Photovoltaik-Anlagen in Deutschland haben im Mai für einen neuen Rekord gesorgt. Nach vorläufigen Zahlen des IWR haben sie knapp sechs Terawattstunden Solarstrom erzeugt.
Die erneuerbaren Energien werden dieses Jahr voraussichtlich einen Anteil an der Stromerzeugung von 36 Prozent erreichen. Die Stromerzeugung in der Photovoltaik steigt dabei voraussichtlich um über vier Prozent – und damit deutlich weniger als als bei der Windkraft.
Schon jetzt haben Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftwerke mehr Strom erzeugt als noch im gesamten Jahr 2016. Die Herbststürme im Norden sowie deutlich mehr Sonnenstunden im Süden haben die Produktion in die Höhe getrieben.
Die Photovoltaik kommt auf 8,7 Prozent Anteil am der Stromerzeugung. Insgesamt haben die Erneuerbaren-Anlagen nach Auswertung von Energy Charts 151,57 Terawattstunden sauberen Strom in den ersten drei Quartalen 2017 produziert.
Nach vorübergehender Dunkelflaute im Januar und Rekordeinspeisung im März haben die Erneuerbaren-Energien-Anlagen im ersten Quartal insgesamt deutlich mehr Strom geliefert als noch im Vorjahreszeitraum. Die Photovoltaik-Anlagen erzeugten rund sechs Milliarden Kilowattstunden Solarstrom zu Jahresbeginn – ein Plus von 29 Prozent.