Umweltorganisationen haben nun die Studie „Europe’s Dirty 30“ vorgelegt. Sie kürten dabei die 30 schmutzigsten Kohlekraftwerke in Europa. Vier der fünf größten Umweltsünder sind in Deutschland zu finden und werden von RWE und Vattenfall betrieben. Insgesamt befinden sich neun Kohlekraftwerke in Deutschland auf dieser unrühmlichen Bestenliste.
Der EU-Energiekommissar aus Deutschland wirft dem Bundeswirtschaftsminister in einem Zeitungsinterview vor, die EEG-Novelle im Zuge des Gesetzesprozess zu sehr verwässert zu haben. Er erwartet, dass die nächste Reform nichts mehr mit dem EEG zu tun hat, sondern sich in Richtung einer Europäisierung der Fördersysteme bewegt. Das soll spätestens 2016 der Fall sein.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller eröffnet in Chile ein neues Büro. Auf dem dortigen Photovoltaik-Markt sind derzeit viele neue Kraftwerke in Planung. Am Marktwachstum will auch Yingli Solar partizipieren.
Die 3W Power S.A. setzt die geplante finanzielle Restrukturierung zügig um. Nach dem am 25. Juni beschlossenen Kapitalschnitt gibt die Holdinggesellschaft der AEG Power Solutions Gruppe nun neue Namensaktien aus.
Die Wacker Chemie AG meldet eine gute Entwicklung ihres operativen Geschäfts und rechnet mit Sondererträgen im Polysilizium-Segment. Daher erwartet der Münchener Chemiekonzern, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsjahres 2014 um mindestens ein Drittel höher ausfallen wird als im Vorjahr.
Mit einer Gewinnwarnung erfreut Shunfeng die Aktionäre: Das erste Halbjahr 2014 soll für den chinesischen Photovoltaik-Konzern deutlich besser gelaufen sein als erwartet. Konkrete Zahlen stehen allerdings noch aus.
Die Bemühungen, einen weltweiten Photovoltaik-Verband zu gründen, kommen voran. Einige nationale und regionale Verteter werden sich am Dienstag zum dritten Mal zusammenfinden, um einen Plan für die Geburt eines globalen Industrieverbands voranzutreiben. pv magazine liegt ein Diskussionsvorschlag von EPIA dazu vor.
Der italienische Photovoltaik-Hersteller will zum Beginn des kommenden Jahres mit der Fertigung seiner bifacialen Solarzellen beginnen. Die Kosten für Übernahme der Fertigungslinien des insolventen Konkurrenten beziffert Megacell mit drei Millionen Euro.
Die Aktionäre der Solarworld AG stützen weiterhin den Sanierungs- und Restrukturierungskurs des Bonner Photovoltaik-Konzerns. Alle Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Mai sind unangefochten geblieben und damit nun rechtswirksam.
Das gerade erst novellierte EEG muss wegen Vorgaben aus Brüssel schon bald wieder überarbeitet werden. Aber die Regierung werde mit der Energiewende ohnehin die ganze Legislaturperiode über „auf das Engste beschäftigt“ sein, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrer traditionellen Pressekonferenz am Anfang der parlamentarischen Sommerpause.