Ohne Serverzusammenbruch und jegliches Chaos hat am Donnerstag die Antragstellung für neue Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 5 und 200 Kilowatt in der Alpenrepublik geklappt. Der Bundesverband Photovoltaic Austria und die Abwicklungsstelle freuen sich gleichermaßen darüber.
Die Staatsministerin im britischen Energieministerium erklärte am Donnerstag in einer Sitzung des Unterhauses, dass es „fairer und einfacher ist, den Mindestimportpreis zu entfernen, solange die derzeitige Prüfung läuft“. Solarpower Europe begrüßte die öffentliche Stellungnahme der britischen Regierung zu den Mindestimportpreisen für chinesische Photovoltaik-Hersteller – EU Prosun hingegen nicht.
Die Zahl der neu installierten Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr dürfte unter 1,5 Gigawatt liegen. Dennoch haben die bestehenden Solaranlagen deutlich mehr sauberen Strom geliefert als im Jahre davor, wie eine Auswertung zeigt.
Das Solar Cluster Baden-Württemberg rechnet vor, warum sich die Investition in eine neue Photovoltaik-Anlage für Hausbesitzer nach wie vor lohnt. Gesunkene Investitionskosten bei stabiler Einspeisevergütung und etwa höheren Strompreisen machen Solarstrom rentabel. Mit der Optimierung des Eigenverbrauchs kann die Rendite aus Sicht der Branchenvereinigung noch gesteigert werden.
Nicht nur Photovoltaik und Windkraft haben im vergangenen Jahr so viel Strom erzeugt wie nie zuvor. Auch die Kohlekraftwerke liefen auf Hochtouren und sorgten so dafür, dass Deutschland viel zu viel Energie produzierte, um sie selbst nutzen zu können. 60,9 Terawattstunden wurden ins Ausland exportiert – das ist etwa ein Zehntel der Gesamtproduktion.
In einer vorläufigen Entscheidung bei der zweiten Prüfung der seit 2012 geltenden Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle für Solarzellen aus China sind niedrigere Tarife vorgeschlagen worden. Die Erfahrungen aus der ersten Runde lehrt aber, dass dies noch kein Grund zur Freude für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller ist.
Der Wert liegt fast einen halben Cent unter dem Einheitspreis, der in der zweiten Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ermittelt worden ist. Ein Nachrückverfahren war nicht notwendig. Die erfolgreichen Bieter haben nun 24 Monate Zeit, ihre Solarparks zu realisieren.
Nach einer aktuellen Auswertung hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau 44 Prozent der 2013 und 2014 in Deutschland neu installierten Erneuerbaren-Energien-Anlagen im Strombereich gefördert. Die damit angestoßenen Investitionen im Strom- und Wärmesektor beliefen sich auf 14,4 Milliarden Euro.
Am Donnerstag können die Förderanträge online gestellt werden. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeigt, dass Investoren in Photovoltaik-Anlagen schnell handeln sollten, da das Kontingent schnell ausgeschöpft sein dürfte.
Die Nationale Energiebehörde in Peking hat für dieses Jahr eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 15 Gigawatt ausgegeben. Dies liegt leicht unter dem Zubauziel aus dem vergangenen Jahr, das allerdings im Jahresverlauf noch angehoben worden war.