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US-Forschungsteam analysiert Degradation bei Photovoltaik-Modulen unterschiedlicher Typen und Hersteller

Für eine 2016 begonnene Studie haben US-Wissenschaftler 834 Photovoltaik-Module von sieben Herstellern und in 13 Modultypen gekauft und unter verschiedenen klimatischen Bedingungen installiert, um ihre Leistung im Laufe der Zeit zu beobachten. Die Ergebnisse zeigen, dass es zwar noch viele Möglichkeiten gibt, die Lebensdauer von Modulen zu verlängern und den Leistungsverlust in der Praxis zu verringern, dass aber die Senkung der Herstellungskosten von Solarmodulen nicht mit einem Anstieg der Degradationsrate einhergeht.

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Lichtstreuende Strukturen steigern Photovoltaik-Leistung

Ein internationales Forscherteam hat eine Nanopartikelstruktur entwickelt, die in einer Solarzelle Licht streut und potenziell mehrfach innerhalb der Zelle reflektiert. Das führt zu einem spürbaren Anstieg des Wirkungsgrades.

Forscher des ISFH entdecken Ursache für Degradation von Gallium-dotierten Solarzellen

Die Hamelner Wissenschaftler haben Experimente mit Silizium-Solarzellen durchgeführt, um die Gründe für die Degradation von Zellen und Modulen zu verstehen, die mit Gallium anstelle von Bor dotiert wurden. Die Leistungseinbußen wurden durch einen Bulk-Defekt im Material verursacht. Zudem haben die Forscher herausgefunden, dass die richtige Kombination aus Licht und Temperatur frühere Schäden „heilen“ und sogar zu kleinen Verbesserungen des Gesamtwirkungsgrads der Zellen führen kann.

BYD stellt Gewerbespeicher-Neuheiten auf der The smarter E vor

BYD präsentiert gleich mehrere Produktneuheiten seiner Battery-Box Speichersysteme auf der Messe The smarter E in München. Die Neuerungen richten sich vor allem an den Gewerbe- und Industriemarkt.

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Fraunhofer ISE: „Matrix“-Schindelmodule sind effizienter bei Verschattung

Die Freiburger Wissenschaftler haben die Leistung ihres neu eingeführten „Matrix“-Ansatzes zur Verschaltung von geschindelten Solarzellen untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass dank optimierter Stromflüsse die Energieausbeute des „Matrix“-Ansatzes unter zufälligen Verschattungsbedingungen fast doppelt so hoch ist wie bei einer Standardverschaltung von Schindelzellen.

Forschungszentrum Jülich: Neue Optimierungen für eine Heterojunction-Solarzelle mit 24,5 Prozent Wirkungsgrad

Die deutschen Wissenschaftler analysierten die Hauptursachen für Leistungsverluste in einer kristallinen Heterojunction-Solarzelle und entwickelten mehrere Optimierungsstrategien zur Verbesserung der Gesamtleistung. Mit Hinzufügen einer zweiten Schicht aus amorphem Silizium auf der Rückseite der Zelle und einer Magnesiumfluorid-Antireflexionsschicht konnten sie den Wirkungsgrad der Zelle um etwa 1 Prozent auf 24,51 Prozent steigern.

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Mit Isomer-Passivierung zu einem Perowskit-Modul mit 21,4 Prozent Wirkungsgrad

Ein internationales Forscherteam hat einen neuen Ansatz zur Passivierung von Defekten in Perowskit-Solarzellen erprobt. Durch eine maßgeschneiderte Anordnung von Atomen konnte das Team die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Bildung einer zweidimensionalen Perowskit-Schicht auf dem aktiven Zellenmaterial überwinden und einen Wirkungsgrad von 21,4 Prozent für eine aktive Fläche von 26 Quadratzentimeter erreichen. Dem Team zufolge ist das ein Rekord für ein Perowskit-Modul dieser Größe.

KIT nutzt etablierte Dünnschichtverfahren für Perowskit-Minimodule mit einem Wirkungsgrad von 18 Prozent

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben Verfahren zur Abscheidung aus der Gasphase und der lasergestützten Verschaltung – beides etabliert in der Dünnschicht-Photovoltaik-Produktion – für Perowskit-Minimodule eingesetzt.

Großmodule stehen vor einer Standardisierung

Trina Solar hat sich nach eigenen Angaben mit anderen Branchenvertretern auf eine Reihe von Standardabmessungen und andere technische Spezifikationen für Photovoltaik-Module mit 210-Millimeter-Wafern geeinigt. Der Hersteller geht davon aus, dass die China Photovoltaic Industry Association den Standard noch vor Ende Oktober formell freigeben wird.

Solarwatt nimmt neue Modul- und Batteriefabriken in Betrieb

Der deutsche Photovoltaik-Hersteller hat seine neue 300-Megawatt-Modulfertigung sowie neue Batteriesatz-Montagelinien am Stadtrand von Dresden eröffnet. Solarwatt hat rund 35 Millionen Euro in die neuen Anlagen investiert und wird nach eigenen Angaben bereits nächste Woche mit der Auslieferung der auf den neuen Anlagen produzierten Module an Kunden beginnen.

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