Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.
Im vierten Monat in Folge sind die Modulpreise wieder über alle Technologieklassen hinweg gestiegen. Zwar ist der Anstieg nicht mehr so rasant, wie noch Anfang des Jahres, aber er konnte auch noch nicht gestoppt werden. Im Durchschnitt kletterten die Preise von März zu April nochmals um 5,5 Prozent nach oben, wobei Full-Black-Module den größten Preissprung […]
Um die Systemkosten des deutschen Stroms zu senken, setzt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Gastartikel der FAZ neben Großbatterien auch auf Gas. Einen ökonomisch sinnvollen und schnellen Weg erwähnt sie dagegen nicht, meint Bastian Gierull. Der CEO von Octopus Energy Deutschland antwortet im Namen der Smart-Meter-Initiative (SMI) von Octopus, Tibber, Ostrom und Rabot Energy.
In der Ausgabe vom März 2026 stellten wir fest, dass die bärische Marktstimmung, die hauptsächlich auf das milde Wetter und die schwächeren Brennstoff- und CO2-Preise zurückzuführen war, durch den US-Angriff auf den Iran Ende Februar abrupt umgeschlagen ist. Obwohl der März ebenfalls mit relativ mildem Wetter begann, prägte der Konflikt im Nahen Osten weiterhin die […]
Warum bleibt Photovoltaik auf Gewerbedächern hinter ihrem Potenzial? Die kontinuierlich steigende installierte Gesamtleistung in Deutschland ist vielfach belegt, und nicht nur die Dena beschreibt Gewerbedächer als unverzichtbare Fläche für die Klimaneutralität. Was die vielen Studien nicht zeigen: Was passiert, wenn ein Unternehmen tatsächlich loslegt. Denn zwischen dem politischen Ziel und der gebohrten Unterkonstruktion liegen Entscheidungen, […]
Der Ausbau von großer Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Kombination mit Batteriespeichern wird politisch seit Jahren als Schlüssel zur Energiewende beschrieben. Zumal erneuerbare Energien heute die günstigste Form der Stromerzeugung sind. Mehr Solarstrom, mehr Flexibilität, weniger Abregelung – die Zielbilder sind klar formuliert. Doch zwischen Anspruch und Realität klafft eine wachsende Lücke. In der Praxis entscheidet nicht die […]
Das Start-up hat eine Lösung entwickelt, mit der Wohnungsgenossenschaften Mieter einfacher mit Solarstrom versorgen können, ohne in die übliche regulatorische und administrative Komplexität klassischer Mieterstrommodelle zu geraten.
Im vergangenen Jahr wurden weltweit 605 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut, fast zwei Drittel davon in China. Der Internationalen Energie-Agentur IEA zufolge wuchs die Photovoltaik weit stärker alle anderen Erzeugungstechnologien. Die CO2-Emissionen des Energiesektors sind 2025 dennoch um 0,4 Prozent gestiegen.
Eine neue Studie von Connect Energy Economics im Auftrag von bne, DIHK, EEX und VEA zeigt, dass Finanzhilfen in Milliardenhöhe nicht mit zentralen EU-Vorgaben in Einklang stehen. Effektiver und effizienter zur Stärkung der Versorgungssicherheit wäre eine Absicherungspflicht.
Eine Studie der Fernuniversität Hagen kommt zu dem Ergebnis, dass der Solar-Rebound-Effekt – der dadurch entsteht, dass Haushalte nach der Installation einer Solaranlage ihren Gesamtstromverbrauch erhöhen – derzeit ein blinder Fleck in der Planung des europäischen Energiesystems und in den Emissionsminderungsszenarien ist.
Die erst kürzlich beschlossene Privilegierung für große Batteriespeicher in einem Umkreis von 200 Metern um Umspannwerke könnte mit der nächsten Novelle des Baugesetzbuches schon wieder Geschichte sein. Zumindest will die Politik den Streifen auf 100 bis 200 Meter um Umspannwerke eindampfen.
Die Inbetriebnahme des Batteriespeichers ist bis zum Jahresende geplant. Er entsteht am Kraftwerksstandort Marbach.
LCP Delta hat in einer Studie analysiert, welchen Beitrag Langzeit-Batteriespeicher innerhalb der Kapazitätsausschreibungen zur Versorgungssicherheit leisten können. Dabei geht es auch um den wirtschaftlichen Vergleich mit Gaskraftwerken und letztendlich die entstehenden Kosten für die Allgemeinheit. Es geht den Autoren jedoch explizit nicht darum, komplett auf neue Gaskraftwerke zu verzichten.
Als zentrale Erfolgsfaktoren für Stand-alone-Speicher in Österreich rücken Netzanschluss, Netzentgelte und die Vermarktungsstrategie in den Fokus. Die Forscher der WU Wien haben dazu ein umfassendes Whitepaper erstellt.
Der Preis für den Batteriespeicher mit mehr als 5 Kilowattstunden Kapazität wird mit 1099 Euro angegeben. Die Kunden von EnviaM erhalten acht Prozent Rabatt im Zuge der Kooperation.
Angesichts der noch ausstehenden Meldungen von Anlagen könnte in Deutschland erstmals die Gigawattstunden-Marke auf Monatsbasis geknackt werden. Rund 45.000 neue Photovoltaik-Heimspeicher sind im März bisher im Marktstammdatenregister eingetragen worden.
Der BSW-Solar fordert von der Regierung, Batteriespeicher in den Auktionen nicht zu benachteiligen. Der BDEW wiederum fordert einen sinnvollen Mix aus Gaskraftwerken, Speichern und Flexibilitäten.
Ungeeignete IT-Systeme und hohe Smart-Meter-Kosten bremsen die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung in Deutschland aus. Eine neue Auswertung des 1000-GW-Instituts zeigt: Die Umsetzung scheitert vor allem an Netzbetreibern.
Die Landesregierung hat ihr bestehendes Kontingent für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Zielabweichungsverfahren auf 10.000 Hektar verdoppelt. Allerdings gibt es neu entwickelte Kriterien, die unter anderem eine Verschärfung bei den zulässigen Bodenpunkten vorsieht.
In einer Studie hat das Institut der deutschen Wirtschaft aufgezeigt, dass sich kleine und mittlere Mieterstromprojekte nicht mehr rechnen werden, wenn die Einspeisevergütung aus dem EEG gestrichen werden sollte. Alternativen wie die Direktvermarktung könnten den Wegfall nur begrenzt kompensieren.
Kommunale Versorger und Verbände warnen vor der geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes: Die Abschaffung der 65-Prozent-Regel, eine abgeschwächte Biotreppe und die Grüngasquote könnten Investitionen gefährden und falsche Anreize im Wärmemarkt setzen.
Der chinesische Hersteller will es Installateuren ermöglichen, die Produkte direkt über etablierte Beschaffungswege zu beziehen. Im Fokus steht dabei ein System, das neben Speicher- und Wechselrichter auch Ladelösung und Energiemanagement integriert.
Ende 2025 gab es europaweit gut 1,2 Millionen öffentlich zugängliche Ladepunkte. Die Zahl ist im letzten Jahr um fast 20 Prozent gestiegen – ein weit geringeres Wachstum als 2024. Deutschland hat im Ländervergleich das mit Abstand größte Angebot an Schnellladesäulen mit einer Leistung von mehr als 150 Kilowatt.
Einer von Vattenfall beauftragten Meinungsumfrage zufolge sehen 38 Prozent der Bundesbürger auch im Zubau konventioneller Kraftwerke eine Maßnahme für mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Ein stärkerer Erneuerbare-Ausbau findet in Westdeutschland weit mehr Zustimmung als im Osten des Landes.
Die Wohnungsbaugenossenschaft Treptow-Nord bietet mehr als 3.100 Haushalten Mieterstrom an, mit unterschiedlichen Preisen für Solar- und Netzstrom. Eine Auswertung von WBG-Mieterstrompartner zeigt, dass Kunden gegenüber dem Grundversorger-Tarif rund 250 bis 550 Euro im Jahr sparen können. Das Angebot ist aber auch günstiger als alle anderen, konventionellen Tarife.
Nur sieben Kilogramm pro Quadratmeter wiegt das Topcon-Modul „Light Diamond“ des chinesischen Photovoltaik-Herstellers. Es verfügt über eine Leistung von 560 Watt bei einem Wirkungsgrad von 24,94 Prozent.
Der neue Mikrowechselrichter der MI-Serie von Atmoce kann zwei Module pro Gerät anschließen und bietet dennoch eine individuelle Leistungsoptimierung auf Modulebene.
Mit einem auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren haben die Freiburger Forscher den Silberverbrauch gegenüber herkömmlichen Topcon-Solarzellen um den Faktor 10 reduziert. Die galvanisierten Kupfer-Kontakte haben nach Einschätzung des Fraunhofer ISE das Potenzial, den Silberbedarf von Topcon-Solarzellen fast vollständig zu ersetzen.
Künstliche Intelligenz soll das Asset Management von Solarparks effizienter machen. Das Start-up Aevy automatisiert Dokumentationspflichten, prüft Wartungsprozesse und erweitert seinen Ansatz zunehmend auf die technische Due Diligence.
Die IT-Sicherheitsfirma Jakkaru konnte Mirkowechselrichter der Firma AP Systems hacken. Auch ein sogenanntes Kill-Switch-Szenario, bei dem sich durch Knopfdruck zehntausende Wechselrichter gleichzeitig abschalten lassen, um den Netzbetrieb zu stören, sei durch die entdeckte Sicherheitslücke möglich gewesen.
Forscher der TU München, des KIT, von DESY und der KTH Stockholm haben untersucht, warum Perowskit-Zellen unter schnellen Temperaturwechseln an Leistung verlieren. Zwei Studien zeigen, wie thermisch induzierte Spannungen und Phasenumwandlungen die Zellen schädigen und warum bestimmte organische Spacer-Moleküle die Struktur besser stabilisieren können.
Die bisher registrierten Photovoltaik-Anlagen für den Vormonat belaufen sich auf 1227,3 Megawatt. Es sind wieder mehr Photovoltaik-Dachanlagen installiert worden. Mehr als die Hälfte des Zubaus entfällt jedoch weiterhin auf Freiflächenanlagen. Eine große Steigerung gab es bei den Stecker-Solar-Geräten.
Frank Borchardt vom VDE FNN bestätigt, dass es bei Kleinsterzeugungsanlagen keine begrenzte Modulleistung gibt, wenn die Wechselrichterleistung am Einspeisepunkt auf 800 Voltampere begrenzt ist. Für eine erneute Verschärfung der Vorschrift sieht er keinen Grund, auch wenn einige Verteilnetzbetreiber mit Verweis auf die Übergangsfrist für die VDE 4105 die Laienanmeldung bislang nicht akzeptieren.
In der niederösterreichischen Landeshauptstadt war bislang die Installation von Photovoltaik-Anlagen verboten, sofern sie von öffentlichem Grund aus einsehbar waren. Diese Regelung kippten die Verfassungsrichter nun.
Sigenergy, Arausol und Memodo setzen das Projekt derzeit gemeinsam um und planen den Netzanschluss für den Sommer. Es sieht eine Photovoltaik-Leistung von 11,6 Megawatt vor, die mit einer Batteriekapazität von 20 Megawattstunden gekoppelt wird. Dafür werden 1660 Batteriemodule von Sigenergy mit jeweils 12 Kilowattstunden Kapazität eingesetzt. Eigentümerin der Anlage ist die DGS GmbH, die sich in der Innovationsausschreibung im vergangenen September auch einen Zuschlag für das Projekt sicherte.
Die Aktion des chinesischen Unternehmens ist bis Ende Juni befristet. Es richtet sich an Installateure, die Teil der „GoodWe PLUS+“-Community sind und die Speicher der neuen „ESA“-Serie bei autorisierten Distributoren kaufen.