel Strom erzeugt wie nie zuvor. Auch die Kohlekraftwerke liefen auf Hochtouren und sorgten so dafür, dass Deutschland viel zu viel Energie produzierte, um sie selbst nutzen zu können. 60,9 Terawattstunden wurden ins Ausland exportiert – das ist etwa ein Zehntel der Gesamtproduktion.
Der Wert liegt fast einen halben Cent unter dem Einheitspreis, der in der zweiten Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ermittelt worden ist. Ein Nachrückverfahren war nicht notwendig. Die erfolgreichen Bieter haben nun 24 Monate Zeit, ihre Solarparks zu realisieren.
Nach einer aktuellen Auswertung hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau 44 Prozent der 2013 und 2014 in Deutschland neu installierten Erneuerbaren-Energien-Anlagen im Strombereich gefördert. Die damit angestoßenen Investitionen im Strom- und Wärmesektor beliefen sich auf 14,4 Milliarden Euro.
Das Jahr ist vorüber und somit lohnt sich der Blick zurück. Was ist hängengeblieben, welche Ereignisse haben die Photovoltaik-Welt in diesem Jahr bewegt? Da gab es den Hype um Tesla, die neuen Ausschreibungen für Freiflächenanlagen, den weiteren Markteinbruch in Deutschland oder auch den Kampf um Brüssel bezüglich der Anti-Dumpingmaßnahmen gegen die chinesischen Photovoltaik-Hersteller, um nur einiges zu nennen. In einer kleinen Chronologie haben wir zusammengetragen, was in den vergangenen zwölf Monaten passiert ist.
Im laufenden Anti-Circumvention-Verfahren hat Brüssel nun Ergebnisse vorgelegt. Demnach drohen neue Zölle für chinesische Hersteller, die versucht haben, die geltenden Anti-Dumpingmaßnahmen durch Exporte über Malaysia und Taiwan zu umgehen. Explizit nicht betroffen davon sind Hersteller, die aus diesen Ländern stammen und keine Handelsbeziehungen mit chinesischen Unternehmen haben.
Der Verein Sonnenkraft Freising empfiehlt dies. Es geht dabei um rein wirtschaftliche Aspekte, da die Photovoltaik-Einspeisevergütung für 20 Jahre sowie das Inbetriebnahmejahr gezahlt wird. Daraus ergibt sich angesichts der konstanten Photovoltaik-Einspeisetarife ein rund fünf Prozent höherer Vergütungsanspruch.