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Stromerzeugung

Strommarkt: Preise noch bis Ende des Jahrzehnts bei deutlich über 100 Euro pro Megawattstunde

Die Energiepreise gehen durch die Decke, während EU-Kommission und Bundesregierung überlegen, wie sich das Ausmaß der Krise eindämmen lässt. Mirko Schlossarczyk ist Partner beim Energiemarktanlysten Enervis Energy Advisors und sagt, dass sich der Markt bis zum Ende des Jahrzehnts auf ein sehr hohes Preisniveau einstellen kann. Im Interview mit pv magazine erklärt der Betriebswirt, der seit 2003 in der Energiewirtschaft aktiv ist, wie die hohen Preise zustanden kommen, warum die Merit-Order unangetastet bleiben sollte und warum ein Strompreisdeckel das falsche Signal für die Erneuerbare setzt. Die hohen Preise sind aus seiner Sicht ein Symptom, jedoch nicht die Ursache des Übels.

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JA Solar veröffentlicht Ergebnisse einjähriger Tests von n-type- und p-type-Modulen

Laut JA Solar haben die Tests gezeigt, dass n-type-Module einen um 3,9 Prozent höheren Stromertrag aufweisen als ihre p-type-Gegenstücke. Der TÜV Nord hat diese Ergebnisse bestätigt.

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Photovoltaik liefert im ersten Halbjahr fast 22 Prozent mehr Strom

Die Erneuerbaren haben zusammen in den ersten sechs Monaten 14 Prozent mehr Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum, hat die AGEE-Stat ermittelt. Ihr Anteil am Brutto-Stromverbrauch stieg auf 49 Prozent.

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Bundeskartellamt: RWE beherrscht den Markt der Stromerzeugung

Der Behörde zufolge hat 2021 das Abschalten erster Kohlekraftwerke sowie eine vergleichsweise niedrige Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien die Marktposition des Energiekonzerns gestärkt. Der forschreitende Kohle- und Atomausstieg wird demnach den RWE-Kraftwerkspark in Zukunft noch unverzichtbarer machen – und auch Kraftwerkskapazitäten im Ausland.

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Schlaglichter: Rosige Aussichten für Photovoltaik und Speicher

Jahresrückblick, erstes Quartal 2021: Die Statistiken zeigen, 2020 konnten die Erneuerbaren in Deutschland und Europa die fossilen Kraftwerke bei der Erzeugung erstmals übertrumpfen. Einige sehen die Kohlekraftwerke bereits auf dem Abstellgleis, doch das Thema „kalte Dunkelflaute“ kocht zu Jahresbeginn traditionell hoch. Die Entwicklung der Photovoltaik-Märkte weltweit zeigt sich von der Corona-Pandemie relativ unbeeindruckt, doch die Veranstaltungsbranche sieht weiterhin wenig Licht am Ende des Tunnels.

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Statistisches Bundesamt: Mehr als 27 Prozent Kohlestrom im ersten Halbjahr 2021

Der Anteil der Photovoltaik blieb im Vergleich zur Vorjahresperiode mit 9,4 Prozent im ersten Halbjahr 2021 nahezu stabil. Auf 22 Prozent gesunken ist der Anteil der Windenergie, die im Vorjahr wegen starker und lang anhaltender Frühjahrsstürme noch den größten Anteil an der Stromerzeugung hatte.

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Irena: Kosten für neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen unter jenen für neue fossile Kraftwerke

Die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik- und Windtechnologien hat sich seit zehn Jahren dramatisch verbessert. Die Kosten für die Solarstromerzeugung sanken in der vergangenen Dekade um 85 Prozent, wie Irena ermittelte. Zwischen 2019 und 2020 sanken die Kosten für Photovoltaik um sieben Prozent, für Solarthermie sogar um 16 Prozent.

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Statistisches Bundesamt: Wind bei Stromerzeugungsanteilen dreht sich im ersten Quartal 2021

Nach zwei stürmischen Starts in die Jahre 2019 und 2020 sorgte die Flaute 2021 dafür, dass die Kohlekraftwerke im ersten Quartal wieder zur größten Stromerzeugungsquelle aufstiegen. Auch die Stromimporte legten in den ersten drei Monaten deutlich zu, dennoch bleibt Deutschland Netto-Stromexporteur. Die FDP nutzt die Zahlen für einen Appell an die Bundesregierung, stärker auf Sektorkopplung, Speicher und Wasserstoff zu setzen.

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Energie aus erneuerbaren Quellen legte 2020 in Baden-Württemberg weiter zu

Der Beitrag erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung stieg auf 18,3 Terawattstunden und damit auf einen Anteil von 41,1 Prozent – zehn Prozentpunkte mehr als noch 2019. Die stärkste erneuerbare Energie im Stromsektor war 2020 erneut die Photovoltaik. Und auch im Wärme- und im Verkehrssektor nahm in dem Bundesland der Erneuerbaren-Anteil zu.

EU-Stromerzeugung: Photovoltaik, Windkraft & Co. überholen Gas und Kohle

Seit 2015 hat sich die Erzeugung der Photovoltaik- und Windkraftanlagen in den EU-Mitgliedsstaaten fast verdoppelt, die Kohleverstromung dagegen halbiert. Die Erneuerbaren insgesamt kamen 2020 auf 38 Prozent, die fossilen Energieträger blieben mit 37 Prozent knapp dahinter zurück.