Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Am Mittwoch öffnete die Messe in München ihre Tore mit einer Rekordzahl von 3048 Ausstellern. 115.000 Besucher werden bis Freitag erwartet – so viele wie nie zuvor. Auf weiterem Wachstumspfad ist auch der deutsche Photovoltaik-Markt: Der Bundesverband Solarwirtschaft geht von einem Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich aus.
Die SMA Solar Technology AG korrigiert die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten. Der Umsatz wird demnach zwischen 1,55 und 1,7 Milliarden Euro erwartet statt zwischen 1,95 und 2,22 Milliarden Euro. Beim EBITDA ist die neue Zielmarke 80 bis 130 statt 220 bis 290 Millionen Euro.
Der Zuwachs ist vor allem auf sehr große Gewerbe- und Freiflächenanlagen zurückzuführen. Die Zubauzahlen für April hat die Bundesnetzagentur von 1040 auf 1177 Megawatt nach oben korrigiert.
Die meisten Solarmodule kommen bereits aus China und auch viele deutsche Photovoltaik-Hersteller lassen nach eigenen Vorgaben dort ihre Module fertigen. Im pv magazine Podcast diskutieren wir mit Gregor Kuschmann von Solarwatt, warum Hersteller nach Asien gehen und wie sie dort eine transparente Lieferkette unter Einhaltung von Qualitätsstandards und fairen Arbeitsbedingungen aufbauen.
Gründächer sind gut für das Stadtklima, Photovoltaik dient der Eindämmung des Klimawandels. Gut, wenn beides zusammenkommt. Das ist der Fall bei Entwicklung mit senkrecht aufgestellten Sondermodulen, was unsere Jury überzeugte.
Nach der Vergütungsstudie 2024 der Callidus Akademie haben angestellte Projektentwickler für Wind- und Photovoltaik-Anlagen ihr Einkommen von 2022 auf 2023 um rund zehn Prozent gesteigert. Sie gehören nach Ansicht der Studienautoren inzwischen zu den gefragtesten Spezialisten. Das war nicht immer so. Noch vor einigen Jahren sei das Einstiegsgehalt eines der niedrigsten der Energiebranche gewesen.
Der Branchenverband gibt zur Eröffnung der Messe The smarter E in München eine sehr optimistische Prognose ab. Besonders bei gewerblichen Anlagen und auf Freiflächen sei die Entwicklung positiv.
Die überarbeiteten Technischen Anschlussregeln (TAR) könnten Anfang 2025 in Kraft treten. Unter anderem sollen Photovoltaik-Anlagen auch dort ans Netz gehen können, wo dies bislang aus Kapazitätsgründen nicht möglich war. Auch ein „Daten-Set“ für bundesweit einheitliche – und sehr viel schnellere – Bearbeitung von Netzanschlussbegehren hat VDE FNN erarbeitet.
Die AG Balkonkraftwerke will erreichen, dass jeder Mieter oder Besitzer einer Eigentumswohnung ein Stecker-Solar-Gerät installieren kann. Zwar liegt ein entsprechender Gesetzentwurf des Justizministeriums vor, doch die Umsetzung lässt auf sich warten. Mit der Petition soll es noch vor der Sommerpause gelingen.
Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Der entstandene Sachschaden ist enorm.