Carbon gibt Pläne für Bau von Photovoltaik-Gigafactory in Frankreich auf
„Die Geschichte endet hier, aber unsere Überzeugungen bleiben“ – mit diesen Worten gaben die Gründer des französischen Start-ups Carbon bekannt, dass sie ihr Gigafactory-Projekt aufgeben.
Die als „Projekt von großem nationalem Interesse“ (PINM) ausgewiesene Modul-Gigafactory stand für Frankreichs Bestreben, einen Teil der Wertschöpfungskette der Photovoltaik – von Solarzellen bis hin zu fertigen Modulen – ins Land zurückzuholen. Die geplante Produktionsstätte in Fos-sur-Mer im südfranzösischen Departement Bouches-du-Rhône war auf eine Jahreskapazität von fünf Gigawatt ausgelegt. Das entspricht einer geschätzten Investition von 1,5 Milliarden Euro.
„Dieses Ziel hing vom Bau einer Fabrik im großen industriellen Maßstab ab, einer notwendigen Bedingung für das Erreichen eines weltweit wettbewerbsfähigen Kostenniveaus“, erklären die Gründer in einer Pressemitteilung. Ein solches Projekt setze jedoch auch die Existenz eines geschützten europäischen Marktes voraus, der von den EU-Mitgliedstaaten gestützt wird – als Unterstützung der industriellen Anlaufphase und um die damit verbundenen zusätzlichen Kosten aufzufangen.
Den Gründern zufolge bot der europäische Rechtsrahmen aber niemals dieses Maß an Sicherheit.
EU-Regulatorik ist unzureichend, so Carbon
„Der im Juni 2024 verabschiedete Net-Zero Industry Act (NZIA) beschränkte sich auf die Diversifizierung der Lieferketten, ohne eine Vorzugsbehandlung für in Europa hergestellte Produkte zu gewähren“, heißt es in der Erklärung.
Die Gründer argumentieren weiter, dass der Industry Accelerator Act der EU vom März 2026 den Geltungsbereich von „Made in Europe“ auf alle Länder ausweitet, die Freihandelsabkommen mit der EU geschlossen haben. Das bedeute, dass möglicherweise auch die Türkei, Vietnam und Indien darunter fallen. Die Beschränkung auf die EU werde bis 2030 verschoben.
Infolgedessen, so erklären die Gründer, „gibt es derzeit keine Klarheit hinsichtlich der Entstehung eines solchen Marktes – weder hinsichtlich seines Zeitplans, seines Umfangs oder seiner Regeln.“ Investoren benötigten aber eindeutige regulatorische Garantien, um das Projekt zu finanzieren.
Zuvor hatten die Projektentwickler versucht, ihre Strategie anzupassen: zunächst durch die Erwägung, eine kleinere Anlage zur Montage von Photovoltaik-Modulen unter Verwendung von aus China importierten Zellen zu bauen. Und später durch die Suche nach Industriepartnerschaften, unter anderem mit dem chinesischen Hersteller Longi. Diese Bemühungen reichten jedoch nicht aus, um das Carbon-Projekt zu retten.
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Haste mal nen Franc ?
Die europäische Politik hat eine herrliche Verweigerung der Kenntnisnahme der Realität entwickelt , die an das goldene Zeitalter der spätrömischen Dekadenz anknüpft. Wie gerne hätte ich in diesem traubensafttiefenden Zeitalter gelebt , in welchem Mann das Leben vorwiegend horizontal auf Polsterlandschaften in großartigen Marmorgebäuden genossen hat.
Der armselige, unfreie und besitzlose Pöbel war damals zwar schon auch vorhanden , aber nicht in dem gewaltigen Ausmaß wie es in der Gegenwart der Fall ist.
Als MMA-Gladiator konte man sich immerhin noch im mittleren Alter die Freiheit erkämpfen, und schlussendlich eine vom Hauspersonal beheizte Villa erwerben.
Als Mindestlohnempfänger der Gegenwart eine 1,5 Zimmer – Wohnung in Paris/ München/ Madrid /Rom kaufen? Wird länger dauern.Vielleicht innerhalb von 35 Jahren abzahlbar , wenn man überhaupt einen Kredit bekommt. Mit schlohweissem Haar feiert man dann kräuterteetrinkend den umjubelten Besitz von 38 Quadratmeter Wohnfläche.
Wie die europäische Bevölkerung von Top- Politikern anscheinend wahrgenommen wird :
Überaus jung und stolz darauf dem altehrwürdigen geschichtsträchtigen , reflektierten und supersozialen Europa anzugehören. Allein mit diesem gnädigen Schicksal, ein Europäer sein zu dürfen, hat man das ganz große Los im Sonnensystem gezogen! Mental erfüllende Arbeit als bezahlte Beschäftigung ist nicht so wichtig , weil sich die die überaus zahlreiche Jugend in Europa auch ohne Arbeit sinnvoll beschäftigen kann.
Gibt ja genug Möglichkeiten: Digital,vertikal, horizontal und als autodidaktischer Transferleistungsexperte*in.
Wie die europäische Bevölkerung wirklich ist und wie sie sich fühlt:
Überaus stark gealtert, voller Selbstzweifel und gefühlt schuldig an allem was nach dem Urknall schlechtes , merkwürdiges und peinliches geschehen ist : Weltkriege , Sklavenhandel, Pandemien , Klimawandel, Kommunismus , Sozialismus , die Gründung der USA , Betonbauten im Brutalismus – Stil , Mikroplastik und die Abholzung des Regenwaldes.
….
Sehr schade dass dieses Photovoltaik – Projekt nicht ohne „Wenn „und „Aber “ verwirklicht wird . Europa mal nicht als ein von von Selbstzweifeln zerfressener Kleinstaaten- Stammesfürsten – Kontinent, der auf Mikro-Ebene mal etwas eigenständiges wagt !
Nee , es solch nicht sein !
Eines Tages wird man in Europa ,auf blutigen Knien rutschend , bitterlich weinend ausrufen :
Wenn wir nur nicht die gesamte Photovoltaik – Wertschöpfung , Forschung und Produktion aufgegeben hätten, wir &+&@#€& +((
Es gibt in Süddeutschland ein Sprichwort:
Der „Wenn“ und der “ Hätt“ hamm noch nie viel ghett !
( ghett = Besitz / besessen) .
Wenn ich nur die richtigen Zahlen im Lotto angekreuzt hätte, dann hätte ich jetzt ein Vermögen!
Tja , wenn….