Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.
Im ersten Quartal 2026 sind in Deutschland geschätzt 2,2 Gigawattstunden an Batteriespeicherkapazität neu in Betrieb genommen worden. Damit ist der Markt weiter um rund 38 Prozent gegenüber dem Wert des ersten Quartals 2025 gewachsen. Während der Photovoltaik-Heimspeichermarkt stagniert, verzeichnet der Großspeichermarkt ein starkes Wachstum von rund 120 Prozent. Er ist damit erstmals gemessen am Kapazitätszuwachs gleichauf mit dem Heimspeichersegment. Dies geht aus Analysen der Datenplattform „Battery Charts“ des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen hervor.
Wer sich derzeit mit Batterieenergiespeichersystemen beschäftigt, gewinnt schnell den Eindruck eines Boommarktes. Mehr als 600 Gigawatt Netzanschlussanfragen, über 70 Gigawatt genehmigte Anschlusskapazitäten und Vermarktungsmodelle mit kurzen Amortisationszeiten prägen die öffentliche Wahrnehmung. In vielen Projektpräsentationen ist von Erlösen in Höhe von 200.000 Euro pro Megawatt und Jahr oder mehr die Rede. Batteriespeicher erscheinen damit als attraktive […]
Die Energiewende scheitert nicht am Mangel neuer Kraftwerke, sondern an der mangelnden Koordination bestehender Energieanlagen. Industriestandorte entwickeln sich zunehmend zu komplexen Energiesystemen mit Photovoltaik, Speichern, thermischen Prozessen und flexiblen Produktionslasten. Entscheidend wird die Fähigkeit, diese Assets systemisch zu orchestrieren und flexibel auf volatile Strommärkte zu reagieren, wie Flexality-Mitbegründer Dyke Wilke erklärt.
Die aktuellen, sonnenreichen Tage legen die Schwächen unseres derzeitigen Systems offen. Wir haben Energie im Überfluss, aber wir können sie nicht nutzen. Ist das der Fehler der Energiewende oder eines veralteten Systems?
Flexible Netzanschlussvereinbarungen und dynamische Netzentgelte sollen beide netzdienliches Verhalten fördern, doch niemand stellt sicher, dass sie sich nicht gegenseitig konterkarieren und somit Investitionen in Deutschland ausbremsen, meint Thorsten Klöpper, Managing Director Deutschland von Voltwise Power.
Bereits im Februar hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine systematische Einbettung der Vergütungsansprüche von EEG-Anlagen in das energiewirtschaftliche Abrechnungsjahr der Netzbetreiber rechtens ist. In der Auszahlungspraxis sind laufende Abschlagszahlungen dennoch weiter gängige Praxis, wie Rechtsanwalt Martin Maslaton zur Einordnung des Urteils erklärte.
Der von Blackrock unterstützte Entwickler Akaysha Energy gibt an, dass Kreditgeber 60 bis 80 Prozent vertraglich gesicherte Einnahmen verlangen, bevor sie Kredite für große Batteriespeicherprojekte in Deutschland bereitstellen. CCO Paul Curnow sagt, die Vertragsstrukturen, die Akaysha bei der Umsetzung von Batteriespeicher-Projekten in Deutschland einsetzen will, basierten auf den Erfahrungen in Australien.
Auf dem „Solarpower Summit“ stellte der europäische Photovoltaik-Verband in einer Studie konkrete Ausbauziele für Photovoltaik, Windkraft und Speicher vor. Damit ließen sich Strompreise um 25 Prozent senken.
Im vergangenen Jahr lag die neu installierte Leistung von Energiespeichern, ohne Pumpspeicherkraftwerke, bei 112 Gigawatt weltweit. Nach den Erwartungen von BNEF soll die kumuliert installierte Speicherleistung auf 2,9 Terawatt bis 2036 steigen. Trotz des deutlich anziehenden Zubaus lag die Ratio des Photovoltaik-Speicher-Zubaus im vergangenen Jahr noch bei 6:1.
Im Labor »Pero-Si-SCALE« lassen sich innovative Zelldesigns auf industrielle Formate hochskalieren. Die Perowskit-Silizium-Tandemtechnologie gilt dabei aus Sicht der Freiburger Forscher als doppelter Hoffnungsträger: zum einen für noch effizientere Solarmodule, zum anderen für einen Wiedereinstieg europäischer Hersteller in die Photovoltaik-Produktion.
Der Zwei-Stunden-Batteriespeicher in Balzhausen gehört zu den größten in Schwaben. Mindestens fünf weitere Speicherprojekte will Green Flexibility in diesem Jahr noch realisieren.
R Power hat seinen Vermarktungsvertrag mit Axpo um einen weiteren 300-Megawatt-Speicher erweitert. Die Vereinbarung tritt mit Beginn des kommerziellen Betriebs in Kraft und läuft bis Ende 2038.
Die Projekte von Suncatcher werden insgesamt über eine Photovoltaik-Leistung von 34,5 Megawatt sowie eine Batterieleistung von 12 Megawatt und eine Speicherkapazität von 24 Megawattstunden verfügen. Der Vertrag zur Vermarktung läuft bis 2031.
Wenn Strompreise tief ins Negative fallen, wie zuletzt am Feiertagswochenende, wird Flexibilität zur Einnahmequelle. In anderen europäischen Märkten verdienen Haushalte mit Batteriespeichern und Elektroautos bereits aktiv mit. Im Interview erklärt Jan Hicl, CPO bei Delta Green, wie das Geschäftsmodell funktioniert.
Der Anbieter der „SolidFlow“-Batteriespeicher hat nach eigenen Angaben mit der Finanzierung die Unicorn-Bewertung von einer Milliarde Euro überschritten. Mit dem Kapital sollen der Ausbau der Produktion in Europa und den USA sowie die Umsetzung erster kommerzieller Projekte beschleunigt werden.
Die Kosten für klassische Aufdach-Photovoltaik und Speicher seien zuletzt deutlich gesunken, heißt es zur Begründung. Das neue, mit 7 Millionen Euro ausgestattete Programm soll deshalb gezielt kostenintensive oder in der Umsetzung komplexe Vorhaben unterstützen.
Ein weiterer Rückgang bei privaten Photovoltaik-Anlagen war zu Jahresanfang zu verzeichnen, der Verband warnt deshalb das Bundeswirtschaftsministerium vor weiteren Einschnitten. Dagegen sind Batteriespeicher stark im Aufwind und ihr Zubau lag um 67 Prozent über dem Vorjahresquartal.
Bis zum 1. Juli sollte laut Ankündigung von CDU/CSU und SPD das neue Gebäudemodernisierungsgesetz in Kraft treten. Dieser Termin, soviel ist bereits sicher, wird gerissen. Deshalb sollen Fristen für die im noch geltenden Gebäudeenergiegesetz verankerte 65-Prozent-Regel nun verschoben werden.
Zunächst befristet bis Ende 2028 soll die neue Stelle Projektierer und Kommunen unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf den Planungs- und Genehmigungsprozessen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen.
In Spanien erhält Sunwafe von den asturischen Behörden die Genehmigung für einen 30 Hektar großen Standort. In den Niederlanden bekommt eine von Resilicon geplante Fabrik zur Herstellung von 13 Gigawatt Polysilizium den NZIA-Status.
In einer Series-A-Finanzierungsrunde sicherte sich das dänische Unternehmen 15 Millionen Euro. Das frische Kapital nutzt es für den Markteintritt in Deutschland, wo es gleichzeitig für gesicherte Erlöse von Erzeugern und stabile Strompreise für die Abnehmer sorgen will.
Mit dem “AMAG Energy Flexpool” können bestehende Photovoltaik-Anlagen aus Gewerbe, Industrie oder von Mehrfamilienhäusern nun ohne neue Hardware und vollständig remote am Schweizer Regelenergiesystem partizipieren. Der Eigenverbrauch soll dabei uneingeschränkt möglich bleiben.
Die Preise für Stromabnahmevereinbarungen sind weiter rückläufig. Gerade große Photovoltaik-Freiflächenanlagen ohne Batteriespeicher stehen unter einem zunehmenden Erlösdruck. Wenn PPAs in Deutschland geschlossen werden, dann vermehrt mit kurzen Laufzeiten unter fünf Jahren, wie die Analyse der Deutschen Energie-Agentur zeigt.
Das Amtsgericht Leipzig bestellte Reinhard Klose von der Kanzlei Flöther & Wissing zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er erklärte pv magazine, dass der Insolvenzantrag von einer Krankenkasse und nicht von Priwatt-Management gestellt wurde. (Update)
70 Mitarbeiter sind von dem Insolvenzverfahren betroffen. Gespräche mit potenziellen Investoren laufen bereits und sollen für den Erhalt der Arbeitsplätze sorgen.
Das neue Modul des österreichischen Photovoltaik-Unternehmens hat einen Wirkungsgrad von 23,52 Prozent. Es handelt sich um ein Glas-Glas-Modul mit 108 Topcon-Halbzellen, die rückseitig kontaktiert sind.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller gibt an, den weltweit höchsten Wirkungsgrad für eine Silizium-Solarzelle erreicht zu haben. Das Ergebnis bestätigte das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH).
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller teilte mit, dass seine Topcon-kompatible Hybrid-Solarzelle mit Rückkontakt einen Wirkungsgrad von 28,0 Prozent erreichte. Das Ergebnis ist vom Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) bestätigt worden.
Chinas Solarindustrie hat unter der Federführung von Trina Solar, JA Solar und Jinkosolar ihren ersten auf TOPCon-Technologien ausgerichteten Patentpool ins Leben gerufen, um die Lizenzvergabe zu vereinfachen, Streitigkeiten zu reduzieren und die Koordinierung im Bereich des geistigen Eigentums im In- und Ausland zu stärken.
Die Fraunhofer-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das färbende Photovoltaik-Folien mit transparenten Aussparungen versieht. Das macht es möglich, Muster zu erzeugen. So können Hersteller etwa die Optik von Dachziegeln imitieren oder Firmenlogos auf Module bringen, so das Fraunhofer ISE.
In rund zwei Wochen soll der Spatenstich erfolgen. Die Inbetriebnahme des Photovoltaik-Kraftwerks soll voraussichtlich im September 2027 erfolgen. Zu möglichen Plänen, einen Batteriespeicher zu ergänzen, machten die Unternehmen zunächst keine Angaben.
Das Unternehmen Lade hat das neue System „LADE one“ vorgestellt, mit dem ein- und dreiphasig bis zu 22 Kilowatt geladen werden kann. Zudem ist es hardwareseitig bereits vorbereitet, um in großen Ladeparks künftig auch das bidirektionale Laden anbieten zu können.
Die Ermittlungen der Finanzpolizei haben ergeben, dass eine Gruppe von sieben Tochtergesellschaften, die einem deutschen Betreiber unterstehen, den GSE betrogen hat, indem sie durch künstliche Aufteilung unrechtmäßig Fördermittel erhalten hat. Zudem soll das Unternehmen Steuern hinterzogen haben, indem es den Firmensitz fiktiv ins Trentino verlegt hat.
Am Standort Kippenheim sind die ersten 3,3 Megawatt fertiggestellt. Der Solarstrom wird direkt für die betrieblichen Logistik- und Fahrzeugprozesse genutzt. Bis Ende des Jahres sollen es fast 24 Megawatt werden.
Die Bundesnetzagentur hat klargestellt, dass für Photovoltaik-Dachanlagen mit Zuschlag in der Juni-Ausschreibung noch keine Netzentgelte mit Finanzierungsfunktion gezahlt werden müssen. Anscheinend gab es entsprechende Befürchtungen potenzieller Bieter.