Vor allem getrieben durch die stärkere Einspeisung der Windkraft stieg der Anteil der Erneuerbaren am inländischen Energieverbrauch. Die Bedeutung von Braun- und Steinkohle ging erneut zurück.
Als wichtigste Gründe nennt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen den Zuwachs bei den erneuerbaren Energien sowie den starken Rückgang der Kohleverstromung. Der Energieverbrauch sank 2019 um 2,3 Prozent.
Nach den Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ist die Nutzung der Kohlekraft in den ersten drei Quartalen in Deutschland massiv zurückgegangen. Der Beitrag der Erneuerbaren am Gesamtenergieverbrauch wuchs um vier Prozent, weil vor allem Wind- und Wasserkraft zulegten, während die Solarenergie nur leichte Zuwächse verzeichnete.
Im ersten Halbjahr ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland weiter zurückgegangen. Stark rückläufig war dabei von vor allem die Erzeugung aus Braun- und Steinkohlekraftwerken. Die Solarenergie legte um fünf Prozent zu.
Der Energieverbrauch ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Der starke Wind im ersten Quartal 2019 blies den Kohlekraftwerken heftig entgegen.
Deutlich gestiegene Energiepreise, milde Witterung und ein sprunghafter Anstieg der Energieproduktivität sind nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen maßgeblich für den gesunkenen Energieverbrauch. Die CO2-Emissionen gingen um knapp 4,8 Prozent zurück, auch weil deutlich weniger Kohle verbrannt wurde.
Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs um knapp fünf Prozent. Die Erneuerbaren konnten dabei ihren Beitrag steigern.
Der Energieverbrauch in Deutschland ist im ersten Halbjahr leicht gesunken, gleichzeitig konnten die erneuerbaren Energien ihren Beitrag erhöhen. Das zeigen Zahlen der AG Energiebilanzen.
Vor allem die Kälte und die gute Konjunktur haben im ersten Quartal 2018 für einen kräftigen Anstieg des Energieverbrauchs gesorgt. Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zum gesamten Energieverbrauch um knapp neun Prozent.
Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch um sechs Prozent, während der Anteil der Steinkohle um zehn Prozent zurückging. Die Braunkohle hielt sich indes weiter auf hohem Niveau.