GCL-Poly will Waferproduktion verkaufen und bei Chaori Solar einsteigen

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GCL-Poly Energy Holdings Ltd. hat angekündigt, bis zum Jahresende seine Waferfertigung an einem außenstehenden Investor veräußern zu wollen. Analysten zeigten dafür wenig Verständnis. Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert Pranab Kumar Sarmah von AM Capital Ltd.: „Wir sind überrascht von der Ankündigung, dass GCL-Poly in Betracht zieht, sich von seinem Kronjuwel-Waferbusiness zu trennen.“ Der Polysiliziumhersteller steigere damit seine Risiken beträchtlich, gerade gegenüber den anderen führenden Produzenten.

Gleichzeitig gibt es Bestrebungen, dass GCL-Poly einen Anteil von 30 Prozent an Chaori Solar übernehmen soll. Die Muttergesellschaft Golden Concord Holdings Ltd. wolle mit Partnern nach den vorliegenden Restrukturierungsplänen insgesamt 1,68 Milliarden Aktien für einen Preis von 1,46 Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 192 Millionen Euro, erwerben. Dies entspricht dann einem Anteil von 66 Prozent an Chaori Solar, wie Bloomberg meldet. 30 Prozent davon sollen dann auf die Tochtergesellschaft GCL-Poly überschrieben werden.

Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen Chaori Solar – was übersetzt „Super Sonne“ heißt – was die erste chinesische Firma überhaupt, die seine im Inland aufgenommene Anleihe nicht zurückzahlen konnte. Bei den in die Insolvenz geratenen Konkurrenten Suntech und LDK Solar handelte es sich um ausländische Anleihen, die die Photovoltaik-Hersteller nicht fristgerecht bedienen konnten. (Sandra Enkhardt)

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