Bundesnetzagentur erwartet 1160 Megawatt Photovoltaik-Zubau im April
Nach Angeben der Bundesnetzagentur wird der Zubau von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland im April bei knapp 1160 Megawatt liegen. Bis zum Auswertungszeitpunkt am 13. Mai waren im Marktstammdatenregister neue Photovoltaik-Anlagen mit 1016,2 Megawatt als im April in Betrieb genommen verzeichnet. Aufgrund des Meldeverhaltens und der Vorgabe, neue Anlagen binnen vier Wochen nach Inbetriebnahme zu registrieren, preist die Bundesnetzagentur einen Aufschlag von 15 Prozent ein. Das ist angesichts des frühen Auswertungsdatum ein eher konservativer Wert.
Sehr wahrscheinlich ist jedoch, dass der Zubau im April hinter dem Wert aus dem März zurückbleiben wird. Für diesen Monat gibt die aktuelle Statistik mittlerweile einen Zubau von 1483 Megawatt Bruttoleistung an, während die Annahmen der Bundesnetzagentur vor Monatsfrist noch bei 1411 Megawatt lagen. Die Zubauzahlen aus dem April 2025 dürften jedoch übertroffen werden. Damals lag die neu installierte Photovoltaik-Leistung bei 1069 Megawatt.
Nach vier Monaten geht die Bundesnetzagentur damit von einem Zubau von 4749,5 Megawatt bislang in diesem Jahr aus. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland erhöhte sich auf 122,443 Gigawatt. Die Marke von sechs Millionen installierten Photovoltaik-Anlagen dürfte dabei im zur Jahresmitte überschritten werden.

Grafik: Bundesnetzagentur
Die Detailauswertung des Zubaus zeigt bislang keinen Aufschwung der Nachfrage im Dachanlagensegment. Dieses machte im April nur 428 Megawatt vom Zubau aus und damit weniger als die Hälfte. Nach Februar ist es zudem der bislang niedrigste Wert in diesem Jahr. Dagegen scheint mit dem Frühling auch die Nachfrage nach Stecker-Solar-Geräten wieder in Schwung zu kommen. Insgesamt sind im April 44.814 Photovoltaik-Balkonanlagen mit 61,5 Megawatt Gesamtleistung neu registriert worden. Damit setzt sich der schon im März erfolgte Aufschwung in diesem Segment weiter fort.
Bei den Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist der Zubau oft volatil, da einzelne Großprojekte die Werte nach oben treiben können. Bislang verzeichnet die Bundesnetzagentur 114 neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit insgesamt 526 Megawatt Leistung für April. Gemessen an der Leistung ist dies bislang der schwächste Wert in diesem Jahr, wobei er im Januar und Februar nur leicht höher lag.
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@niranbunmi
Bitte nicht mehr posten. Das ist ja nur negativ, geradezu destruktiv.
Ggf. wenigstens mal schreiben, wo die Reise hingehen soll. Wofür ist niranbunmi? Energiewende? Transformation? Zukunft?
Oder nur „Alles Sch…“?
„Grumpy Old Man Syndrome“ (often linked to Irritable Male Syndrome) is a non-clinical term for an age-related cluster of behaviors: irritability, fatigue, and emotional withdrawal. While it is a widespread stereotype, this behavior often stems from biological, psychological, and social changes that can affect men in later life.
Biological and Hormonal Shifts
Just like menopause, men experience a gradual decline in testosterone (andropause) starting in their 40s and 50s, which can decrease mood, energy, and stress tolerance.Physical Health: Chronic pain, sleep disturbances, and the loss of physical abilities frequently fuel frustration
Schlussfolgerung? Mehr Testosteron ins Trinkwasser geben, aber heimlich natürlich – also mehr als heute bereits. Dann kriegen wir vllt auch wieder mehr Kinder, wenn die „Good-Ager“ sich wieder mehr den sinnvollen Dingen im Leben zuwenden als nur rumzumiesepetern.
Old grumpy white man syndrome.
Leider gibt es davon viel zu viele und es werden immer mehr. Sie stehlen dem Land die Zukunft und merken es nicht einmal. Alles soll so bleiben, wie es „angeblich“ immer war, nur besser. Nur wie das funktionieren soll? Tja, mit mehr Geld natürlich! Aber bitte Schulden – außer für meine Rente natürlich. Die darf jedes Jahr um 4 bis 6 % steigen bitte. Hab‘ ich schließlich verdient!
Zurück in die Vergangenheit. Die Jugend + Zukunft wird es danken. Industriemuseum BRD – die chinesischen Touristen essen sicher auch gern Bienenstich und trinken Käffchen dazu., während sie eines Tages aus der Ferne dem Kohletagebau beim Schaufeln zusehen. „Guckt mal, sowas hatten wir auch früher – und hier gibt es das noch – total abgefahren“. Vergleichen Sie das gefühl damit, wenn Sie heute im Ausland, z.B. auf Kuba, so richtig „coole“ Oldtimer auf der Straße sehen. Und dann 2 mal Nachdenken bitte.
Das wird ein Boom für Konditoreien und Häppchenanbieter, yeeha. Gefüllter Butterkuchen… wir werden alle verfetten. Ich muss dringend zum Bäcker… Man sollte sowas nicht posten, wenn man Hunger hat 😉
Andreas Scholz / M.Rieper
Nicht wundern wenn die AFD gewinnt, wenn man Arbeiter nicht erst nimmt und so nach unten tritt.
Oder nehmen wir Gewaltig Nachhaltig mit seinem Video:
Solar-Power statt Zapfsäule: Warum 7 Cent Einspeisevergütung ein Geschenk für uns alle sind
Wer zahlt denn aktuell die Energiewende? Die Leute ohne PV!
– Steuern: Umsatzsteuer, Stromsteuer
– Abgaben und Umlagen: Konzessionsabgabe, Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), Aufschlag für besondere Netznutzung, Offshore-Netzumlage.
Weitere Aussage:
Man sollte nur die oberen Reichen belasten und nur dort das Unsoziale ansprechen.
Ich verstehe es so:
Die Leute mit Eigenheim und PV, die Grünenwähler mit den höchsten und sichersten Einkommen und Renten soll man hingegen in Ruhe lassen.
In der Energiekrise wurde gejammert, weil man keine 70 Cent bekommen hat, als die Strompreise hoch waren.
Die feste Einspeisevergütung über 20 Jahre wurde dabei jedoch nicht erwähnt.
Ich habe noch keinen PV-Youtuber gehört, der sich für den richtigen Wettbewerb ausspricht: die Vergütung nach dem Börsenpreis.
Ganz grob gesagt benötigt man dafür nicht einmal einen Smart Meter. Am Ende des Jahres wird der Marktwert berechnet und dieser Betrag wird dann für die eingespeiste Menge ausgezahlt – gerne +1 Cent/kWh.
Wir wissen, dass wir Geld für den Netzausbau benötigen.
Gemäß § 14 erhält jeder eine Vergütung „bedingungsloses Grundeinkommen“, auch wenn seine Anlage nicht gedimmt wird, weil der Netzbetreiber technisch nicht dazu in der Lage ist oder das Netz bereits optimal ausgebaut ist.
Da wird das Geld mit der Gießkanne ausgeschüttet.
Der PKW-Bestand (ca. 49.3Mio gesamt, Anteil SUV/Geländewagen an Zulassungen ca. 41.5%, Durchschnittsalter ca. 10.5Jahre) nach Antriebsarten für 2025
60.6% Benzin
28.0% Diesel
7.2% Hybrid
3.3% ElektroFahrzeuge
„Besonders niedrig sind bei E-Fahrzeugen die Zulassungszahlen in den Kreisen Görlitz, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster.“
Alternativ kann man sich dazu natürlich auch andere Quellen ansehen …
Und da ist sie wieder, unsere AfD – Werbung. Ich hatte mich schon gewundert, dass mal für ein paar Beiträge die AfD nicht erwähnt wurde.
Die Katze lässt das Mausen nicht und niranbunmi.mt schafft es nicht, Beiträge, in denen die AfD nicht gepriesen wird, zu schreiben.
Eine Partei als Lösung anzupreisen, die die Energiewende ablehnt und aufhalten will, in einer Publikation wie dem PV-Magazine ständig zu lobhudeln, hat schon einen merkwürdigen Geschmack.
Und eine mit der Verschleppung der Energiewende verbundene Verschlimmerung der Situation durch das Beharren auf, schon jetzt untragbaren, Finanzabflüssen dann auch noch als Vorteil anzupreisen, ist schlicht nicht einmal mehr mit dem gedankenlosen Wiederkäuen von bierschwangeren Kneipenslogans zu erklären.
Diese Finanzabflüsse, gepaart mit der Unverkäuflichkeit einstiger Exportschlager wie den Verbrennerautos, fügen der heimischen Wirtschaft erheblichen Schaden zu. Und das soll auch noch erhalten und gar ausgebaut werden?
Ich wäre absolut dafür. PV Betreiber verkaufen direkt zum Börsenstrompreis, aber bitte nicht wie jetzt bei Direktvermarktung. Transparent ohne zusätzlichen Kosten. Auch gerne mit dynamischen Netzengelten beim Verkauf.
Die Auflagen auf dem Strom abzuschaffen – gerne, alles was Sinn macht! Aber bitte die fossile Kraftwerke ohne Steuerzahlergeld bauen.
‚Da wird das Geld mit der Gießkanne ausgeschüttet.‘
… muss man das den ‚hart arbeitenden‘ Redenschreibern ‚der‘ (‚einigen‘) Bundestagabgeordneten wirklich vor-buchstabieren?
Tanken Sie doch mal mit den Einkünften von 7.78ct/kWh durch eine, bspw., 5kWp-Einspeiseanlage (ohne Berücksichtigung der Investitionskosten, Wartung/Reparatur, Re-powering, Kapitalkosten, Infrastrukturkosten, Versicherung, ‚Steueraufwand‘, Messstellenkosten, …), also ca. 35€/Monat, für einen Monat …
‚Weil ihr nicht alle meiner Meinung seid, wähle ich jetzt die …‘
… es gibt auch noch menschenfreundlichere Alternativen bei Wahlen, als die rechts-konservative bis extremistische ‚Protest’partei
… man bräuchte nicht das ‚Feindbild‘ der oft erwähnten Partei, wenn die etablierten Parteien friedensförderliche und bevölkerungsorientierte politische Vorgänge zeigen würden, man erkennt, teils, egozentrierten Machtmissbrauch und (gedeckten) Opportunismus (Maskenaffäre, ‚in der Krise verdienen‘, Aufklärung durch die Politik-Branche?, usw.)
‚Gemäß § 14 erhält jeder eine Vergütung „bedingungsloses Grundeinkommen“‘
… neue Einspeiseanlagen erhalten bei neg. Strompreisen keine Vergütung …
… und das stört Sie bei einer Kleinanlage bis 3-5kW(p), weil daran die Normalbevölkerung und die unteren Einkommen (auch mit steckerfertigen Solaranlagen) einen Vorteil erreichen können, wenn man dabei Bagatellfreigrenzen und Vereinfachungen bei Kleinanlagen zugestehen will.
Dieses Versäumnis der (bezogen auf mögliche Anlagengrössen der EE(G)-Anlagen) Energiewende-Branchen, in Gesetzgebungsvorgängen, konnten Sie hier schon desöfteren lesen.
Weiters können Ihre Mieterinnen und Mieter auch bei ‚grünen‘ Anleihen oder Konzernen mit Ökostromtarifen teils Anteile, Aktien oder Teilhabeoptionen erwerben, welche eine Strompreiskompensation ermöglichen. Dass der Gesetzgeber das für kleine Einkommen nicht gesetzlich kompensiert ist eher der Skandal in einer d. Gesellschaft, als die Vergütung von ökologischem Einspeisestrom.
Das hat immer noch etwas von ‚Obrigkeitsstaat‘ und ‚Machtmissbrauch‘, im 21. Jhd. und dafür machen Sie sich zum Helfer …(?)
Sind Sie der Meinung, dass Ihr gesellschaftliches Engagement fair und klug ist?
niranbunmi.mt Schreibt.
Wer zahlt denn aktuell die Energiewende? Die Leute ohne PV!
niranbunmi.mt
Aber nur weil sie von dem billigen Ökostrom nichts abbekommen.
Siehe hier:
https://www.fr.de/wirtschaft/macht-milliarden-gewinn-dank-erneuerbarer-energien-einstiger-klimasuender-rwe-94306118.html
Zitat: Mehr Wind, mehr Geld: RWE macht Milliarden-Gewinn dank erneuerbarer Energien
So wird bei uns das Kosten/Nutzen Prinzip angewandt.
Gut Tatsachen passenja nicht in Ihr Konzept.
M.Rieper
nein die Umweltkosten spreche ich nicht an, weil ich auch nie generell gegen PV und Wind ausgesprochen habe.
Es ist kein „Nach-unten-treten“, wenn man jemandem erklärt, dass seine Aussagen faktisch falsch sind. Die Entwicklung in Deutschland entspricht dem angesprochenen 3-Sektoren-Modell und ist damit keine negative zu verstehende „Deindustrialisierung“. Punkt.
Es ist aber Igoranz, wenn man die Fakten einfach ausblendet und seine Falschaussagen jeden Tag aufs Neue wiederholt. Und dafür gibt es hier keinen Applaus, das haben Sie ja hoffentlich endlich mal gemerkt.
Ignoranz und mangelndes Wissen als Legitimation für das Wählen einer demokratiefeindlichen und rassistischen Partei zu nutzen, ist einfach nur peinlich und kindisch. „Weil ihr nicht alle meiner Meinung seid, wähle ich jetzt die Nazis! Eure Schuld! Und die der Grünen natürlich!“
Die Schäden die durch fossile Energien entstehen, sprechen Sie mit keiner Silbe an. Was ist an diesen Schäden sozial gerecht? Nichts, rein gar nichts.
Die Menschen an den Pranger zu stellen, die mit eigenen Investitionen versuchen diese fossilen Abhängigkeiten zu vermindern und damit auch die fossilen Schäden zu vermindern, ist nur billiger Populismus und nichts anderes. Dieser Populismus führt zur AfD und nicht die Menschen die sich um die Zukunft Gedanken machen und handeln. Jede selbst erzeugte regenerative kWh ist aktiver Klimaschutz der allen zugute kommt. Wenn wir jetzt zum Hochlauf der regenrativen Erzeugung noch ausreichend Speicher ausbauen und das Netz endlich schneller digitalisieren dann sind wir schon ein sehr gutes Stück weiter auf dem Weg zu günstigen Energiepreisen, einerm resillenten Energiesystem und einer Verminderung von Klimafolgeschäden. Ihre Narrative tragen nur zur Spaltung bei und sind nicht durch Fakten gedeckt.
Falsch! Der richtige Begriff dafür ist Transformation. Ein wichtiger Unterschied! Richtig ist, dass sich Arbeitsplätze in der Zukunft ändern werden. Wie bei jeder Transformation in der Vergangenheit auch. Deindustrialisierung ist in diesem Zusammenhang ein populistischer Kampfbegriff, der nichts mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun hat. Indem man das Schreckgespenst der Deindustrialisierung an die Wand malt, verunsichert man die Menschen und in diesem Zuge halten sich diese bei Investitionen zurück. Das ist das Einzige was solche Kommentare wie Ihre bringen.
@ZastaCrocket
Was soll diese unnötige und unrichtige Diffamierung?
Bin über 60 und habe 13kWp mit 20 kWh Speicher, BEV und BWWP.
… und ich kenne viele Rentner im Wohnviertel, welche auch das Dach voll und PV Speicher haben.
Da hat Sie der Stammtisch wohl falsch informiert.
Es ist eine Deindustrialisierung, weil die Arbeitsplätze und Unterhemen woanders hinwandern, eine Transformation wäre wenn wir Leute wie Musk hätten, Milliarden schwere neue Unternehmen entstehen würden.
Man nennt es Deindustrialisierung, die Leute haben Angst um Ihren Arbeitsplatz.
Substanzlose Beiträge von KD-Bots stellen keinen konstruktiven oder bedeutenden Beitrag zur Debatte dar. Sie widersprechen daher den Kommentarrichtlinien des PV Magazine und sind daher obsolet. Populistische Stimmungsverbreitung, ohne offensichtlich Ahnung vom Funktionieren der Energiemärkte zu haben, gehören auf jeden Fall nicht in ein Fachmagazin.
Die Akzeptanz von immer neuen technologischen Innovationen ist für stetiges Wachstum notwendig, so wie dies die Nobelpreisgekrönten Wissenschaftler als wesentlichen Faktor identifiziert hatten. Bei den Themen Photovoltaik, Batteriespeicher, E-Autos, Wärmepumpen und Windkraftanlagen erleben wir das Gegenteil – gerade nationalistische und erzkonservative Parteien propagieren einerseits „mehr Wirtschaftswachstum“ und sperren sich aber gleichzeitig gegenüber neuen Technologien. Statt ökonomischer Analytik und wissenschaftlicher Fakten versuchen sie selbst verfügbare neue Technik mit KD-Bot gestützten Angstmacher-Kampagnen zu verhindern. Der Erhalt der Besitz- (Miß-)stände und der Gewinne von Konzernen erscheinen diesen wichtiger als eine kostengünstige Energieversorgung, die lokal, umweltfreundlich und sozial ist, sowie uns unabhängiger von globalen Krisen machen kann. Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien ist de facto aber ein Zeichen von Fortschritt, so wie dies die Nobelpreisträger als systemrelevant bezeichnet haben. Konkludent benötigen wir einen verstärkten Ausbau der EE statt Beharren und Subventionierung von Fossilen (fossil – Synonym für altersschwach, vergreist, Relikt der Vergangenheit).
Der tatsächliche Marktwert von PV ergibt sich eben nicht aus dem durchschnittlichen Preis an der Börse, sondern nach dem Meritorder Prinzip aus dem Preis des teuersten Kraftwerks, dass durch die Einspeisung von PV-Strom „eingespart“ wird. Diesen Effekt gibt es ebenso durch Stromspeicher, die somit ebenfalls Strompreissenkend wirken – was aber nicht zum Geschäftsmodell der Netzbetreiber passt und deshalb der Speicher-Anschluss behindert oder sogar verhindert wird.
Anstatt aber bei Stromüberschuss fossile KWs abzuschalten, werden diese mit Volllast weiterbetrieben, zu überhöhten vetraglich garantierten Preisen (75% sind ohnehin schon kaufmännisch festgelegt, nur ca. 2,5% gehen in den Intraday-Handel). Konkludent müsste deshalb nicht die Vergütung bei privaten Kleinst-PV-Anlagen gekappt werden, sondern bei allen trägen fossilen KWs, die nicht entsprechend der Volatilität des Strommarkts regelbar sind und auch über keine Speicher verfügen.
Systemrelevante Infrastrukturen wie eine resiliente Energieversorgung gehören eben nicht in die Hand von privaten monopolartigen Großkonzernen – schon gar nicht, wenn diese Rohstoffe aus totalitären Verbrecherstaaten beziehen. Jede PV-, Windkraft- und Biogasanlage fördert dagegen unsere Unabhängigkeit und mit Mieterstrom auch die soziale Gerechtigkeit. Deshalb muss endlich der Mieterstrom erleichtert und vehement ausgebaut werden und genau deshalb sind für PV-Dachanlagen auch marktgerechte Vergütungen entsprechend der Stromgestehungskosten von elementarer Bedeutung.
Doch statt Verbesserungen für Mieter bei der Teilhabe an PV-Strom, einfacheren E-Auto-Lademöglichkeiten und günstigem Wärmepumpenstrom, als auch der ökonomischen Optimierung des Zusammenspiels von Erzeugern, Netzbetreibern, Speichern und Kommunen, will Frau Reiche nur die Besitzstände der großen Konzerne sichern und dafür die Netzausbaukosten den privaten Verbrauchern und PV-Anlagenbetreibern aufbürden.
Die MissWirtschaftsMinisterin ist daher keine Problemlöserin, sondern wesentlicher Teil des Problems.
„Vor allem um die 60-Jährigen, […] machen nichts.“
@ZastaCrocket,
Du machst Dich gerade extrem unbeliebt…
„Für die kommt der Strom aus der Steckdose.“
Wie ist das bei Dir? Wasserhahn, Dusche, Gashahn, Sanitärkeramik… ?
ZastaCrocket
Stimme Ihnen zu, aber wenn Sie mit Energieberatern sprechen, ist es die einzige Gruppe wo es sich noch leisten kann.
Konnten in guten Zeiten ein Polster aufbauen.
Und diese Gruppe tut auch gut daran, Ihr Geld für die Pflege und Gesundheit zu sparen.
Bei mir in der Straße nenne ich es Desinteresse. Vor allem um die 60-Jährigen, die es sich leisten könnten machen nichts. Für die kommt der Strom aus der Steckdose. 3x im Jahr in die Türkei und wehe der Sprit wird teurer. Klimawandel betrifft sie nicht, da sollen sich gefälligst die Jüngeren drum kümmern. Wenn es nach mir ginge, dann gäbe es keinen Tankrabatt sondern nur Klimageld und sofort Steuern auf Flugbenzin. Deindustrialisierung… das ist höchstens ein Grund, warum ich eine PV Anlage gekauft habe…
@ Niranbummibär:
Einfach mal mit dem 3-Sektoren-Modell nach Gottmann / Clark beschäftigen. Jedes Land entwickelt sich vom Entwicklungsland (primär Land- und Fortwirtschaft) zum Schwellenland (primär Industrie, verarbeitendes Gewerbe) zum hochentwickelten Industrieland (primär Bildung, Handel, Finanzen, Dienstleistungen). Die Entwicklung von Deutschland ist also vollkommen normal und hat überhaupt nichts mit einer negativen „Deindustrialisierung“ zu tun. Der Fokus hat sich einfach verschoben, so wie in vielen anderen Ländern auf der Welt.
Sie hatten doch wahrscheinlich auch mal einen ordentlichen Industriejob und sind jetzt ins Dienstleistungsgewerbe als bezahlter Fake-News-Verbreiter gewechselt. Sie sind damit ein typisches Beispiel für Entwicklungen auf der ganzen Welt.
Es ist schade um die Zukunft,Ich kann mir nicht vorschmeissen ich habe mich nicht um die Zukunft meiner Enkel gekümmert.Ich habe eine Freiflächenanlage gebaut einen guten EEG Zuschlag erhalten ,die Anlage läuft super. Werde aber aufgrund der häufigen minus preise im Herbst Konkurs anmelden müssen. Nein ich habe das ganze zur Stabilisierung unseres Bauernhofes gebaut wir sind kein Abschreibeprojekt wie anscheinend 80 Prozent aller PV Anlagen. Was hilft mir ein EEG Zuschlag in 20 Jahren ohne Verzinsung wenn ich jetzt meine Belastungen nicht tragen kann.,konnte mir nicht vorstellen das Habeck und co uns sowas antun im Februar 2025.. Finde es deshalb legitim, wenn die Deutsche Wirtschaft den Bach runtergeht.dann bleibt es wie es ist oder schlechter,
Finde viele die hier schreiben sind vor Neid zerfressen und vergessen total die sorgen der in den letzten Jahren gebaut haben.
„Habeck und co“
… wer hatte als Beraterinnen und Berater (auch als grosse Lobbyverbände der Energieversorgungskonzerne und Interessenvertretungen der Kraftwerksbranchen, politische Gremien, Netzbetreiberverbünde, usw.) alles darauf Einfluss genommen?
( … mit Graichen und Nahestehenden dazu, kann man auch berechtigte Kritik an Entscheidungen/Ämtervergaben üben, aber alleinig ein Minister, in dieser ges. Gesamtlage, scheint mir zu einseitig? Man vergleiche mit Ämtervergabe in der derzeitigen Regierung?
Die Oppositionsarbeit der ‚Grünen‘ ist konstruktiv, im Vgl. zur Oppositions’arbeit‘ der Ampelregierung? … )
… was erklärt Ihnen der (Bundesverband) Verbraucherschutz zu Ihrer Situation?
Als Möglichkeiten kämen Festpreis‑Utility‑PPA oder Festpreis‑Corporate‑PPA in Frage, während du Direktvermarktung mit Marktprämie, Pay‑as‑produced‑PPA und Floating‑PPA vermeiden solltest.
Die 3 letzten würden dich dem Spotmarktpreis aussetzen, selbst wenn du in Süddeutschland bist, wo immer dringend Strom gebraucht und händeringend gesucht wird.
Im Zweifelsfall mal bei den Firmen in der Nähe nachfragen. Speziell die, die noch keine eigenen Solaranlagen haben.
Hallo Heide Lotter und danke fuer deinen Beitrag, sowohl hier als auch zur Energiewende.
Wie gross ist denn die Anlage und warum bist du ausschliesslich in der „Direktvermarktung“, statt deinen Strom z.B. via PPA zu verkaufen. Aber aufpassen, bei PPAs gibt es welche, die dir trotzdem den Spotmarktpreis reindrücken, das solltest du unbedingt vermeiden. Der erzeugte Strom wird dringend gebraucht, wie man an den entsprechenden Daten sehen kann, wir müssen immer noch 8-10GW Brennstoffe selbst in der solaren Mittagsspitze ersetzen.
Ist eine Erhöhung des Eigenverbrauches und Speicherung umsetzbar? Habt ihr eine Erdwärmepumpe?