Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Unterzeichnerliste des Aufrufs, mit dem Metropol Solar Stimmen für weitreichende Änderungen im EEG sammelt, wächst täglich. Nach Ansicht der Verfasser würden die im April vorlegten EEG-Reformpläne der Bundesregierung die Energiewende in Deutschland massiv abbremsen und deren bisherige Träger aus Bürgerschaft und Mittelstand an den Rand drängen.
Im Koalitionsvertrag von Grünen und CDU haben die beiden Parteien vereinbart, die Potenziale von Photovoltaik besser ausnutzen zu wollen. Sie wollen private Solarenergie-Nutzung genauso fördern wie Photovoltaik-Mieterstrommodelle. Auch Liegenschaften des Landes sollen für die Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie bereitgestellt werden.
Interview: Detlef Neuhaus, Geschäftsführer des Systemanbieters Solarwatt, erläutert die Strategie des Unternehmens, die nächsten Produktinnovationen für den My Reserve-Batteriespeicher, seinen Blick auf den Speichermarkt und wie er die Vertriebskanäle einschätzt. Er reagiert auch auf die kritischen Kommentare bei pv magazine.
Die Verbände haben nun ihre Stellungsnahmen zur Reform des EEG abgeliefert. Der BEE fordert deutliche Korrekturen, um den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse nicht vollständig zum Erliegen zu bringen. Der BDEW spricht sich erneut dafür aus, auch kleine Photovoltaik-Dachanlagen in Ausschreibungen zu zwingen. Nur so könnten PV-Dachanlagen in den „Korrekturpfad“ einbezogen werden. Beim bne fürchtet man mit der EEG-Novelle eine unnötige Einschränkung beim Einsatz von Energiespeichern.
Macrom hat nicht nur den Markt der Photovoltaik-Batteriespeicher untersucht, sondern auch wie attraktiv Zusatzdienstleistungen sind. Danach schätzen die repräsentativ ausgewählten Installateure Stromdienstleistungen als hilfreich ein. Bekannteste Anbieter sind Sonnen und Senec.
Sonnen hat einen Teil einer Marktstudie von Macrom zu Photovoltaik-Batteriespeichern veröffentlicht. Danach liegt der Speicheranbieter bei Lithiumsystemen und bei integrierten Systemen vorne.
Safe will mit einer IHS-Analyse zeigen, dass Modulpreise ohne Importzölle in Europa 20 Prozent billiger sein könnten. Nach Ansicht von EU Prosun hat die Vereinigung, die sich für eine Abschaffung der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller in Europa einsetzt, die falschen Schlussfolgerung aus den Ergebnissen von IHS gezogen und sieht die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Solarindustrie durchaus gegeben. Ein aktueller Vergleich von Bloomberg New Energy Finance zeigt zudem, dass die CAPEX-Kosten für Photovoltaik-Anlagen in EU-Ländern locker mit China und erst recht mit USA konkurrieren können.
Die Union macht bei der anstehenden Novelle für die erneuerbaren Energien Druck auf die SPD. In einem Brief an seinen Kollegen Thomas Oppermann fordert Volker Kauder nun mit Blick auf Netzausbau und EEG-Umlage, alle neuen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen ab 30 Kilowatt Leistung auszuschreiben. Einspeisevergütungen für kleine Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nach dem Willen von CDU und CSU nicht wieder eingeführt werden.
Der Verband spricht sich dafür aus, künftig alle neuen Photovoltaik- und Windkraftanlagen auszuschreiben, um die Zubaumenge exakt steuern zu können. Zudem beharrt der BDEW darauf, dass die Politik an dem 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung festhalten soll.
Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet weiter an der weitgehenden Umstellung der Förderung von Photovoltaik und Windkraft auf Ausschreibungen. Den Verbänden, von denen erneut Kritik an dem EEG-Entwurf kommt, bleibt weniger als eine Woche Zeit, dazu Stellung zu nehmen. Die Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nun durch die Neuregelung ab 2017 ersetzt werden. Die Bagatellgrenze von einem Megawatt für die Ausschreibungen bei Photovoltaik-Anlagen ist noch enthalten, aber alles andere als sicher.