Seien Sie dabei, wenn sich Europas Energiespeicherexperten beim Battery Business & Development Forum 2026 in Frankfurt (31. März – 1. April) treffen.
Erfahren Sie, wie sich Geschäftsmodelle, Finanzierung und Märkte im dynamischen Batteriesektor verändern – und sichern Sie sich Ihr Ticket.
Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.

Der Energiemanager Heartbeat von 1Komma5° soll Privathaushalten Zugang zu vielfältigen Geschäftsmodellen im Strommarkt eröffnen, auch dann, wenn ihre Photovoltaik-Anlagen schon älter sind. Im Podcast besprechen wir, welche Chancen sich für Betreiber und Installateure ergeben und wo regulatorische Hürden noch bremsen.
Die Abschreibung von Batteriespeichern (BESS) erfolgt steuerlich grundsätzlich linear, wird in der Praxis jedoch regelmäßig komponentenbasiert vorgenommen. Diese Besonderheit unterscheidet die BESS-Abschreibung deutlich von klassischen Erneuerbaren-Anlagen und hat unmittelbare Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und Bewertung.
1) Was Ministerin Reiche plant und warum das für Photovoltaik und Energiewende gefährlich ist Die politischen Rahmenbedingungen für Photovoltaik verändern sich spürbar. Erste Änderungen können bereits 2026 greifen. Mit dem geplanten Netzpaket stehen zentrale Regeln für Netzanschlüsse, Abregelung und Kostenverteilung im Stromsystem zur Diskussion. Gleichzeitig wird über die zukünftige Ausgestaltung der EEG-Vergütung debattiert – insbesondere […]
Wo wird in Deutschland besonders viel erneuerbarer Strom abgeregelt und was bedeutet der geplante Redispatch-Vorbehalt für neue Projekte? Fabio Oldenburg, Mitgründer von dvlp.energy, hat veröffentlichte Redispatch-Daten ausgewertet und deren regionale Verteilung untersucht.
Ist Repowering für unsere Anlage sinnvoll? Diese Frage stellen derzeit viele Betreiber von Photovoltaik-Dachanlagen aus den Jahren 2008 bis 2013. Nicht selten folgt unmittelbar die Nachfrage, wie aufwendig eine solche Modernisierung tatsächlich ist. Bereits an dieser Stelle lohnt eine begriffliche Präzisierung: „Repowering“ und „Revamping“ beschreiben aus technischer Sicht unterschiedliche Eingriffstiefen. Unter Repowering versteht man den […]
Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche hat das richtige Problem identifiziert, ihr Ansatz greift aber zu kurz. Der Anteil der Netzentgelte an den Stromkosten ist zu hoch: Mehr als 11 Cent pro Kilowattstunde würden Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit real bezahlen, wenn nicht die Bundesregierung sie mit einer massiven Sechs-Milliarden-Euro-Subvention abfedern würde. Das Ziel von Bundeswirtschafts- und […]
Die aktuellen „Axpo Energy Reports“ zeigen auf, dass besonders die Photovoltaik und deren Ausbau eine zentrale Rolle spielt, um die Auslandsabhängigkeit zu reduzieren und auch AKW überflüssig zu machen. Das volle Potenzial der Erneuerbaren in der Alpenrepublik wird dabei aber weiter stark unterschätzt, während die Kosten zu hoch angesetzt sind, wie der Schweizer Photovoltaik-Verband Swissolar anmerkt.
Der Energieexperte Tim Meyer hat in einer Studie Kostensenkungspotenziale im Verteilnetz untersucht, also auf den Spannungsebenen, an die das Gros von Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeichern angeschlossen ist. Beim Umbau dieser Netzbereiche für die Energiewende, so das Fazit, ließen sich bereits heute 5 Milliarden Euro jährlich einsparen, bis zum 2045 wären es 12,4 Milliarden – pro Jahr.
Die Streichung der Vergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen, der Redispatch-Vorbehalt und andere, in der Erneuerbare-Energien-Branche heftig kritisierte Punkte aus geleakten Entwürfen für EEG und Netzanschlusspaket scheinen sich inhaltlich zu bestätigen. Die Hoffnung, es handle sich um eher unverbindliche Ideen auf Arbeitsebene, schwinden zusehends.
Das Münchner Start-up Invertix will operative Prozesse in der Erneuerbaren-Branche radikal beschleunigen. Statt Software liefert das Unternehmen KI-Agenten, die Monitoring, Analyse und Reporting eigenständig übernehmen.
Sunfarming plant mit dem „Klimapark Steinhöfel“ eine Agri-Photovoltaik-Anlage, die im Endausbau zu den größten Europas zählen würde. Der erste Bauabschnitt hat zwar nur 106 Megawatt, für 550 Megawatt liegen nach Angaben des Unternehmens aber bereits die Genehmigungen vor.
Der Energiespeicheranbieter Intilion hat von den regionalen Energieversorgern Mainzer Stadtwerke und ESWE (Wiesbaden) Aufträge für zwei Systeme mit zusammen 100 Megawattstunden Kapazität erhalten.
In Sachsen-Anhalt vermarktet das Unternehmen drei Großbatteriespeicher mit jeweils 49,5 Megawatt Leistung und 101 Megawattstunden Kapazität. Einer davon gilt als das derzeit größte deutsche Co-Location-Projekt mit Netzbezug.
Mit dem Spatenstich für den Windpark Löberitz in Sachsen-Anhalt startet VSB ein Repowering-Projekt, bei dem bestehende Windenergieanlagen durch leistungsstärkere ersetzt und um Photovoltaik sowie einen Batteriespeicher ergänzt werden sollen.
Das Fraunhofer ISE hat im Projekt „HV-MELA-BAT“ ein Megawatt-Ladesystem entwickelt, das hohe Ladeleistungen auch bei begrenzter Netzanschlussleistung ermöglicht. Ein integrierter Pufferspeicher reduziert Lastspitzen und entlastet das Netz.
Ein 350-Megawattstunden-Batteriespeicher liefert deutlich weniger als erwartet – ohne dass das Batteriemanagementsystem den Fehler erkennt. Die Folge: systematische Übervermarktung und potenziell fünfstellige Ausgleichsenergiekosten pro Woche. Das ist einer der realen Fehlerfälle, über deren Vermeidung wir auf dem Battery Business & Development Forum am 1. April diskutieren werden.
In seiner Frühjahrskonjunkturumfrage ermittelt der Dachverband ZVEH für das Jahr 2025 deutliche Auftrags- und Umsatzrückgänge seiner Mitgliedsunternehmen bei Photovoltaik und Speichern. Auch bei Elektroauto-Ladepunkten ist die Geschäftsentwicklung nicht gut, nur Wärmepumpen bringen Wachstum. Auch dies sieht der Verband aber durch die Politik der Bundesregierung gefährdet.
Swisssolar rechnet mit einer Verdopplung der installierten Batteriespeicherkapazität noch in diesem Jahr. Damit das Wachstum anhält, fordert der Verband im Batteriemonitor 2026 unter anderem dynamische Tarife und eine nationale Speicherstrategie.
Das Westfälische Energieinstitut hat das Prinzip der Auslastung von Erdgasspeichern auf eine künftige, importabhängige Wasserstoffwirtschaft übertragen. Die zu speichernde Energiemenge wäre demnach ungefähr gleich, das Volumen aber fünfmal höher.
Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berechnen in einem Kapazitätsausbaumodell für das deutsche Energiesystem einen Bedarf von rund 53 Gigawatt wasserstofffähiger Gaskraftwerke bis 2045. Damit liegt die modellierte Größenordnung über den aktuell geplanten Neubauzielen der Kraftwerksstrategie.
Solarpower Europe sieht den europäischen PPA-Markt weiter als wichtigen Vermarktungskanal für Solarstrom – jedoch nur als Ergänzung zu Ausschreibungen. In Deutschland ging das Volumen neuer Corporate-PPAs zuletzt deutlich zurück.
Die Eskalation im Iran-Konflikt treibt die Energiepreise, die Strompreise für Neukunden haben deutlich angezogen. Eon meldet eine Verdopplung der Anfragen nach Solaranlagen, auch bei Wärmepumpen und Wallboxen sei das Interesse gestiegen. Andere Branchenteilnehmer sind zurückhaltender.
Ein Impulspapier der VDE ETG sieht strukturelle Ursachen für steigende Verteilnetzkosten und fordert Anpassungen bei Planung, Betrieb und Regulierung. Im Fokus stehen eine bessere Nutzung bestehender Infrastruktur und mehr Steuerung bei Anschluss und Standortwahl.
Die Zahlen liegen gut 19 Prozent niedriger als die Januar-Werte und 49 Prozent unter dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Das Systemhaus EWS ermittelt in seiner Auswertung vor allem bei kleinen und mittleren Anlagen deutliche Rückgänge – aber auch Anzeichen für vorsichtigen Optimismus.
Der Softwareanbieter hat die Nutzung seines Tools zur automatisierten Abrechnung ausgewertet. Die finanzielle Beteiligung etabliert sich demnach zunehmend – vor allem auch wegen der nach EEG möglichen Erstattung für die Anlagenbetreiber.
Das schwedische Unternehmen Flower hat beim SET Festival in Berlin den Award in der Kategorie „Clean Energy and Storage“ gewonnen. Flower betreibt eine KI-gestützte Plattform zur Echtzeit-Optimierung von Batteriespeichern, Wind- und Solarparks.
Forscher analysierten Daten aus 16 Jahren von über einer Million Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und stellten fest, dass die jährliche Degradation bei nur 0,52 bis 0,61 Prozent liegt. Das ist nur halb so viel wie zuvor angenommen.
Während Leitsysteme in Mittel- und Hochspannungsnetzen bereits etabliert sind, rücken sie nach Angaben von Rheinnetz und Envelio durch Photovoltaik, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur auch im Niederspannungsnetz in den Fokus. Ein digitalisiertes und automatisiertes System soll Planung und Steuerung des Verteilnetzes in Köln und Umgebung optimieren.
Der Hersteller Atmoce hat eine Backup-Box vorgestellt, mit der sich dreiphasiger Ersatzstrom bei bestehenden Photovoltaik-Anlagen nachrüsten lässt.
Der chinesische Hersteller Sigenergy hat in Nantong ein neues Produktions- und Entwicklungszentrum eröffnet. Bei der Veranstaltung stellte das Unternehmen außerdem seine „AI in All“-Strategie sowie drei neue Produkte für den Heim-, Gewerbe- und Freiflächen-Markt vor.
Forscher des deutschen Fraunhofer-Instituts FKIE haben PowerRange entwickelt, eine virtuelle Simulationsplattform, mit deren Hilfe Betreiber von Stromnetzen Cybersicherheitsmaßnahmen sicher testen und auf realistische Cyberangriffe reagieren können. Die Plattform unterstützt sowohl konventionelle als auch erneuerbare Energienetze und bietet immersive Schulungen für IT-, OT- und Steuerungssysteme, wobei die Bedeutung von Koordination, Kommunikation und praktischen Verteidigungsstrategien hervorgehoben wird.
Auf dem Dach des 300 Jahre alten Klostergebäudes im niedersächsischen Lamspringe hat die Firma Tellus Systemtechnik monokristalline Module der Solar Fabrik installiert. Der besondere Ort erforderte besondere Sorgfalt bei Materialauswahl und Montage.
Für Trapez- oder Wellblechdächer in besonders warmer Umgebung bietet der Montagesystemhersteller K2 Systems ein neues System, das eine bessere Hinterlüftung der Module gewährleisten soll. Zusätzlicher Bauraum etwa für Mikrowechselrichter oder Leistungsoptimierer ist ein weiterer Effekt beim „MultiRail High“.
Mit einer Quote von 30 Prozent sieht Eon sich weit vorne beim Smart-Meter-Rollout. Gleichzeitig sieht auch Eon, insbesondere im Vergleich zu anderen Ländern, enormen Nachholbedarf.
Münch Energie hat in Sachsen-Anhalt einen Batteriespeicherverbund mit 500 Megawattstunden Kapazität in Betrieb genommen. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um den derzeit größten zusammenhängenden Speichercluster Deutschlands. Noch in diesem Jahr soll die Kapazität auf bis zu 800 Megawattstunden ausgebaut werden.
Der Entwickler der KI-gestützten Softwareplattform „gridcert“ verspricht eine automatisierte Plausibilitätsprüfung der für das Netzanschlussverfahren notwendigen Dokumente und Angaben.