Der Weltklimarat hält die derzeitigen Anstrengungen im globalen Klimawandel für nicht ausreichend. Deutsche Politiker scheinen die Dringlichkeit zu erkennen, die Wissenschaftler und Umweltorganisationen schon lange anmahnen.
Nach einer repräsentativen Umfrage sind 93 Prozent der Deutschen für einen stärken Ausbau der erneuerbaren Energien. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft hätten die Menschen dabei am liebsten Solarparks.
Gut 15 Minuten saßen die Letztverbraucher in der Nieder- und Mittelspannung im vergangenen Jahr im Dunkeln. Die Bundesnetzagentur spricht weiterhin von einer Stromversorgungsqualität auf sehr hohem Niveau und auch die fortschreitende Energiewende wirkt sich nicht negativ aus.
Am vergangenen Freitag überschlugen sich die Ereignisse: Während zehntausende Menschen in allen Teilen Deutschlands, in Polen, in Tschechien, in Rumänien, in den Niederlanden sich trotz polizeilichem Demo-Verbot auf die Reise zum Hambacher Wald vorbereiteten oder diese schon angetreten hatten, wurde bekannt, dass das Oberverwaltungsgericht Münster per Eilbeschluss die Rodungserlaubnis des Verwaltungsgerichts Köln aufgehoben hatte. Bis […]
Whyl, Wackersdorf, Kalkar, Hambacher Forst: Ein einziger Siegeszug von aufgewachten und aufgeweckten Bürgerinnen und Bürgern gegen eine selbstherrliche, dumme, vergangenheitsversessene und zukunftsvergessene sowie konzernabhängige Politik. Gelebte Demokratie von unten Es sind immer mutige und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die im Zusammenspiel mit einer verantwortungsvollen Justiz dem Fortschritt zum Durchbruch verhelfen. Gelebte Demokratie von unten: So […]
Ronald Pofalla sorgte kürzlich mit seinem Vorstoß zu einem Kohleausstieg zwischen 2035 und 2038 für kontroverse Debatten. Die zerstrittenen Mitglieder der Kohlekommission, der er selber auch angehört, zeigten sich „irritiert“ (Greenpeace) bis „empört“ (RWE). Der Vorschlag stieß bei keiner der beteiligten Parteien auf Gegenliebe. Das Land Berlin hatte bereits einen Kohleausstieg bis 2030 beschlossen. Ergebnisse diverser Studien hatten ergeben, dass ein schneller Ausstieg aus der Kohleenergie notwendig ist, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Pofallas Vorstoß sieht nun deutlich längere Laufzeiten vor. Sollte es so kommen, wäre das ein klimapolitischer Super-Gau.
Der Allgäuer Anbieter von Photovoltaik-Heimspeichern startet eine neue Kooperation mit Die Energie Fabrik (DEF). Beide Unternehmen arbeiteten bereits bis 2016 zusammen.
Ein schrittweiser Kohleausstieg kombiniert mit dem geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 Prozent könnte 2030 die Strommengen und Strompreise stabilisieren. Auch das Klimaziel würde die Bundesregierung damit erreichen.
Im August sind 340 Speichersysteme mit einer Bruttoleistung von 1,6 Megawatt bei der Bundesnetzagentur neu gemeldet worden. Eigentlich müssen alle Systeme, die seit August 2014 installiert wurden, im Register der Behörde eingetragen werden.
Es braucht endlich Politiker, die sich für 100 Prozent erneuerbare Energien einsetzen.