Warum Agri-Photovoltaik mit Trackern oder als Vertikal-System finanziell attraktiv sowie energie- und agrarwirtschaftlich sinnvoll ist, erläutert Jochen Hauff. Er begründet, warum gegenteilige Schlussfolgerungen aus derselben Studie, über die wir im Februar berichtet haben, ungenau oder fehlerhaft sind.
Auf dem „PV Kongress“ in Wien zeigte sich deutlich, vor welchen Herausforderungen die österreichische Photovoltaik-Branche aktuell steht. Eigentlich wäre eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von rund 2000 Megawatt pro Jahr notwendig, doch trotz der aktuellen geopolitischen Lage scheint das auch in diesem Jahr nicht erreichbar. Dabei ist die Branche bereit, doch es hapert an der Politik.
Ein Vermarkter denkt, er könne eine bestimmte Energiemenge aus einem Speicher entladen – doch der Speicher reagiert nicht. In diesem für den Betreiber kostspieligen Beispiel liegt der Fehler nicht bei den Batterien. Das ist einer der realen Fehlerfälle, über deren Vermeidung wir am zweiten Tag auf dem Battery Business & Development Forum am 1. April diskutieren werden.
Tesvolt bringt mit dem „PowerCore G-2“ einen 500-Kilowattstunden-Speicher für Gewerbe- und Industrieanwendungen auf den Markt. Das Unternehmen richtet seine Strategie neu aus und kombiniert zugekaufte Hardware mit eigener Software, um Kosten zu senken und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Die Bundesnetzagentur soll künftig entscheiden, wann ein Cyberangriff im Energiesystem als schwerwiegend gilt. Eine neue, nicht öffentlich zugängliche Studie des Fraunhofer IOSB-AST liefert dafür erstmals eine systematische Bewertungsmethodik.
Ein schwieriges Photovoltaik-Marktumfeld und Einmaleffekte aus dem laufenden Restrukturierungs- und Transformationsprogramm wirken sich auf die Zahlen aus. Der Umsatz ging leicht zurück und die Verluste weiteten sich weiter aus.
Ein Pilotprojekt von TransnetBW und Octopus Energy zeigt, dass sich Elektrofahrzeuge aus Privathaushalten in Redispatch-Prozesse einbinden lassen. 700 Fahrzeuge stellten dabei bereits Flexibilität für das Netz bereit.
Das energiewirtschaftliche Beratungsunternehmen Enervis hat im Auftrag des Öko-Energieversorgers Green Planet Energy die möglichen Folgen des Redispatch-Vorbehalts taxiert. Der Analyse zufolge wären weite Teile der untersuchten Gebiete betroffen, 32,2 Gigawatt Projektvolumen und rund 45 Milliarden Euro an Investitionen seien gefährdet.
Großspeicher ohne neuen Netzanschluss: In Thüringen setzt Scale Energy auf die Integration in bestehende Industrieinfrastruktur und verkürzt so die Projektumsetzung auf wenige Monate.
Fraunhofer ISE und ISC Konstanz haben im Auftrag des VDMA die Perspektiven der weltweiten Photovoltaik-Industrie untersucht. Der Markt für Produktionsequipment wird der Studie zufolge im Jahr 2035 gut zweieinhalbmal so groß sein wie heute. Die Chancen für europäische Hersteller stehen dabei zumindest derzeit noch gar nicht schlecht.