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Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.
Sinkende Terminmarktpreise haben im Februar auch die erwarteten Erlöse aus Photovoltaik-PPAs reduziert. Trotz zuletzt steigender Energiepreise könnten langfristige PPA-Preise davon nur begrenzt betroffen sein, schreibt Christian Schock von der Unternehmensberatung Enervis.
Der TAB-Dschungel lichtet sich: Mit der vollständig überarbeiteten VDE-AR-N 4100 gelten bundesweit einheitliche technische Bedingungen für Netzanschlüsse in der Niederspannung. Für Mieterstrom-Projekte in 2,9 Millionen Bestandsgebäuden könnte das ein entscheidender Schritt sein – also genau für das Segment, in dem bislang die größten messtechnischen und wirtschaftlichen Hürden lagen.
Bei den Winterstürmen in den USA konnten Batteriespeicher ihr netzstabilisierendes („dispatch“) Potenzial unter Beweis stellen. Allein in Texas gibt es bereits 17 Gigawatt an installierter Batteriekapazität, in Deutschland bisher 3 bis 4 Gigawatt an installierten Großspeichern mit über 1 Megawatt Leistung. Doch der Ausbau schreitet weiter voran, vor allem, auch weil auslaufende EEG-Förderungen und Redispatch-Regeln […]
In der Februar-Ausgabe 2026 des Europäischen Energiemarkt-Update haben wir darauf hingewiesen, dass der erste Monat des Jahres einen frühen Indikator für das künftige Marktumfeld liefern könnte. Die Entwicklungen seit Ende Februar haben diese Einschätzung rasch bestätigt. Nach einer Phase sinkender Preise, die vor allem auf die Prognosen für mildes Wetter und auf rückläufige Brennstoff- und […]
Was die neue Verordnung für den Business-Case von Großbatteriespeichern bedeutet
Der Insolvenzverwalter der deutschen Meyer-Burger-Gesellschaften hat zentrale Produktionsanlagen und Patente an das US-Start-up Swift Solar verkauft. Dazu gehören eine Heterojunction-Zellfertigung in Bitterfeld-Wolfen sowie eine in Hohenstein-Ernstthal entwickelte Fertigungsanlage mit zusammen rund zwei Gigawatt Kapazität.
Das Statistische Bundesamt legt Zahlen zum deutschen Photovoltaik-Markt vor. Der Wert der importierten Solarzellen und -module sank demnach um 7,7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Die deutsche Modulproduktion ging um 60,6 Prozent zurück. Die Zahlen sind allerdings nicht ohne Widersprüche.
Der Hamburger Projektentwickler Enerparc hat sich ein Finanzierungspaket von bis zu einer Milliarde Euro gesichert. Mit dem Kapital will das Unternehmen den weiteren Ausbau von Solarparks und Batteriespeichern in Europa vorantreiben.
Baywa re erwartet deutlich geringere Ergebnisse als bisher geplant. Hintergrund sind verschlechterte Marktbedingungen für Projektentwickler in Europa und den USA. Die Anpassung zwingt auch den Mutterkonzern Baywa, sein Restrukturierungskonzept zu überarbeiten.
Die Diskussion um Flächenkonkurrenz zwischen Landwirtschaft und Photovoltaik bekommt neue Daten. Laut einer Studie des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft eignet sich das Grünland in Solarparks als Weidefläche für Schafe und Rinder.
Der Bericht spiegelt die Konsolidierungsphase wider, die der europäische Batteriemarkt derzeit durchläuft. Während 2023 mehr als 2.000 Gigawattstunden Zellproduktionskapazität angekündigt wurden, liegt die realistische Prognose für Anfang 2026 bei etwa 1.190 Gigawattstunden. Davon werden 673 Gigawattstunden durch asiatische Unternehmen umgesetzt.
Das „Elli Power Center“ in Salzgitter ist nicht allzu groß und doch bemerkenswert: Der Volkswagen-Konzern will zum „integrierten Energieakteur“ werden, der von der Batteriezellenproduktion bis zur Speichervermarktung alles unter einem Konzerndach vereint.
Das Forum Ökologische Marktwirtschaft hat im Auftrag von Green Planet Energy die Kosten von Gaskraftwerken berechnet und kommt auf bis zu 67 Cent je Kilowattstunde – vor allem aufgrund externalisierter Kosten. Diesen Faktor gibt es bei Backups auf Basis von Erneuerbaren nicht, weshalb sie viel günstiger wären.
Benchmarking der Vermarktung von Großspeichern ist für Anlagenbetreiber schwierig. Der Optimierer/Algotrader Enspired arbeitet daran, mit einem von KPMG geprüften Index Transparenz und Vertrauen zu schaffen. pv magazine hat am Rande der E-World mit CEO Jürgen Mayerhofer gesprochen.
Mit ihrer strategischen Kooperation wollen sie künftig sicherstellen, dass Photovoltaik-Anlagen systematisch mit Batteriespeichern kombiniert werden. In den kommenden drei Jahren soll so eine Projektpipeline von mehr als 200 Megawatt Photovoltaik mit rund 150 Megawatt Speicherleistung realisiert werden.
Während über Netzpaket und EEG-Reform diskutiert wird, legt BET Consulting einen Vorschlag für ein neues Strommarktdesign vor. Eine „systemdienliche Anschlussleistung“ soll Netzausbaukosten senken und Investitionssicherheit schaffen.
Balkonsolar mit Speicher könnte künftig leichter installierbar werden: Der geleakte EEG-Entwurf 2027 sieht für bestimmte Systeme vereinfachte Regeln vor. Der Bundesverband Steckersolar spricht von einem Fortschritt – fordert aber Nachbesserungen.
Die EU erwartet, dass bis 2030 Energiegemeinschaften 17 Prozent der Windkraft- und 21 Prozent der Photovoltaik-Kapazitäten bereitstellen. Ein vom Europäischen Rechnungshof vorgelegter Bericht hält dies für zu optimistisch – was eine sehr milde Formulierung ist. Die rechtlichen und technischen Hürden seien zu hoch.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat die Produktion in Georgia wieder aufgenommen, nachdem die US-Zollbehörde auf Grundlage des Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) einbehaltene Solarzellen-Lieferungen aus Südkorea wieder freigegeben hat. Die Einbehaltung hatte zur zeitweiligen Freistellung von 1.000 Mitarbeitern und zur vorübergehenden Einstellung der Produktion in der zweitgrößten Modulfabrik der USA geführt.
Eine im Dezember 2025 eingereichten Volksinitiative mit dem Titel „Für eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien“ wurde nach einer Aussprache ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Es ging darum, alle geeigneten Flächen von Bauten für Erneuerbare und insbesondere für Photovoltaik-Anlagen zu nutzen.
Nach hohen Werten zum Ende letzten Jahres und vor allem im Januar hat der Marktwert jetzt deutliche Einbußen erlitten. Negative Strompreise waren nur selten zu verzeichnen.
Das erste deutsche Projekt der Kooperation, die auch andere europäische Länder umfasst, ist gleichzeitig die erste dezentrale Anlage des Energiekonzerns in Deutschland. Sein hiesiges Photovoltaik-Portfolio beziffert EDP auf mehr als zwei Gigawatt.
Das Statistische Bundesamt ermittelte für 2025 eine gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegene Stromerzeugung. Der Erdgas-Anteil stieg um 10,2 Prozent. Der Erneuerbaren-Anteil stagnierte, wobei Wind- und Wasserkraft deutlich verloren. Photovoltaik hingegen erreichte neue Höchstwerte.
Der unabhängige Betreiber hat sich für ein Portfolio von 15 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 100 Megawatt einen Festpreis von 40 Euro pro Megawattstunde für die nächsten zwei Quartale gesichert. Die Vereinbarung dient der Verringerung der Ergebnisvolatilität angesichts der hohen Preisdynamik an den Strommärkten.
Mit der EnWG-Novelle hat sich das Prozedere für die Abrechnung geändert. Nicht mehr die Direktvermarkter, sondern die Anlagenbetreiber selbst müssen sich darum kümmern, um ihre abgeregelten Strommengen entschädigt zu bekommen. Node Energy hat dazu ein Erlös-Monitoring auf seiner Software-Plattform integriert, um alle Redispatch-relevanten Informationen für die Betreiber zu bündeln. Es empfiehlt Anlagenbetreibern, zeitnah Rechnungen zu stellen, auch wenn viele Netzbetreiber noch keinen adäquaten Abrechnungsprozess aufgesetzt haben.
Der Entwickler der KI-gestützten Softwareplattform „gridcert“ verspricht eine automatisierte Plausibilitätsprüfung der für das Netzanschlussverfahren notwendigen Dokumente und Angaben.
Der nach dem Solarpionier und Gründer des Fraunhofer ISE benannte Preis wurde zum zweiten Mal verliehen. Ulrich Leibfried, Geschäftsführer und Mitgründer von Consolar, erhielt die Auszeichnung für die Entwicklung des Solink-PVT-Wärmepumpenkollektors.
Die Texxecure Rating Foundation hat ein standardisiertes Qualitätsrating für Photovoltaik-Anlagen vorgestellt. Das System bewertet Komponenten und Projekte anhand einheitlicher Kriterien und verdichtet die technische Risikoeinschätzung in einer Kennziffer von AAA bis D. Adressiert sind Entwickler, Investoren, Banken und Versicherer.
Ein Forschungsteam aus Sevilla hat eine Perowskit-Solarzelle mit einem triboelektrischen Generator kombiniert. Eine spezielle Polymerschicht schützt die Halbleiterschicht vor Feuchtigkeit und ermöglicht zugleich die Energiegewinnung aus auftreffenden Regentropfen.
Ein neu entwickeltes Material kann Solarenergie ohne den Umweg über Photovoltaik oder andere Stromerzeuger mehrere Tage lang speichern und als Wasserstoff wieder abgeben. Der an der Universität Ulm und der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelte Prozess ist reversibel und hat einen Wirkungsgrad von 72 Prozent.
15 Jahre dauerte es, bis eine Million Photovoltaik-, Windkraft- und andere Erneuerbare ans Netz gingen. Nun vergingen gerade einmal 2,5 Jahre für die nächste Million.
Das Start-up aus der Schweiz will das Tool- und Datenchaos bei Photovoltaik- und Multi-Gewerk-Projekten beenden. Die branchenspezifische Projektmanagement-Plattform integriert Planungstools, ERP-Systeme, in der Schweiz auch das Förderportal von Pronovo und Netzbetreiber. Das Unternehmen verspricht bis zu 60 Prozent Zeitersparnis in der Administration.
Eine Kartierung über fünf Jahre sowie Daten aus KI-gestützten Monitoringsystemen zeigen, dass sich die Zahl der Feldlerchenreviere im Photovoltaik-Kraftwerk in Lauterbach seit Projektbeginn verfünffacht haben. Zudem finden weitere gefährdete Vogelarten dort Nahrung.
Der Montagesystemhersteller und sein Tochterunternehmen kündigen eine Erweiterung ihrer Zusammenarbeit an mit dem Ziel, Installateuren und Fachpartnern einen „integrierten Ansatz für moderne Photovoltaik-Anlagen“ im privaten und gewerblichen Bereich anzubieten. Im Fokus steht dabei das Monitoring- und Steuerungstool „liveX“.
Nach Einschätzung des Asset Managers sorgen die jüngsten Vorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums dafür, dass die Finanzierbarkeit neuer Photovoltaik- und Windkraftanlagen erheblich erschwert werden könnte. Ein neues Netzanschlussverfahren sei zwar wichtig, doch ein beschleunigter Netzausbau noch wichtiger.