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Europa

Irena: Fehlende Investitionen sind immer noch eine große Hürde für Energiewende

Während die internationale Energieagentur für erneuerbare Energien den Investitionsbedarf auf fünf Billionen US-Dollar jährlich schätzt und keinen Grund für Optimismus sieht, hält Jennifer Morgan, Staatsekretärin im Auswärtigen Amt, bei der Eröffnungs-Pressekonfernenz des Berlin Energy Transisiton Dialogue eine positive Entwicklung für möglich. Damit es klappt und das enorme Potenzials Afrikas zur regenerativen Energieversorgung gehoben werden kann, plädiert Kenias Präsident William Ruto für eine faire Energiepartnerschaft Europas mit Afrika, die auch industrielle Entwicklung beinhaltet.

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Durchführbarkeitsstudie „Libertas“ zur Wiederansiedlung der Solarindustrie in Deutschland geplant

Das Bundeswirtschaftsministerium wird die Untersuchung fördern. Entstehen soll ein Maßnahmenkatalog für die Stärkung der Energiewende-Technologien in Deutschland.

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Joint Venture von Power Co und Umicore für Batteriematerialien genehmigt

Ein halbes Jahr nach der Ankündigung können die Konzerne jetzt loslegen. Sie wollen Großserienfertigung für Kathodenmaterialien und Vorläufermaterialien in Europa aufbauen. Allerdings sind weder der Name für das Joint Venture noch der Produktionsstandort gefunden.

Meyer Burger hofft auf EU-Förderung für weitere Skalierung im Gigawatt-Maßstab

Der Schweizer Photovoltaik-Hersteller hat im vergangenen Jahr eine Produktionsmenge von 321 Megawatt erreicht und lag damit im Plan. Doch der weitere Ausbau in Gigawatt-Dimensionen läuft bereits. Dabei helfen Meyer Burger zwei weitere Abnahmevereinbarungen mit großen Kunden. Beim EU Innovationsfonds hat sich das Unternehmen zudem um eine Förderung in dreistelliger Millionenhöhe beworben. Die Entscheidung dazu soll im Sommer fallen.

Fünf Millionen Euro für Ampere Cloud aus erfolgreicher Finanzierungsrunde

Das Berliner Start-up will mit dem frischen Kapital sein Geschäft weiter ausbauen und auch stärker Photovoltaik-Anlagen im europäischen Ausland ins Visier nehmen. An der kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde beteiligten sich alle Bestandsinvestoren und dazu Point Nine Capital, das nun neuer Hauptinvestor bei Ampere Cloud ist.

Irena: Rekordzubau von 191 Gigawatt bei Photovoltaik weltweit 2022

Insgesamt legten die Erneuerbaren um 295 Gigawatt im vergangenen Jahr zu und kommen damit global auf eine kumuliert installierte Leistung von 3372 Gigawatt. Nach Angaben von Irena entfielen 83 Prozent der neu installierten Erzeugungskapazitäten auf Erneuerbaren-Anlagen.

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1Komma5° schließt mit Wacker Chemie einen Polysilizium-Liefervertrag

Noch in diesem Jahr will das Start-up aus Hamburg einen Standort für eine Modulfabrik in Deutschland finden, um bis 2025 jährlich bis zu 5 Gigawatt an eigenen Modulen für den Bedarf in Europa herzustellen. Bereits jetzt sicherte 1KOMMA5° sich Silizium von Wacker, um seine Module möglichst nachhaltig herstellen zu können und die Wertschöpfungskette besser abzusichern. Das  Solarmodul soll künftig auch von ausgewählten Installtionsbetrieben in ganz Europa, an denen 1Komma5° nicht beteiligt ist, im Bundle mit dem Energiemanagementsystem „Heartbeat“ vertrieben werden.

Nach Trina Solar schließt auch Solarwatt eine Patentlizenzvereinbarung mit Hanwha ab

Das Dresdner Photovoltaik-Unternehmen darf seine Solarmodule damit weiter verkaufen und vermarkten, ohne eine Patentklage des koreanischen Konkurrenten fürchten zu müssen. Zuvor hatte Hanwha Solutions, zu dem der Hersteller Qcells gehört, bereits mit Trina Solar eine solche Vereinbarung getroffen.

Niederländisch-deutsches Konsortium will Perowskit-Silizium-Tandemsolarmodule auf den Markt bringen

Das Konsortium beabsichtigt, einen vereinfachten Ansatz und bewährte Verfahren zur Herstellung von Perowskit-Silizium-Tandem-Photovoltaik-Produkten zu entwickeln. Die Module sollen ein bifaziales Design, eine Glas-Glas-Verkapselung und eine Leistung von über 300 Watt pro Quadratmeter haben.

EU-Kommission macht Vorschlag zur Strommarktreform – Merit-Order bleibt

Reform oder Reförmchen? Die Mitgliedstaaten waren sich im Vorfeld zu dem Vorschlag uneins darüber, wie weit die Überarbeitung des Strommarktdesigns gehen soll. Stromversorger könnten sich zukünftig eher durch langfristige PPAs gegen volatile Märkte absichern.

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