Die Irma Power GmbH hat die Geschäftsanteile an dem Photovoltaik-Hersteller erworben. Die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter war nach Angaben des Insolvenzverwalters nicht notwendig und er spricht daher von einer „feindliche Übernahme“. Das Wiener Unternehmen strebt nun auch die Übernahme des operativen Geschäfts an.
Mit der Kombination der Technologien soll künftig die grüne Energie durch Lastverschiebung intelligent gesteuert. Dies wird den Unternehmen zufolge die Flexibilität des Energiesystems erhöhen und Kosten für die Verbraucher sparen.
Das tschechische Photovoltaik-Unternehmen stärkt damit seine Position im deutschen Photovoltaik-Markt. Der Zusammenschluss soll Elevion und Belectric erhebliche Synergien bringen.
Während sich die Tochtergesellschaften Juwi und Windwärts um die Realisierung großer Solarparks kümmern, soll die neue Tochtergesellschaft vor allem größere Photovoltaik-Dachanlagen ab 100 Kilowatt Leistung ins Visier nehmen. Zum Kaufpreis haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.
Für die Erweiterung seines Portfolios hat die Baywa-re-Tochter den Schweizer Hersteller PV Integ übernommen. Novotegra will damit unter anderem den wachsenden Markt der Gründach-Solaranlagen erschließen.
Hintergrund ist die Übernahme von RES Méditerranée SAS durch Hanwha Solutions. Das französische Unternehmen setzt neben der Photovoltaik auch auf Windenergie an Land und auf See.
Über seinen Fonds „Infrastructure VI“ will DIF 51 Prozent des Berliner Photovoltaik-Entwicklers akquirieren und das Unternehmen zu einem unabhängigen Stromerzeuger weiterentwickeln. Bereits im Sommer 2020 hatte sich IB-Vogt-Eigentümer DVV auf Investorensuche begeben.
Reliance Industries mit Sitz in Mumbai und der norwegische Photovoltaik-Produzent REC Solar haben es abgelehnt, sich zu Gerüchten über eine mögliche Übernahme zu äußern. Indische Medien schätzen derweil das Volumen der möglichen Transaktion auf 1 bis 1,2 Milliarden US-Dollar.
Der südkoreanische Mischkonzern will sich zu einem Komplettanbieter von Energielösungen in Europa entwickeln. Ein Schritt dahin ist die angestrebte Übernahme von RES Méditerranée SAS.
Nach der Zustimmung der der Behörden ist die im Februar angekündigte Transaktion vollzogen. Next Kraftwerke ist jetzt eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Ölkonzerns.