Zu den Folgen des Stromausfalls zählen unter anderem ein Anstieg der installierten Leistung bei Batteriespeichern um 589 Prozent zwischen April 2025 und April 2026, die Einbeziehung erneuerbarer Energien in die Spannungsregelung, eine stärkere Rolle von Gas im Erzeugungsmix sowie weitere Fortschritte beim Ausbau der Verbindungsleitungen.
In Spanien erhält Sunwafe von den asturischen Behörden die Genehmigung für einen 30 Hektar großen Standort. In den Niederlanden bekommt eine von Resilicon geplante Fabrik zur Herstellung von 13 Gigawatt Polysilizium den NZIA-Status.
In Deutschland wurde 2025 fast 16 Prozent des Solarstroms in Stunden mit negativen Preisen erzeugt. In einzelnen Monaten und Tagen waren es sogar deutlich mehr als die Hälfte der erzeugten Menge. Eine datenbasierte Auswertung zeigt das Ausmaß.
Der Großteil der Finanzmittel in Höhe von 814 Millionen Euro wird für Co-Location-Batteriespeicher verwendet, die in Kombination mit Photovoltaik- oder Windkraftanlagen entstehen. Das Geld stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Retrospektive 2025: Die spanische Ministerin für den ökologischen Wandel, Sara Aagesen, hat einen offiziellen Bericht über den Stromausfall vom 28. April vorgelegt. Sie kündigte außerdem elf Maßnahmen zur Stärkung der Netzstabilität und zur Vermeidung künftiger Zwischenfälle an.
Es ist der erste Marktrückgang seit 2016. Der europäische Photovoltaik-Verband erwartet jedoch zwei weitere schwierige Jahre, ehe 2030 das aktuelle Niveau wieder erreicht wird. Europaweit schwächelt vor allem die Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Dachanlagen. Deutschland behauptet sich als unangefochtener Spitzenreiter Europas.
Das Speicherprojekt wird an einem neuen Standort in Deutschland erweitert, wobei eine Verbesserung des internen Zinsfuß und der Amortisationszeit erfolgen soll. Die Inbetriebnahme ist zwischen Februar und März 2026 vorgesehen.
Das spanische Unternehmen will Projektierer von Photovoltaik-Anlagen und Speichern oder auch anderen Erneuerbaren-Systemen mit Investoren zusammenbringen. In Spanien, Italien, Portugal und Polen ist es bereits aktiv. Jetzt werden Investoren für das erste Projekt in Deutschland gesucht.
Eine aktuelle Auswertung unserer Strommarkt-App zeigt, wie häufig in diesem Jahr negative Strompreise an den europäischen Strombörsen aufgetreten sind und wie die Capture-Preise für Solar in den verschiedenen europäischen Ländern waren.
Der Netzbetreiber führt diese Schwankungen auf plötzliche Programmänderungen zurück, insbesondere in der erneuerbaren Erzeugung, sowie auf die Reaktionszeit der Erzeugung, die dynamische Spannungsregelung bereitstellt. REE weist jedoch zurück, dass eine Abschaltung droht.