Das Gerät „Home Plus“ von Sax Power erreichte im Ranking der Berliner Wissenschaftler mit 93,2 Prozent den bislang höchsten Wert in der Klasse bis fünf Kilowatt. Auch die Kombination von SMA mit „Sunny Smart Energy 5.0“ und „Home Storage 6.5“ kommt mit 92,8 Prozent auf einen höheren Effizienzwert als die bisherigen Spitzenreiter RCT Power und Fronius.
Die Bundesnetzagentur erhielt Gebote für mehr als 2000 Megawatt in der Innovationsausschreibung, an der unter anderem Erneuerbaren-Anlagen mit Speichern teilnehmen können. Die Zuschlagswerte für die kombinierten Photovoltaik-Speicher-Projekte liegen zwischen 5,00 und 6,39 Cent pro Kilowattstunde.
Aktuell sind auf dem Kontinent etwa 50 Gigawattstunden Kapazität bei Batteriespeichern verfügbar. Bis 2030 müssen sie auf 500 bis 780 Gigawattstunden ausgebaut werden, so der Verband, der eine „Battery Storage Europe Platform“ ins Leben gerufen hat.
Der Speicher mit 60 Megawatt Leistung und 241 Megawattstunden Kapazität soll voraussichtlich 2027 seinen kommerziellen Betrieb aufnehmen. Das vereinbarte Modell sieht eine Kombination aus Mindestvergütung und Erlösbeteiligung vor.
Der Hersteller zeigt einen Gewerbespeicher. Das System mit 112 Kilowattstunden Kapazität kommt ohne eigenen Wechselrichter, kann aber in der richtigen Konfiguration mit einer C-Rate von bis zu 1,1 entladen werden. Außerdem lassen sich mehrere Systeme zu einem 4,5-Megawattstunden-Speicher skalieren.
Die immer weiter steigende Zahl an negativen Stunden an der Strombörse schlägt sich mittlerweile direkt auf Betreiber neuer Photovoltaik-Anlagen nieder. Für dieses Jahr könnten sich die Ausfälle bei der EEG-Vergütung auf rund 250 Euro erhöhen und damit 40 Prozent der Jahreseinnahmen betreffen, so eine Hochrechnung von Sonnen.
Das niederländische Unternehmen hat den von Isenau Projects entwickelten 4-Stunden-Speicher im niedersächsischen Merzen erworben. Die Investitionssumme beläuft sich auf etwa 300 Millionen Euro.
In einer Kurzstudie hat THEMA berechnet, welche Auswirkungen ein rascher Zubau von Batteriespeichern hätte. Für die Stabilisierung der Marktwerte von Photovoltaik-Anlagen wären sie sehr hilfreich, da sie die negativen Preisstunden an der Strombörse wesentlich reduzieren könnten. Doch gleichzeitig würden die Batteriespeicher damit ihre eigenen Einnahmen kannibalisieren.
Die sinkenden Batteriepreise und die großen Chancen am Strommarkt locken Großinvestoren auf den Markt für Batteriegroßspeicher. Im pv magazine Podcast sprechen wir mit Christoph Ostermann von Green Flexibility über den Aufbau eines zehn Gigawatt großen Speicherportfolios, die Perspektiven für die Branche und die Energiewende.
Interview: Die vielen negativen Preisstunden an der Strombörse sind für neue Photovoltaik-Installationen in Deutschland, aber auch europaweit nicht gerade zuträglich. Doch mit dem wachsenden Zubau von Speichern und Hybridanlagen wird sich die Marktaktivität demnächst wieder beschleunigen, wie Frank Niendorf, Vice President bei Jinko Solar Europe, sagt. Er erklärt auch, warum eine Konsolidierung der Solarindustrie notwendig ist, und wie sich Jinko Solar auf die nächste Wachstumsphase vorbereitet.