Invinity liefert Vanadium-Flow-Großspeicher für Flexbase-Projekt in der Schweiz
Als Flexbase im Mai mit den Arbeiten am neuen Technologiezentrum Laufenburg begann, wollte CMO Raphael Schmid noch nicht verraten, wer den dort geplanten Batteriespeicher mit 800 Megawatt und 1600 Megawattstunden liefern wird. Am Freitag teilte das Schweizer Unternehmen mit, dass Invinity Energy Systems strategischer Partner für die Flussbatterie geworden ist. Das britisch-kanadische Unternehmen hat sich demnach gegen den starken internationalen Wettbewerb mit der besten technologischen Lösung sowie dem überzeugendsten Gesamtpaket mit niedrigen Lebenszykluskosten (LCOS) durchgesetzt. „Die Vanadium-Flow-Technologie von Invinity ist durch ihre Sicherheit, insbesondere die Nichtbrennbarkeit, ihre Zyklenfestigkeit und Flexibilität in der Anwendung perfekt für unser Projekt geeignet“, so Flexbase-Gründer und -Chef Marcel Aumer.
Damit ist Flexbase zufolge der Weg frei für eine Energiespeicherlösung, die neue Maßstäbe in Punkto Sicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz setzen soll. Invinity habe kürzlich die größte Vanadium-Flow-Batterie im Vereinigten Königreich geliefert. „Nun tritt das Unternehmen in die Engineering-Phase eines Projekts ein, das zur weltweit größten Vanadium-Flow-Batterie werden soll“, so Invinity-CEO Jonathan Marren: „Unser bisheriger Fokus auf den Aufbau von Fachkompetenz im Bereich der Flow-Batterie-Technologie wurde durch die Vergabe dieser Vertragsphase anerkannt.“ Invinity folge zudem der Swissness-Philosophie von Flexbase und setze unter anderem auf starke lokale Schweizer Partner wie Equans Switzerland AG und Georg Fischer AG.
Während der Engineering-Phase wollen die Unternehmen die detaillierte Integration der Speicheranlage erarbeiten, mit Fokus auf der präzisen Abstimmung der Steuerungssoftware sowie der elektrotechnischen Anbindung an das bestehende Netz. Danach soll die Fertigung der optimierten Batterie-Module beauftragt werden, um den Betrieb termingerecht aufnehmen zu können. Im Mai hatte Flexbase mitgeteilt, dass die Inbetriebnahme im Sommer 2028 erfolgen soll.
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