An gleich mehreren Standorten in Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland sollen Fertigung und Entwicklungsstandorte für eine Brennstoffzellen-Stack von Bosch entstehen. Das Feststoffoxid-Brennstoffzellensystem kann Bosch zufolge gerade im Bereich der Gewerbe- und Industrieanlagen für Versorgungssicherheit sorgen. Kombiniert man den thermische und elektrischen Wirkungsgrad, hat das System eine Effizienz von 85 Prozent.
Anschlussbegehren für Photovoltaik-Anlagen bis 50 Kilowatt müssen vom Netzbetreiber innerhalb eines Monats bearbeitet werden. Diese Regelung ist nach dem Gesetzesbeschluss zunächst bis Ende Juni 2024 befristet.
Der neue Netzinfrastrukturplan zeigt nach Ansicht des Bundesverbands, dass bis 2030 in Österreich nicht zu 13 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung erreicht werden müssen, sondern 21 Gigawatt und bis 2040 sollen es dann 41 Gigawatt sein. Die Bundesländer sind jetzt gefordert, so Photovoltaic Austria.
Wahrscheinlich noch im Juli wird sich das Bundeskabinett mit dem Entwurf befassen, der dann im Herbst in Bundestag und Bundesrat beraten werden könnte. In ihren Stellungnahmen sehen die Verbände und Organisationen viele positive Aspekte, die den Photovoltaik-Zubau in Deutschland weiter beschleunigen könnten, doch zugleich gibt es auch noch diversen Nachbesserungsbedarf.
Die Auswertung des europäischen Emissionshandelsregisters durch das Umweltbundesamt zeigen, dass es kaum zu einem Rückgang der Emissionen gekommen ist. Durch die hohen Gaspreise wurde mehr Kohle verfeuert und die Industrie produzierte weniger. Im Endeffekt blieben die Emissionen im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr davor fast unverändert.
Nun ist die offizielle Statistik vom Bundesamt für Energie da und bestätigt, dass die Schweiz im vergangenen Jahr erstmals mehr als ein Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert hat. Zudem das das Bundesamt für Straßen die Unternehmen veröffentlicht, denen kostenfrei Land für den Bau von Photovoltaik-Anlagen an Lärmschutzwänden und Rastplätzen entlang der Autobahn bauen dürfen. Auch neue Photovoltaik-Anlagen in den Hochalpen sind im Kommen.
Der Beirat der Hamburger Senat hat gleiche eine ganze Reihe an Vorschlägen gemacht, die dabei helfen sollen, die Stadt vom Schlusslicht in Sachen Photovoltaik-Ausbau zum norddeutschen Vorbild zu mausern.
Eine im Rahmen des Ariadne-Projektes durchgeführte Meinungsumfrage zeigt, dass die Bereitschaft der Bürger zum klimagerechten Handeln größer ist als gemeinhin angenommen. Die Photovoltaik wird immer beliebter.
Geld gibt es unter anderem für notwendige Arbeiten an der Hauselektrik oder am Dach, bis zu 5.000 Euro pro Wohnung. Das Programm soll unter anderem dazu beitragen, die Stromkosten der Bewohner zu senken.
Der Vorschlag sieht eine Förderung von 4,9 Cent für Photovoltaik-Anlagen und 2,8 Cent für Windräder vor. Damit soll der energiewirtschaftliche Mehraufwand kompensiert werden, der mit der gemeinschaftlichen Nutzung des eigenen Ökostroms entsteht.