von ESS News
Chinas kumulierte Energiespeicherkapazität im Stromerzeugungssektor erreichte bis Ende vergangenen Jahres 213,3 Gigawatt, was einem Anstieg von 54 Prozent gegenüber 2024 entspricht, wie aus Daten der China Energy Storage Alliance (CNESA) hervorgeht. Pumpspeicher machen dabei 31,3 Prozent der installierten Gesamtleistung aus, während „neuartige” Energiespeicher auf 67,9 Prozent – rund 144,7 Gigawatt – kamen. Basierend auf dem jährlichen Energiespeicherdatensatz „CNESA DataLink 2025”, der am 22. Januar auf einer Pressekonferenz in Peking vorgestellt wurde, sind im Jahr 2025 insgesamt 66,43 Gigawatt/189,48 Gigawattstunden an neuen Energiespeichersystemen in Betrieb genommen worden. Dies bedeutet im Jahresvergleich eine Zunahme um 52 respektive 73 Prozent. Nach Angaben von CNESA setzte sich damit der Trend fort, die Speichersysteme für eine längere Dauer auszulegen. Diese erhöhte sich von 2,11 Stunden im Jahr 2021 auf durchschnittlich 2,58 Stunden im vergangenen Jahr.
CNESA erklärte, dass sich das führende Anwendungsszenario in Richtung Stand-alone-Speicher verschoben habe, die einen Anteil von 58 Prozent hatten, während Speicher auf der Verbraucherseite auf 8 Prozent und die Frequenzregelung durch Speicher im Verbund mit thermischen Kraftwerken auf 1,4 Prozent zurückgingen. Die Entwicklung von „erneuerbaren Energien in Verbindung mit Speichern” beschrieb der Verband als stabil.
Zur geografischen Verteilung des Zubaus meldete die CNESA, dass die zehn führenden Provinzen jeweils mehr als 5 Gigawattstunden neu in Betrieb genommene Kapazitäten aufwiesen und zusammen etwa 90 Prozent der Zuwächse ausmachten.
Lithium-Eisenphosphat (LFP) ist weiterhin die dominierende Batterietechnologie mit über 98 Prozent der neu installierten Leistung. Die CNESA erwähnte in ihrem Bericht auch neue Anwendungen wie Natrium-Ionen-, Vanadium-Flow-, Druckluft- und Schwerkraftspeicher sowie Hybridsysteme.
Im Bereich Beschaffung gab es dem Bericht zufolge 690 Ausschreibungen für Energiespeichersysteme (ohne zentralisierte/Rahmenbeschaffung), was einem Rückgang von 10,4 Prozent entspricht, während die EPC-Ausschreibungen um 4,5 Prozent auf insgesamt 1.536 stiegen. Das Volumen der erfolgreichen Angebote (ohne zentralisierte/Rahmenbeschaffung) erreichte 121,5 Gigawattstunden für die Ausschreibung von Systemen und 206,3 Gigawattstunden für EPC-Auktionen.
Die Ausschreibungspreisanalyse von CNESA für LFP-Systeme (ohne Anwendungen auf der Anwenderseite) ergab für 2025 eine Preisspanne für den Zuschlag von 391,14 Yuan pro Kilowattstunde (etwa 47 Euro pro Kilowattstunde) bis 913,00 Yuan pro Kilowattstunde (111 Euro pro Kilowattstunde). Für EPC (ohne Anwenderseite) meldete die CNESA durchschnittliche Zuschlagspreise von 1.043,82 Yuan pro Kilowattstunde (127 Euro pro Kilowattstunde) für 2-Stunden-Projekte und 935,40 Yuan pro Kilowattstunde (114 Euro pro Kilowattstunde) für 4-Stunden-Projekte.
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in 4 Jahren von Null auf 144GW, besser ist es wir warten in D erstmal ab, ob das auch alles so funktioniert wie es soll, nicht das wir den selben „Fehler“ wie die Chinesen machen
Abwarten was die anderen machen – das nenne ich mal innovativ, so bleiben wir weiter Exportnation!