Ein Impulspapier des Öko-Instituts listet Kriterien auf, wie eine nachhaltige Herstellung von Power-to-X in Zukunft aussehen sollte. Zentral für den Klimaschutz sind dabei zusätzliche erneuerbare Energien.
In Sachsen-Anhalt will die Tochter Avacon dem Erdgas einen Anteil von 20 Prozent Wasserstoff beimischen. Das Projekt ist Teil der Eon-Initiative „Grünes Gas aus Grünem Strom“.
Die Universität Kassel hat eine Software entwickelt, die die Planung und den Betrieb von Stromnetzen mit Blick auf die fortschreitende Energiewende erheblich vereinfachen soll. Die Auslastung der Netze soll damit vorhersehbarer und planbarer werden.
Die Berliner Forscher haben mittels eines betriebswirtschaftlichen Investitionsmodells die Rentabilität von Atomkraftwerken untersucht. Das Ergebnis: Sie sind marktwirtschaftlich nicht wettbewerbsfähig zu betreiben, sondern produzieren Milliarden-Verluste. Außerdem moniert das DIW Berlin, dass Atomenergie gern unter sauberen Energiequellen subsummiert wird.
Eine schwimmende Photovoltaik-Anlage wird in der Nordsee in der Nähe einer Aquakultur und einer Offshore-Windenergieanlage errichtet. Das Pilotprojekt im Wert von zwei Millionen Euro wird von einem Konsortium aus Tractebel, Jan De Nul Group, Deme, Soltech und der Universität Gent entwickelt.
Interview: Energy Charts vom Fraunhofer ISE hat jüngst aufgezeigt, dass der Brennstoffwechsel von Kohle zu Gas in Deutschland die CO2-Emissionen im Juni um ein Drittel reduziert hat. Bei einer europaweiten Umstellung hält Eurogas-Generalsekretär James Watson bis 2030 Einsparungen von bis zu 45 Prozent für möglich. Allerdings ist der Gassektor auch gewillt, den Übergang zu erneuerbaren und dekarbonisierten Gasen bis zur Mitte des Jahrhunderts zu vollziehen. Bei Power-to-Gas-Technologien sind dabei mittelfristig Kostensenkungen möglich, die mit der Lernkurve der Photovoltaik vergleichbar sind, wie Watson erklärt.
Mit dem Ideenwettbewerb sollen zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden. Jeweils zehn Projekte in und außerhalb der Strukturwandelregionen erhielten nun eine Förderzusage aus dem Bundeswirtschaftsministerium.
Die Technologie gilt als Hoffnungsträger, wenn es darum geht Photovoltaik noch effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Karlsruher Wissenschaftler haben eine neuartige, hocheffiziente Lochleiterschicht aus Nickeloxid entwickelt, die großflächig abscheidbar ist und Rekordeffizienzen für Perowskit-Solarzellen verspricht.
Forscher der King Abdullah University of Science and Technology in Saudi-Arabien haben einen neuen Effizienzrekord von 21,09 Prozent für Einkristall-Perowskite aufgestellt. Die multikristallinen Versionen der Technologie sind bereits auf dem Weg zur Marktreife.
In der aktuellen Projektphase finden Abrufe von Pilotanlagen aus dem Verteilnetz für Redispatch-Zwecke statt. Neben Biogas-Anlagen sowie einem Abfall- und einem Heizkraftwerk tragen auch Batterie-Heimspeicher zur Netzstabilisierung bei.