Die Zahl der Aussteller auf der Intersolar Europe und der begleitenden Speichermesse ees Europe ist wieder leicht angestiegen. Und auch die Aussichten auf dem deutschen und internationalen Photovoltaik-Markt verbessern sich zunehmend, sagte Carsten Körnig vom BSW-Solar während der Auftakt-Pressekonferenz. Gute Voraussetzungen also für ein paar gelungene Messetage.
Eine Partnerschaft bei der Direktvermarktung von Photovoltaik-Strom haben SMA Solar und der Mannheimer Energieversorger MVV vereinbart. Ziel ist eine Lösung, um künftig Photovoltaik-Anlagen mit mehr als 100 Kilowatt direkt in den Energiehandel integrieren zu können.
Meyer Burger hat von zwei asiatischen Kunden Aufträge für die Upgrade-Zelltechnologie MB PERC erhalten. Dem Photovoltaik-Anlagenbauer zufolge beläuft sich das Volumen auf 80 Millionen Schweizer Franken (73,4 Millionen Euro).
Einen Photovoltaik-Zubau von gut 131 Megawatt meldet die Bundesnetzagentur für den April. Gleichzeitig veröffentlichte sie aktualisierte Einspeisetarife für den Juli.
Der Ökostromanbieter hat die zweite Auflage seines „Energiereports Deutschland“ veröffentlicht. 58 Prozent der Unternehmen, die selbst Energie produzieren, setzen auf Photovoltaik.
pv magazine award: Hanwha Q Cells hat ein neues Solarmodul entwickelt, bei dem anstatt eines Aluminiumrahmens ein Rahmen aus Stahl zum Einsatz kommt. Das spart nicht nur Herstellungskosten und CO2-Emissionen, sondern ermöglicht auch eine innovative und kostengünstigere Befestigung der Module an der Unterkonstruktion von Freilandgestellen.
In dem jüngsten Global Market Outlook, der zum Auftakt der Intersolar Europe-Konferenz in München vorgestellt wurde, prognostiziert der Verband für den europäischen Markt ein leichtes Wachstum auf acht Gigawatt in diesem Jahr.
Die Regierung in Washington hat die anderen 163 Mitglieder der Welthandelsorganisation über ihr laufendes Safeguard-Verfahren informiert. Damit verbunden sein könnte die Erhebung von Schutzzöllen für die US-Solarindustrie.
Qualität: Im vorliegenden Fall musste der Investor eines Solarkraftwerkes feststellen, dass die Gewährleistung seines EPC und die Garantie seines Modulherstellers nicht genügten. Es wäre gut gewesen, im Voraus zu regeln, was im Falle eines Serienfehlers passiert und wie man einen Serienfehler überhaupt definiert.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer hat eine erste Anzahlung von knapp 65 Millionen Euro erhalten. Für insgesamt 263 Millionen Euro soll Manz eine 44 Megawatt CIGS-Forschungslinie sowie eine 306 Megawatt CIGS-Turnkey-Anlage zur Serienproduktion von CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen nach China liefern.