Forscher haben herausgefunden, dass einige weitverbreitete Photovoltaik-Reinigungsmittel die Antireflexbeschichtung von Glas beschädigen und den Wirkungsgrad von Solarmodulen erheblich verringern können. Ihre Tests zeigten, dass manche Reinigungsmittel zwar unbedenklich sind, andere jedoch zu sichtbaren und dauerhaften Beschädigungen der Beschichtung führen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Auswahl von Reinigungsprodukten, um langfristige Leistungsverluste zu vermeiden.
Die aktuellen „Axpo Energy Reports“ zeigen auf, dass besonders die Photovoltaik und deren Ausbau eine zentrale Rolle spielt, um die Auslandsabhängigkeit zu reduzieren und auch AKW überflüssig zu machen. Das volle Potenzial der Erneuerbaren in der Alpenrepublik wird dabei aber weiter stark unterschätzt, während die Kosten zu hoch angesetzt sind, wie der Schweizer Photovoltaik-Verband Swissolar anmerkt.
Der Energieexperte Tim Meyer hat in einer Studie Kostensenkungspotenziale im Verteilnetz untersucht, also auf den Spannungsebenen, an die das Gros von Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeichern angeschlossen ist. Beim Umbau dieser Netzbereiche für die Energiewende, so das Fazit, ließen sich bereits heute 5 Milliarden Euro jährlich einsparen, bis zum 2045 wären es 12,4 Milliarden – pro Jahr.
Der Energieversorger bindet Elektro-Transporter nachts über ein virtuelles Kraftwerk in Strommärkte ein. Der Praxistest soll zeigen, ob sich Flexibilitätsvermarktung im Gewerbebetrieb zuverlässig und wirtschaftlich umsetzen lässt.
Die Abschreibung von Batteriespeichern (BESS) erfolgt steuerlich grundsätzlich linear, wird in der Praxis jedoch regelmäßig komponentenbasiert vorgenommen. Diese Besonderheit unterscheidet die BESS-Abschreibung deutlich von klassischen Erneuerbaren-Anlagen und hat unmittelbare Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und Bewertung.
Die Streichung der Vergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen, der Redispatch-Vorbehalt und andere, in der Erneuerbare-Energien-Branche heftig kritisierte Punkte aus geleakten Entwürfen für EEG und Netzanschlusspaket scheinen sich inhaltlich zu bestätigen. Die Hoffnung, es handle sich um eher unverbindliche Ideen auf Arbeitsebene, schwinden zusehends.
Mit dem Spatenstich für den Windpark Löberitz in Sachsen-Anhalt startet VSB ein Repowering-Projekt, bei dem bestehende Windenergieanlagen durch leistungsstärkere ersetzt und um Photovoltaik sowie einen Batteriespeicher ergänzt werden sollen.
Das Münchner Start-up Invertix will operative Prozesse in der Erneuerbaren-Branche radikal beschleunigen. Statt Software liefert das Unternehmen KI-Agenten, die Monitoring, Analyse und Reporting eigenständig übernehmen.
Sunfarming plant mit dem „Klimapark Steinhöfel“ eine Agri-Photovoltaik-Anlage, die im Endausbau zu den größten Europas zählen würde. Der erste Bauabschnitt hat zwar nur 106 Megawatt, für 550 Megawatt liegen nach Angaben des Unternehmens aber bereits die Genehmigungen vor.
Das Fraunhofer ISE hat im Projekt „HV-MELA-BAT“ ein Megawatt-Ladesystem entwickelt, das hohe Ladeleistungen auch bei begrenzter Netzanschlussleistung ermöglicht. Ein integrierter Pufferspeicher reduziert Lastspitzen und entlastet das Netz.